Verwaltung gibt Sachstandsbericht zur Beethovenhalle

11.12.2019

Mit einem ausführlichen Sachstandsbericht hat die Stadtverwaltung am Mittwoch, 11. Dezember 2019, den Projektbeirat Beethovenhalle in einer Sondersitzung über die derzeitige Situation auf der Baustelle informiert. Sie konnte zwar keinen endgültigen Zeitplan vorlegen, stellte aber eine Prognose vor, nach der die Halle nach der Sommerpause 2024 den Betrieb wieder aufnehmen könnte. „Der Grund für die Absage der Sitzung vor zwei Wochen gilt unverändert: Wir können noch keinen mit allen Beteiligten abgestimmten Terminplan vorstellen“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der an der Sitzung teilnahm. Der Projektleiter für die Sanierung und Modernisierung der Beethovenhalle, Stadtdirektor Wolfgang Fuchs ergänzte: „Wir rechnen damit, die Terminplanung im März 2020 vorlegen zu können.“

Einer der Gründe für die Verzögerung ist, dass die neue Objektüberwachungsfirma, die seit Juli 2019 unter Vertrag steht, erst dann mit der Arbeit an einer neuen Terminplanung beginnen konnte. Noch fehlen auch Zuarbeiten des Fachplaners für die Technische Gebäudeausrüstung, was auf Klärung vertraglicher Festlegungen zurückzuführen ist.
 

Es hat nach Einschätzung der Verwaltung keinen Sinn, jetzt eine Terminübersicht vorzulegen, die zu viele ungeprüfte Faktoren enthalte. „Ziel ist es, auch dabei alle Risiken einzukalkulieren, wie wir es bei den Kosten getan haben“, so Fuchs. Die „Worst Case“-Betrachtung liegt dabei bei 166 Mio Euro, im nach derzeitigen Erkenntnissen günstigsten Fall liegt der Betrag bei 137 Mio Euro (jeweils inklusive anteiliger Umsatzsteuer).
 

Bauarbeiten gehen voran

 

Auf der Baustelle sieht es derzeit so aus: Die notwendigen Abbrucharbeiten in allen Geschossen der Bauteile A (Haupttrakt), B (Eingangsbereich) und D (Anbau) sind erledigt. Die Betonarbeiten im Bereich des Studios (Umfassungswände, Zwischenwände, Zwischendecken für Technikräume) sind weitgehend abgeschlossen.

Zahlreiche Mängel zeigten sich bei der Überprüfung der Wärmedämmungen, die im Winter 2017/18 auf der Kuppelschale eingebaut worden waren; die Verklebung der Dämmung mit dem Untergrund war unzureichend. Die Kupfereindeckung kann deshalb voraussichtlich erst im nächsten Frühjahr angebracht werden.

Vollständig fertiggestellt sind die Rohbauarbeiten des unterirdischen Technikbauwerkes einschließlich der Sichtbeton-Rampenwände des Anlieferhofes. Im Plan liegen die Arbeiten für die Einleitbauwerke zur Gebäudeentwässerung in den Hauptkanal an der Wachsbleiche.

 

Neue Firmen haben die Arbeit aufgenommen

 

Wie bereits berichtet, konnte für die zunächst kritisch erscheinende Mehrlast im Bereich des Dachtragwerks im Großen Saal eine Lösung erarbeitet werden: Unterstützende Träger sollen im zentralen Bereich des Dachraumes installiert werden, so dass die Lasteinwirkung auf kritische Punkte im Tragwerk vermindert und umverteilt wird. Sowohl der Planungs- als auch der Kostenaufwand für Planung und Ausführung bleiben vergleichsweise gering; die Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde liegt vor.

Die Gewerke Raumlufttechnik sowie Heizungs- und Kälteinstallation sind inzwischen neu beauftragt, die Firmen haben die Arbeit aufgenommen. Die ebenfalls gekündigten Gewerke Sanitärtechnik und Elektrotechnik sind Anfang November neu ausgeschrieben worden. Die Ausschreibung des Gewerks Gebäudeautomation ist für Anfang 2020 vorgesehen. Das TGA-Fachplanungsbüro wird die Kapazitäten auf das erforderliche Maß erhöhen und in ausreichendem Maße in das Projekt zurückkehren. Das Büro arbeitet zusammen mit dem Bauleitungsbüro an der Erstellung des neuen Gesamtterminplans. Ferner bereitet das Büro für die wiederbeauftragten TGA-Gewerke die in nächster Zeit benötigte Ausführungsplanung vor. Die Unterlagen der ersten Bereiche wurden bereits geliefert.

 

Pressemeldung 11.12.2019
Monika Hörig/Presseamt der Stadt Bonn

Vielfältige Aktivitäten der Stadt für mehr Wohnraum

21.11.2019

 

Die Schaffung von - bezahlbarem - Wohnraum ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die Bundesstadt Bonn steht.

 

Schon jetzt ist die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern in der stetig wachsenden Stadt sehr hoch, und bis zum Jahr 2040 geht IT.NRW von einem weiteren Einwohnerwachstum von 12,1 Prozent auf rund 365.000 Einwohnerinnen und Einwohner aus. Das bedeutet, dass bei einem Zuwachs von rund 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den nächsten 20 Jahren rund 18.000 neue Wohnungen gebraucht werden.

 

Da Bonn ein vergleichsweise kleines Stadtgebiet hat und durch große, schützenswerte Landschaften wie Kottenforst und Ennert geprägt ist, können nur wenige neue Baugebiete in den Außenbereichen erschlossen werden. Stattdessen muss insbesondere durch eine Nachverdichtung im Innenbereich Platz für Wohnraum geschaffen werden.

 

Der Bedarf an Wohnraum ist unbestritten. Gleichzeitig haben die Bürgerinnen und Bürger Sorge vor Auswirkungen auf ihre Wohnqualität. Um eine höhere Akzeptanz für solche Vorhaben zu erreichen, müssen wir Vor- und Nachteile von Verdichtungen aufzeigen sowie in sachlichen Diskussionen transparente Entscheidungsprozesse fördern. Bei größeren Projekten ist eine Bürgerbeteiligung über Bebauungsplanverfahren gewährleistet“, erläutert Helmut Wiesner.

 

Der Stadtbaurat läutete zusammen mit Vertretern der Deutschen Reihenhaus AG und der Absolut Immobiliengruppe am Donnerstag, 21. November 2019, den Abriss des früheren Möbel Boss in Tannenbusch ein. Auf dem Gelände werden 129 Wohneinheiten, aufgeteilt in 14 Reihenhäuser und 115 Wohnen, entstehen; dazu kommen eine neue Filiale der Sparkasse KölnBonn, Polizei und Handel.

 

Künftig pro Jahr Baurecht für 500 Wohneinheiten schaffen

 

Für mehr Wohnraum will die Stadtverwaltung zunächst die Zahl der zu bearbeitenden Bebauungsplanverfahren steigern und darüber künftig Baurecht für durchschnittlich 500 Wohneinheiten pro Jahr (bisher im Schnitt 250 pro Jahr) schaffen. Dazu sind zusätzliche Stellen eingerichtet und inzwischen besetzt worden. Mit der in 2017 begonnenen Baulandoffensive können so theoretisch bis 2022 Baurechte für rd. 6.600 Wohneinheiten geschaffen werden. Mit dem Bonner Baulandmodell besteht dabei die Perspektive, rund 2.600 geförderte Wohnungen auch für einkommensschwächere Menschen zu errichten.

 

Zusätzlich hat Stadtbaurat Wiesner eine weitere Initiative zur Baulandentwicklung gestartet. In den vergangenen Monaten hat die Stadtverwaltung untersucht, wo durch Änderung oder Aufhebung veralteter Bebauungspläne und in Baulücken weitere Wohnungen entstehen könnten. Ergebnis: auf 56 Potentialflächen könnten zusätzlich Baurechte für circa 5.600 Wohneinheiten geschaffen werden, und in Baulücken weitere etwa 1.400.

Der Entwurf des Rahmenplans für das Bundesviertel, der eine deutlich stärkere Nutzungsmischung gegenüber dem Status Quo vorsieht, zeigt ein zusätzliches Potential von rund 3.600 Wohnungen auf.

 

Wie weit der Wohnraumbedarf aber tatsächlich in Bonn selbst gedeckt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Neben Restriktionen wie Umwelt- und stadtklimatischen Belangen sieht Stadtbaurat Wiesner ebenfalls das Erfordernis der Akzeptanz von Planungs- und Bauprojekten in der Bürgerschaft.

 

Besondere Rolle des geförderten Wohnungsbaus

 

Bei der Versorgung von breiten Bevölkerungsschichten mit bezahlbaren Wohnraum kommt dem geförderten Wohnungsbau eine wichtige Rolle zu. Durch die öffentliche Förderung von Wohnraum wird durch gesetzliche Anforderungen auch qualitativ hochwertiger (barrierefreier) Wohnraum geschaffen. Hiermit kann Menschen mit geringerem Einkommen, bspw. Pflegekräften, aber auch alleinstehenden Seniorinnen und Senioren und kinderreichen Familien, das Leben und Arbeiten in der Stadt ermöglicht werden.

 

Daher hat die Verwaltung zu diesem Aspekt die Projektgruppe „Geförderter Wohnungsbau in Bonn“ unter Leitung von Sozialdezernentin Carolin Krause eingerichtet. „Ziel der Projektgruppe ist es, die städtischen Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Schaffung von öffentlich geförderten Wohnraum auszuschöpfen“, so Krause.

So sollen wichtige Wohnungsbauprojekte verwaltungsintern beschleunigt und die Bedingungen für öffentlich geförderten Wohnungsbau verbessert werden.

 

Bereits im September 2019 beschloss der Rat der Bundesstadt Bonn, beim Verkauf von städtischen Grundstücken für den öffentlich geförderten Wohnraum zukünftig eine Minderung vom Grundstückswert einzurechnen. Dadurch soll der wirtschaftliche Nachteil des öffentlich geförderten Wohnungsbaus ausgeglichen werden. Der Schlüssel für Stellplätze für öffentlich geförderte Wohnungen ist zwischenzeitlich von 0,75 pro Wohneinheit auf 0,5 pro Wohneinheit gesenkt worden.

Darüber hinaus wird geprüft, ob die Stadt Grundstückskosten subventionieren kann, um Investitionen in öffentlich geförderte Wohnungen attraktiver zu machen. Und schließlich wird darüber nachgedacht, den Erbbauzins für städtische Grundstücke für geförderte Bauvorhaben zu reduzieren.

 

Neben diesen Aktivitäten der Projektgruppe soll von den Anstrengungen der Verwaltung, Bauland zu aktivieren, auch der geförderte Wohnungsbau profitieren. Auf sechs Grundstücken im Alleineigentum der Stadt könnte die Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG (VEBOWAG) öffentlich geförderte Wohnungen bauen. Die Verwaltung wird der Politik entsprechende Zielbeschlüsse zur Beratung vorlegen. Bei zehn weiteren Grundstücken mit nur einem Eigentümer wird die Stadtverwaltung die Besitzer gezielt ansprechen, ob sie ihre Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen möchten.

 

Und schließlich möchte die Stadtverwaltung für alle Flächen in Streubesitz, also mit mehreren Eigentümern, beispielsweise Angebotsbebauungspläne mit Umlegungsverfahren initiieren, damit diese Flächen zu bebaubaren Baugrundstücken umgewandelt werden.

 

Marc Hoffmann, Presseamt der Bundesstadt Bonn

Bauprojekt Viktoriabrücke

In einem Bericht für die Sitzung des Bau- und Vergabeausschuss am 13. Juni 2019 erläutert das Tiefbauamt der Stadt Bonn die aktuelle Kostenentwicklung beim Bauprojekt Viktoriabrücke.

 

Nach derzeitigem Stand werden die voraussichtlichen Kosten für die gesamte Maßnahme - Erneuerung der Viktoriabrücke, Neubau der Verbindungsrampe zur Thomastraße, Fußgänger- und Fahrradunterführung sowie Kreisverkehr am Alten Friedhof - zirka 45 Millionen Euro betragen.

 

Das bedeutet eine ganz erhebliche Abweichung gegenüber den Gesamtkosten von rund 25 Millionen Euro, die ein externes Büro im Jahr 2012 in einer ersten Kostenschätzung vorgelegt hatte.

 

Die Darstellung einer in großen Teilen belastbaren Kostenentwicklung ist erst zum jetzigen Zeitpunkt möglich, da mit dem Abschluss der Ausführungsplanung für die Brücke und der Entscheidung über die Gestaltung der Fußgänger- und Fahrradunterführung Ende 2018 sowie der Vergabe des Hauptauftrags zum Brückenneubau im März 2019 und dem Erreichen der Bau-Halbzeit jetzt verlässliche Grundlagen für einen Ausblick auf die voraussichtliche Kostenentwicklung vorliegen.

 

Gründe für die entstandenen Kostensteigerungen sind u.a. geänderte, gestalterische Vorgaben und zusätzliche vorab nicht absehbare Leistungen (z.B. Neubau der Rampenwände, Verlegung eines Stauraumkanals und nachträglich angemeldete Leistungen für die Deutsche Bahn) sowie die rasante Entwicklung der Baupreise in den vergangenen Jahren.

 

Zeitdruck durch DB-Sperrpausen

 

Aufgrund der in den Jahren 2006 und 2009 festgestellten erheblichen Schäden an der Viktoriabrücke bestand ein unmittelbarer Handlungszwang zu Abriss und Erneuerung der Brücke. Da die Brücke über eine der meist befahrenen Zugstrecken Europas verläuft, hatte die Stadt daher frühzeitig, die bereits Jahre im Voraus abzustimmenden Sperrpausen bei der Deutschen Bahn (DB) beantragt und erste Genehmigungen für 2016 erhalten.

 

Weil der ursprüngliche Entwurf von 2012 nicht zum Zuge kam und der Gestaltungsentwurf des Berliner Büros „Kolb/Ripke“ erst Mitte 2015 beschlossen wurde, die deutlich früher vereinbarten Sperrpausen aber erreicht werden mussten, hat das Tiefbauamt mit den ersten Maßnahmen – u.a. Abriss der Osthälfte – schon im Herbst 2016 beginnen müssen, obwohl die Planungen zum damaligen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen werden konnten und auch noch der Beschluss für die Gestaltung des Fuß- und Fahrradtunnels ausstand.

Planung und Bau mussten also in großen Teilen parallel erfolgen. Eine realistischere Aussage über die Kostenentwicklung ist daher erst jetzt möglich.

 

Abriss und Neubau der Brücke

 

Der erfolgte halbseitige Rückbau des Überbaus war mit Schätzkosten von 700.000 Euro belegt. Tatsächlich wurde er aufgrund einiger, erst beim Abriss zu Tage tretender technischer Probleme mit 1,2 Millionen Euro abgerechnet.

Der ebenfalls abgeschlossene halbseitige Rückbau des Unterbaus musste wegen fehlender Angebote zum zweiten Mal mit Schätzkosten von rund 800.000 Euro ausgeschrieben werden, abgerechnet wurde er mit 780.000 Euro.

 

Während der Sanierungsarbeiten stellte sich heraus, dass der unter der alten Rampenwand auf der Westseite gelegene, große Stauraumkanal die höheren Verkehrslasten des Brückenbauwerks nicht ableiten kann. Erforderliche Bohrpfahlgründungen bis unter die Kanalsohle wären technisch aufwendig und zudem unwirtschaftlich gewesen. Daher wird der Kanal derzeit verlegt und erneuert. Die Schätzkosten beliefen sich auf 702.000 Euro, einschließlich derzeit bekannter Mehrkosten wird die Kanalerneuerung rund 960.000 Euro kosten.

 

Die bestehenden Rampenwände müssen entgegen der ursprünglichen Planung ebenfalls erneuert werden. Dass die Bestandspläne fehlerhaft waren, war nicht zu erwarten und stellte sich erst beim Teilabbruch vorhandener Bauteile heraus.  Allein für den Abriss und Neubau waren 4,054 Millionen Euro geschätzt, das Mindestangebot liegt bei 4,1 Millionen Euro. Die Arbeiten laufen derzeit noch.

Die Ausführungsplanung für den Neubau der abgebrochenen Ostseite, den Abbruch der Westseite und den vollständigen Neubau der Brücke konnte aufgrund des geschilderten Zeitverzugs durch die gestalterische Planung erst Ende 2018 abgeschlossen werden. Diese Schätzkosten beliefen sich auf 18,53 Millionen Euro. Die Beauftragung nach europaweiter Ausschreibung ergab – bei nur zwei Angeboten - ein Mindestangebot von 20,8 Millionen Euro. Die Arbeiten haben im April begonnen. 

Weitere, erst im Verlauf des Projekts von der DB eingeforderte, nachträgliche Arbeiten an Fahrleitungen, Fahrleitungsmasten und Kabeltrassen verursachen Zusatzkosten von rund 700.000 Euro. Die Arbeiten sind noch im Gange.

Unter dem Strich ergibt sich somit allein für den Abriss und Neubau der Brücke derzeit ein Kostenstand von 28,54 Millionen Euro- Ursprünglich waren im Jahr 2012 rund 12,5 Millionen Euro geschätzt worden.

 

Ausblick

 

Die aktuelle Kostenschätzung von etwa 45 Millionen Euro ist mit weiteren Unwägbarkeiten verbunden. Für die Einzelprojekte Lichterhimmel, Rampe sowie Fußgänger- und Fahrradunterführung können derzeit nur Schätzkosten angegeben werden.

 

Der Lichterhimmel ist das markante Gestaltungselement aus dem Entwurf Kolb/Ripke. Für das Lichternetz mit einer Spannweite von rund 100 Metern werden aufwendige Tests im Windkanal durchgeführt, die erst in Kürze abgeschlossen werden können. Die Schätzkosten liegen bei 1,5 Millionen Euro, die Ausschreibung kann erst nach Beendigung der Tests erfolgen. Das externe Planungsbüro hatte 2015 hierfür Mehrkosten von 880.000 Euro prognostiziert.

 

Für die geplante Rampe zur Thomastraße und den neuen Fußgänger-/Radfahrtunnel am Alten Friedhof muss jetzt ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren betrieben werden. Für die Rampe waren 7,1 Millionen Euro und für die Unterführung 2,8 Millionen Euro geschätzt worden. Nach dem erfolgten Gestaltungswettbewerb liegen die Schätzkosten für den Tunnel – der Variante „Im Fluss“ – gemäß der im Dezember 2018 beschlossenen Vorplanung nun schon bei 5,74 Millionen Euro.

 

Beide Schätzungen sind auch angesichts der erhitzten Marktlage nur bedingt belastbar, denn es müssen noch Ausführungsplanung und Ausschreibung erfolgen; Steigerungen sind daher noch möglich.
 

Bereits gebaut und abgerechnet ist der Kreisel am Alten Friedhof für rund 950.000 Euro. Geschätzt waren 2012 gemeinsam mit dem noch vorgesehenen Ausbau der Thomastraße 2,2 Millionen Euro.

 

Presseamt der Bundesstadt Bonn/ Marc Hoffmann

 

Viktoriakarree:

 Rat beschließt modifiziertes Strukturkonzept

 

Ein modifiziertes Strukturkonzept für ein lebendiges Viktoriakarree mit Einzelhandel, Büros und Wohnen hat der Rat der Stadt Bonn am Dienstag, 14. Mai 2019, beschlossen. Die Überlegungen sehen zwei Blockrandbebauungen und eine Teilung des Quartiers durch eine autofreie Viktoriagasse vor.

 

Das geänderte, aktualisierte Konzept sieht Veränderungen auf den Flächen vor, die sich im Eigentum der Stadt als größte Immobilien-Inhaberin im Viertel befinden. Zum Belderberg hin soll es eine öffentliche oder kulturelle Nutzung geben. Das ehemalige Viktoriabad soll künftig umgenutzt werden. Denkbar sind dort spezifische Angebote für Studierende, z.B. Kultur/Gastronomie/Lounge. Der Umfang der Investitionen in den Erhalt des ehemaligen Schwimmbades wird von der künftigen Nutzung abhängen; das denkmalgeschützte Kunstharzfenster soll nach Möglichkeit erhalten bleiben.

 

Durch die Schaffung der Viktoriagasse zwischen Rathausgasse und Franziskanerstraße können beiderseits dieser Gasse in Neubauten Einzelhandel, Büros (untere Geschosse) und Wohnungen (obere Geschosse) geschaffen werden. Im westlichen Teil im Bereich der Stockenstraße werden keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen. Das Quartier soll auch eine Tiefgarage erhalten, Zufahrt und Anordnung müssen aber noch geprüft werden.

 

Grundlage für weiteres Bebauungsplanverfahren
 

Nach der Bürgerwerkstatt zwischen Dezember 2016 und September 2017 hatte der Rat im Dezember 2017 die Stadtverwaltung beauftragt, das von der Empfehlungskommission mit Modifikationsvorschlag favorisierte Konzept mit allen 20 Eigentümerinnen und Eigentümern bzw. Eigentümergemeinschaften zu erörtern und die Umsetzbarkeit zu prüfen.  Daher fand eine Informationsveranstaltung im Mai 2018 statt, zwischen Juni und August 2018 folgten 13 Einzelgespräche. Die Eigentümerinnen und Eigentümer hatten deutlich gemacht, dass ihnen die Bestandssicherung sowohl der Gebäude als auch der Nutzungen wichtig ist. Eingriffe in die Baustrukturen und in die Nutzungen waren mit großer Mehrheit abgelehnt worden, das modifizierte Strukturkonzept wurde als Gewinn für das Viertel gesehen.

 

Der Rat hat dem Vorschlag der Verwaltung für das Strukturkonzept zugestimmt, dabei allerdings zwei Änderungen vorgenommen. Die eine betrifft den Standort des Stadtmuseums: Hierzu verweist er auf seinen Beschluss vom 28. März 2019, der die Standortfrage offen hält. Damit bleibt auch ein Museumstandort innerhalb des Viktoriakarrees in der Diskussion. Mit der zweiten Änderung fordert der Rat die Beteiligung des Städtebau- und Gestaltungsbeirates im weiteren Verfahren ein.

 

Für das Viktoriakarree gibt es bereits einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Das nun beschlossene Strukturkonzept wird die Grundlage des weiteren Bebauungsplanverfahrens und der weiteren Schritte zur Beteiligung der Öffentlichkeit und der Betroffenen sein.

 

Presseamt der Bundesstadt Bonn/Marc Hoffmann
 

 

Haus der Natur:

Umbau abgeschlossen – Eröffnung im Juni

 

Mit einer Einweihungsfeier am Sonntag, 30. Juni 2019, wird das umgebaute Haus der Natur an der Waldau wiedereröffnet. Das beliebte Ausflugsziel hat sich in den vergangenen Monaten in eine moderne Umweltbildungseinrichtung verwandelt und wird künftig als Plattform für Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen. Seit März sind die Bauarbeiten abgeschlossen, jetzt laufen die letzten Schritte zur Realisierung der Dauerausstellung und des Jahresprogramms. 

 

Passend zum umliegenden Stadtwald präsentiert sich das Haus der Natur nach dem Umbau mit einer Holzfassade. Durch die Verschalung des alten Fachwerks wurde die energetische und bauphysikalische Situation des Gebäudes verbessert. Außerdem konnten jetzt schon die ersten Bewohner des Hauses einziehen: Unter dem Holz der neuen Fassade wurde ein circa ein Quadratmeter großes Fledermausquartier integriert. Rund um das Haus wurden außerdem zahlreiche Nistkästen für Vögel, Säuger und Insekten angebracht. 

 

Das alte Fachwerk ist im Inneren an mehreren Stellen sichtbar geblieben und sorgt so für besonderen Charme. Zum Beispiel in dem rund 36 Quadratmeter großen Seminarraum im Erdgeschoss, der von bis zu 20 Personen genutzt werden kann. Das Herzstück des sanierten Gebäudes ist der 120 Quadratmeter große Multifunktionsraum im Obergeschoss, der Platz für 50 Personen bietet. Die Fenster zum Wald sorgen hier für einen besonders schönen Lichteinfall. Der Parkettfußboden besteht aus Eiche, eine Baumart, die auch im Kottenforst häufig vorkommt. Durch den neu eingebauten Aufzug sind die Räumlichkeiten im Obergeschoss nun auch barrierefrei zu erreichen. 

Fertig ist auch der Entwurf für die circa 100 Quadratmeter große Dauerausstellung zum Thema Großstadtwald. Die verschiedenen Module werden derzeit produziert und bis zur Eröffnung installiert. Im Wechselausstellungsraum sollen sich Kunstausstellungen lokaler Künstler und Künstler mit Naturbezug rund um die Themen Wald und Natur abwechseln.

 

Das pädagogische Programm startet zunächst mit drei ausgearbeiteten Waldführungen für Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt steht das sinnliche Erleben des Waldes und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen, wie zum Beispiel dem Klimawandel und seinen Folgen. Personelle Unterstützung bekommt das Team vom Haus der Natur dabei durch den Landesbetrieb Wald und Holz und qualifizierte freiberufliche Mitarbeiter. Zur großen Eröffnungsfeier im Juni wird auch das Halbjahresprogramm mit allen Führungen, Vorträgen und Aktionen bis Ende des Jahres vorliegen.

 

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Hauses der Natur betragen voraussichtlich 1,8 Millionen Euro. Die zusätzlichen Kosten von 400.000 Euro im Vergleich zu den anfangs prognostizierten 1,4 Millionen Euro sind auf die hohe Auslastung der Bau- und Handwerksunternehmen und die somit hohen Angebotspreise zurückzuführen. Hinzu kamen Mängel an der Statik und den Entwässerungsleitungen, die bei der Entkernung des Gebäudes erkennbar wurden. Der Umbau der Trafostation sowie die Netzwerkanbindung waren in der ursprünglichen Kalkulation noch nicht enthalten.

Andrea Schulte /Presseamt der Bundesstadt Bonn
 

 

Dritte Leitbildkonferenz

Entwicklungskonzept für die City von Bad Godesberg

14.02.2019

 

BN - Der Leitbildprozess für Bad Godesberg geht in die nächste Runde: In der dritten Leitbildkonferenz am Dienstag, 26. März 2019, ab 19 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg wird es konkret um erste Maßnahmen für das noch zu erarbeitende Integrierte Stadtentwicklungskonzept Innenstadt (ISEK) gehen. Darüber hinaus kann von Ende März bis Ende April 2019 der Leitbild-Entwurf online kommentiert werden.

 

Ende April 2018 ist der Leitbild-Prozess für Bad Godesberg mit der ersten Leitbildkonferenz, an der mehr als 400 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen hatten, gestartet. Auf die erste Sammlung von zahlreichen Ideen und Anregungen zur Entwicklung des Stadtbezirks folgten eine Onlinebeteiligung mit ca. 2000 Nennungen, Kinder- und Jugendbeteiligungen, Expertenworkshops und eine zweite - wieder gut besuchte - Leitbildkonferenz Mitte Juli 2018. Hier wurden die sich aus der Beteiligung ergebenden Leitbildthemen, wie die Entwicklung der Innenstadt, Kultur, Freizeit und Tourismus oder Neue Mobilität im Stadtbezirk diskutiert.

 

Ziel der Beteiligung war es, ein möglichst breites Spektrum an Meinungen einzuholen, um gemeinsam ein zukunftsorientiertes und vielschichtiges Leitbild mit grundsätzlichen Entwicklungszielen für den Stadtbezirk zu entwerfen. Auch in einem eigens für den Prozess einberufenen Begleitgremium, besetzt mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus dem Stadtbezirk, wurde über die Leitbildthemen beraten.

 

Leitbild-Entwurf kann von Ende März bis Ende April kommentiert werden

 

Auf Basis der breiten Beteiligung der Öffentlichkeit am Leitbildprozess erstellte das den Prozess betreuende Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen einen ersten Leitbildentwurf (abrufbar unter www.bonn.de/leitbild-bad-godesberg). Der Rat der Stadt Bonn hat – nach vorheriger Mitwirkung unter anderem der Bezirksvertretung Bad Godesberg - Anfang Februar 2019 den Leitbild-Entwurf beschlossen. Dieser wird im Nachgang der dritten öffentlichen Leitbildkonferenz am 26. März 2019 kommentiert werden können. Im Zeitraum von 30 Tagen haben alle Interessierten die Möglichkeit, unter www.bonn-macht-mit.de Anmerkungen zum Leitbildentwurf zu machen, die dann mit den bisherigen Beteiligungsergebnissen abgeglichen und auf ihre Berücksichtigung hin geprüft werden.

 

So soll ein breit getragenes Leitbild entstehen, welches den Rahmen für zukünftige Maßnahmen und Herausforderungen in Bad Godesberg setzt. Die ersten Maßnahmen bzw. Maßnahmenbündel, welche als Konkretisierung der Leitbildziele direkt auf das Leitbild zurückzuführen sind, werden im Zuge des noch zu erarbeitenden Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Innenstadt (ISEK) formuliert.

 

Die Vorschläge für das ISEK, welche bereits am 17. November 2018 auf dem Theaterplatz präsentiert worden waren, stehen im Mittelpunkt der dritten öffentlichen Leitbildkonferenz mit dem Titel: Entwicklungskonzept für die Bad Godesberger Innenstadt.
Welche öffentlichen Räume sollen in der Innenstadt wie gestaltet werden? Welche Maßnahmen erhöhen die Sicherheit im Zentrum und Kurpark, oder welche Bedarfe müsste ein neues Begegnungszentrum im Stadtbezirk erfüllen? Diese und weitere Fragen sollen am 26. März 2019 in der Stadthalle gemeinsam mit allen Interessierten diskutiert werden.

 

Rat soll Leitbild im Sommer 2019 beschließen

 

Nach Abschluss der Beteiligung soll das abgestimmte Leitbild zusammen mit dem noch zu erarbeitenden Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Innenstadt (ISEK) im Sommer 2019 abschließend – unter vorheriger Beteiligung der Bezirksvertretung Bad Godesberg – vom Rat beschlossen werden.

 

Am Ende soll dann ein politisch beschlossenes Leitbild für den Stadtbezirk vorliegen und daraus abgeleitete konkrete Maßnahmen für die Bad Godesberger Innenstadt in einem ISEK formuliert sein. Die Umsetzung der Maßnahmen soll durch Städtebaufördermittel unterstützt werden.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Rat beschließt Pläne für den Umbau der Straße Am Hauptbahnhof

 

12. Februar 2019

 

Wenn die beiden Neubauprojekte Maximiliancenter und Urban Soul gegenüber dem Hauptbahnhof fertiggestellt sind und alle erforderlichen Baugenehmigungen vorliegen, wird die Straße Am Hauptbahnhof von der Maximilianstraße bis zur Thomas-Mann-Straße ausgebaut. Der entsprechenden Entwurfsplanung hat der Stadtrat in der Sitzung am 7. Februar 2019 zugestimmt.

 

Die Fahrbahn erhält einen Asphalt-Oberbau, während die Gehwege mit einem Gestaltungspflaster hergestellt werden. Die Oberfläche wird aus einem hellgrauen Betonstein bestehen. Im Bereich des Übergangs von der Poststraße zum Haupteingang des Bahnhofsgebäudes soll die Fahrbahn möglichst dem Pflasterbelag der Poststraße angepasst werden. Wegen der Verkehrsbelastung muss diese Fläche in einem farbigen Beton hergestellt werden, der gegebenenfalls eine Struktur erhält.

 

Der Radverkehr in Fahrtrichtung Rabinstraße wird über die Straßenbahnhaltestelle "Hauptbahnhof" und anschließend auf einem 1,60 Meter breiten Schutzstreifen geführt. In Fahrtrichtung Hauptbahnhof wird der Radverkehr ab der Thomas-Mann-Straße zunächst über einen drei Meter breiten Rad-Gehweg und ab der Einmündung in die Herwarthstraße auf einem Schutzstreifen im Straßenraum geführt. Unmittelbar vor dem Hauptbahnhof wird somit der Radverkehr eindeutig vom Fußgängerverkehr getrennt. Alle Radwege werden asphaltiert und durchgängig mittels Rotfärbung farblich deutlich abgesetzt. Die Straßenquerungen für die Fußgänger werden mit taktilen Elementen für blinde und sehbehinderte Personen und einer Bordsteinabsenkung auf drei Zentimeter ausgestattet.

 

Zudem beauftragte der Rat die Verwaltung, ein Planfeststellungsverfahren für Änderungen an den Gleisanlagen und der Haltestelle zu beantragen. Die Pläne sehen vor, die Straßenbahngleise um bis zu 3,30 Meter (in Fahrtrichtung Auerberg/Oberkassel) beziehungsweise 2,70 Meter (in Fahrtrichtung Dottendorf) zu verschieben und sie nach der Kurve in die Thomas-Mann-Straße an die derzeitige Lage anzuschließen. Die Straßenbahnhaltestelle in Fahrtrichtung Auerberg/Oberkassel wird barrierefrei ausgebaut. Sie wird künftig 1,25 Meter von der Gleisachse entfernt liegen und 20 Zentimeter höher sein als die Schienen. Da über die Haltestelle ein Radweg führen wird, soll der Radverkehr beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste mit einer Ampel angehalten werden. Die Haltestelle erhält ein Dach, Sitze, eine dynamische Fahrgastinformation und einen Fahrkartenautomat.

 

Grundsätzlich wird das Projekt mit 90 Prozent aus ÖPNV-Mitteln des Landes bezuschusst. Die Stadtverwaltung wird einen entsprechenden Förderantrag stellen.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Robert-Wetzlar-Berufskolleg wird erweitert

08.02.2019

 

Rat stimmt den Entwürfen und Kostenplänen für die umfangreiche Brandschutzsanierung und den neuen Klassen- und Fachräumen sowie Aula zu. Bezirksvertretung Bonn berät am 14. Februar.

 

Am Robert-Wetzlar-Berufskolleg stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Der Rat der Stadt Bonn beschloss am 7. Februar 2019 - vorbehaltlich der Zustimmung der Bezirksvertretung Bonn, die am 14. Februar 2019 tagt - die Pläne zur erweiterten Brandschutzsanierung und der Erweiterung von acht Klassen- und Fachräumen, Lehrer- und Differenzierungsräumen sowie einer Aula.

 

Zudem wird das Bestandsgebäude nach der brandschutztechnischen Sanierung umgebaut und modernisiert: Die Fassade wird gestrichen, Fensterbänke und der Sonnenschutz ausgetauscht und die Flachdächer werden energetisch saniert. Abschließend muss die Bezirksvertretung Bonn am 14. Februar 2019 zustimmen. Dazu bekommt der Bestandsbau neue Böden, Türen sowie Akustikdecken und wird im Innenraum umfassend neu gestrichen. Die Modernisierung beinhaltet auch die haustechnischen Anlagen, wie Lüftung und Wärmeversorgung, und die Sanitäranlagen.

 

Im Erweiterungsbau werden sieben Klassenräume, zwei Differenzierungsräume, ein Fachraum und ein Lehrerstationsraum sowie Abstell- und Technikräume untergebracht. Auch eine neue Aula, die gemeinsam von Robert-Wetzlar-Berufskolleg und Ludwig-Erhard-Berufskolleg genutzt werden wird, gehört zum Neubau. Erschlossen wird der Anbau über den Haupteingang und das sich daran anschließende zentrale Foyer mit Treppenhaus und Aufzug. Somit kann jede Etage barrierefrei und rollstuhlgerecht erreicht werden. Optisch wird der Neubau an den ersten Erweiterungsbau aus dem Jahr 2014 angepasst. Zum Abschluss wird der komplette Schulhof neu hergerichtet.

 

Die Planung wurde mit der Behindertengemeinschaft abgestimmt. Alle Zugänge sind barrierefrei, das Gebäude ist mit einer behindertengerechten Toilette sowie Dusche ausgestattet, und das Obergeschoss ist über einen Aufzug erreichbar. Die Baukosten liegen bei rund 22,5 Millionen Euro.


Presseamt der Stadt Bonn/ Isabel Klotz

 

"Look up Bonn"

13. Januar 2017

 

BN - "Look up Bonn" heißt eine neue Ausstellung, die am Freitagnachmittag, 13. Januar, im Stadthausfoyer, Berliner Platz 2, eröffnet wird. Gezeigt werden Architekturfotografien der Bonnerin Michèle Lichte. Die Schau kann bis Freitag, 27. Januar, zu den Öffnungszeiten des Stadthauses, Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag bis 16 Uhr, besichtigt werden.

 

Die Ausstellung präsentiert minimalistische Smartphone-Fotografien in Schwarzweiß der modernen Architektur in Bonn. Ursprünglich ist die Schau im Jahr 2015 für den Foto-Dienstleister Pixum konzipiert worden. Lichte betreibt einen Reise- und Fotografieblog www.lichtemomente.de. Außerdem finden sich fotografische Arbeiten auf ihrem Stadtblog www.bonnentdecken.de.

 

Michèle Lichte ist anlässlich der Ausstellungseröffnung heute, Freitag, 13. Januar, von 17 bis 18.30 Uhr im Stadthaus-Foyer, Berliner Platz 2, anzutreffen.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Stefanie Zießnitz

 

Stadt bildet zum 1. Januar 2017 "Task Force Zweckentfremdung"

22. Dezember 2016

 

BN - Zum 1. Januar 2017 richtet die Bundesstadt Bonn eine "Task Force Zweckentfremdung" ein. Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fachdienststellen der Stadtverwaltung werden beim Amt für Soziales und Wohnen zusammengezogen, um gezielt gegen die Zweckentfremdung von Privatwohnungen durch Kurzzeitvermietungen vorzugehen.

 

Diese "Task Force" wird zunächst für drei Monate gebildet. Aufgrund des aktuellen Aufgabenschwerpunktes wird sie im Erdgeschoss des Rathauses Bad Godesberg untergebracht. "Wir wollen mit der Bildung dieser Einheit schnell handlungsfähig sein. Nach den drei Monaten wird die Stadtverwaltung die gemachten Erfahrungen auswerten und evaluieren, in welcher Form es gegen die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen weitergehen wird und was wir gegebenenfalls ändern müssen", erläutert der zuständige Sozialdezernent Rüdiger Wagner.

 

Intensive Recherchen notwendig

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb der Verwaltung beim Amt für Soziales und Wohnen zusammenzuziehen, ist aus Sicht der Stadtverwaltung aufgrund der bisherigen Erfahrungen seit Einführung der Zweckentfremdungssatzung im Herbst 2014 sinnvoll. Denn die Überprüfung einer möglichen Zweckentfremdung durch gewerbliche Kurzzeitvermietung in Privatunterkünften ist in den meisten Fällen mit intensiven Recherchen und einem hohen Zeitaufwand verbunden.

 

In der Regel sind bei den Überprüfungen verschiedene Rechtsgrundlagen wie Gewerbeordnung, Bauordnung und Wohnungsaufsicht betroffen, sodass die Kontrollen zwar in der Praxis auf der Grundlage der Zweckentfremdungssatzung im Amt für Soziales und Wohnen beginnen, oftmals aber weitergehende Prüfungen innerhalb der Verwaltung erforderlich sind. "Mit der Task Force arbeiten die zuständigen Dienststellen von Beginn an eng zusammen", so Wagner weiter.

 

558 mögliche Fälle seit 2013 überprüft

 

Seit 2013 wurden 558 Fälle eines möglichen Verstoßes gegen die Zweckentfremdungssatzung angezeigt. Davon entfielen auf die klassische Zweckentfremdung wie Abriss, Leerstand oder Nutzungsänderung 320 Fälle. Im Bereich der Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietung wurden 238 mögliche Zweckentfremdungen gemeldet.

 

In rund 300 dieser insgesamt 558 Fälle wurde zwar eine Zweckentfremdung festgestellt, jedoch konnten diese entweder befristet, wegen der Bereitstellung von Ersatzwohnraum oder wegen Vorliegen öffentlicher Belange genehmigt werden. Bisher hat die Stadt kein Bußgeld verhängt, da in Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde.

 

Mehr Personal wird bereitgestellt

 

Bisher gab es im Bereich der Zweckentfremdung 1,75 Stellen. Dieser Personalbedarf ist zwar grundsätzlich ausreichend, um die klassische Zweckentfremdung durch Abriss, Leerstand oder eine Nutzungsänderung umzusetzen. Da aber zusätzlich die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen geprüft werden muss, wird die Zahl der Stellen auf 4,75 erhöht. Die drei zusätzlichen Stellen wird die Stadtverwaltung im Jahr 2017 besetzen.

 

Der Aspekt des Medizintourismus

 

Die Zweckentfremdung wird oft in einem Atemzug mit dem Medizintourismus genannt, der mit einer Reihe positiver Effekte für die lokale Wirtschaft verbunden ist.

 

Durch diese Gästegruppe werden u.a. in den Bereichen Einzelhandel, Touristik, Gastronomie, Beherbergung, Transport und Verkehr zusätzliche Einnahmen generiert. Gäste aus den arabischen Golfstaaten tätigen beispielsweise weit überdurchschnittliche Ausgaben im Einzelhandel, die 2014 im Schnitt bei rund 307 Euro pro Einkauf lagen. Im Vergleich hierzu lagen 2010 die durchschnittlichen Tagesausgaben internationaler Gäste für sonstige Einkäufe und Shopping bei rund 41,40 Eur pro Kopf, bei nationalen Besuchern waren es 33,50 Euro. (Quellen: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Marktinformation Incoming-Tourismus Deutschland 2016/2017, S. 18; IHK Bonn/Rhein-Sieg, IHK Branchenreport Tourismus & Hotellerie Bonn/Rhein-Sieg, S. 38)

 

Um aber das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger gerade in Bad Godesberg und der Medizintouristen zu verbessern, ist es wichtig, mögliche Nutzer zweckentfremdeter Wohnungen in reguläre Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Pensionen und Boarding-Häuser zu bringen. Daher sind Informationsangebote für Medizintouristen im Internet geschaffen worden: Zum einen auf den Internetseiten der Stadt Bonn (www.bonn.de) und zum anderen auf den Internetseiten der Tourismus & Congress GmbH (www.bonn-region.de) sind derzeit u.a. Links zu Unterkünften und Buchungsmöglichkeiten zu finden. Die Übersetzung in die arabische und russische Sprache sowie die Erweiterung um zusätzliche touristische und kulturelle Informationsangebote ist für 2017 vorgesehen.

 

Voraussichtlich Anfang 2017 wird es einen mehrsprachigen Informationsflyer für Medizintouristen geben: Er wird Informationen, Hinweise und Tipps zur Reisevorbereitung enthalten, auf die Möglichkeiten zur Suche und Buchung regulärer Unterkunftsmöglichkeiten in Bonn hinweisen und das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum ansprechen. Der Flyer wird in vier Sprachen erscheinen und soll über die medizinischen Dienstleister, die Botschaftsaußenstellen und Konsulate sowie weitere Akteure in Print und digitaler Form Verbreitung finden.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Offene Gesprächsrunde zur Bürgerwerkstatt Viktoriakarree  

4. Dezember 2016

 

BN - Im Februar 2017 beginnt die Bürgerwerkstatt Viktoriakarree. Derzeit bereitet die Bundesstadt Bonn zusammen mit den Büros Zebralog, neubighubacher und CommunityArtWorks das Bürgerbeteiligungsverfahren vor. Am Montag, 19. Dezember, ab 19 Uhr im Café Blau, Franziskanerstraße 9, findet deshalb eine offene Gesprächsrunde zur Bürgerwerkstatt statt.

 

In offener Runde wird Stadtbaurat Helmut Wiesner die Besucherinnen und Besucher begrüßen und das zurückliegende Vergabeverfahren beschreiben. In die Vergabe eingebunden war, neben den zuständigen Ausschüssen der Bundesstadt Bonn, der Beirat Beteiligung, der nicht nur mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und der Verwaltung besetzt ist, sondern in dem auch Bürgerinnen und Bürger vertreten sind. Hier gelang es, Bürgerinnen und Bürger in das Vergabeverfahren einzubeziehen, was sonst bei Vergabeverfahren der Stadt nicht möglich ist.

 

Im Anschluss stellen sich die beteiligten Büros vor, die die Beteiligung im Rahmen der Bürgerwerkstatt organisieren, fachlich begleiten und moderieren werden. Sie erläutern den Ablauf der Bürgerwerkstatt und beschreiben, an welchen Stellen man sich ab Anfang 2017 in der Bürgerwerkstatt einbringen kann. Im Anschluss haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit den Büros direkt ins Gespräch kommen und Feedback zu den geplanten Beteiligungsmöglichkeiten zu geben.

 

Die Bürgerwerkstatt wird als mehrstufiges Verfahren ablaufen, bei der zunächst Ideen auf einem Markt der Ideen und online gesammelt, diskutiert und gebündelt werden. Auf der Basis der entwickelten Ideen für mögliche zukünftige Nutzungen des Viktoriakarrees werden anschließend Planungsteams in einer Planungswerkstatt Lösungsvorschläge entwickeln und präsentieren. Das beste Planungskonzept wird von einer Jury ausgewählt, und in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt und abschließend diskutiert. Das Verfahren wird durch ein Gremium begleitet, in dem auch Bürgerinnen und Bürger vertreten sind. Für die Teilnahme an diesem Begleitgremium können sich Bürgerinnen und Bürger im weiteren Verfahren bewerben.

 

Die Stadt Bonn wird über die nächsten Veranstaltungen und Möglichkeiten der Beteiligung und während des gesamten Prozesses informieren. Ab sofort stehen Informationen bei www.bonn-macht-mit.de im Internet zum Viktoriakarree zur Verfügung. Ab Mitte Februar können sich die Bürgerinnen und Bürger darüber auch online beteiligen.

 

www.bonn-macht-mit.de

 

 Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Tag der offenen Tür im Alten Rathaus am 27. August

22. August 2016  

 

ib - Das Alte Rathaus ist eines der Wahrzeichen Bonns. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 27. August, sind Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 17 Uhr in Bonns "gute Stube" eingeladen.

 

Dabei bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, einen Blick in die repräsentativen Räume hinter der Rokokofassade zu werfen und sich über die Arbeit der Stadtverwaltung, das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 und die internationalen Projektpartnerstädte Bonns zu informieren.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan empfängt die Gäste und stellt sich ihren Fragen.

 

Auch Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel und Bürgermeister Reinhard Limbach, die den OB bei repräsentativen Anlässen vertreten, stehen für Gespräche bereit.

 

Repräsentationsräume besichtigen

 

Die Repräsentationsräume sind an besonderen Terminen Ort standesamtlicher Trauungen. Beim Tag der offenen Tür präsentieren sie sich so, wie sie auch zu Ehrungen, Preisverleihungen und Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt hergerichtet sind.

 

Die Amtskette des Oberbürgermeisters wird ausgestellt, zudem ist ein Blick in das Goldene Buch möglich. Könige, Staatspräsidenten, Nobelpreisträger, Weltmeister und Olympiasieger haben sich in die prominente Unterschriftensammlung eingetragen.

 

Für Fragen an die Stadtverwaltung stehen Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros stehen zur Verfügung. Auch die Arbeitsbereiche "Bürgerbeteiligung" und "Ombudsstelle" im Alten Rathaus können die Gäste kennen lernen. An einem eigenen Infostand stellt zudem der Verein Altes Rathaus, der die Stadt unter anderem beim Erhalt des historischen Bauwerks tatkräftig unterstützt, seine Arbeit vor.

 

Alle Räume sind barrierefrei zu erreichen.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

 Neue Lesebank entsteht auf dem Mülheimer Platz

Durch Eigenleistung und Materialwahl 180 000 Euro eingespart

7. August 2016

 

ib - Die rund 30 Meter lange Lesebank entlang des Hauses der Bildung in der Bonner Innenstadt befindet sich derzeit in der Endmontage. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn errichtet diese Bank, die auf Beschluss der Bezirksvertretung Bonn als zentrales Gestaltungselement auf dem 2015 neu angelegten Platz ausdrücklich gewünscht ist. Voraussichtlich im Lauf der nächsten Woche kann man auf dieser neuen Sitzgelegenheit in der Fußgängerzone Platz nehmen.

 

Derzeit verrichten Handwerker des Tiefbauamtes die letzten Handgriffe. Nachdem die Auflagen aus Resoplan-Platten jetzt geliefert wurden, kann die Bank dann in der nächsten Woche fertiggestellt werden. Resoplan besteht zu 65 Prozent aus Papier und zu 35 Prozent aus Harzen auf Wasserbasis. Das Papier ist recycelt und die obere Schicht ist mit wetterbeständigem Acryl überzogen. Lehne, Restsitzflächen und Standfüße der neuen Bank bestehen aus anthrazitfarbenem Edelstahl.

 

Durch die Wahl der Materialien, den Einsatz von eigenen Schlossern, die ansonsten in den Kläranlagen eingesetzt sind, städtischen Malern und Mitarbeitern aus dem Straßenbau konnte das Tiefbauamt im Vergleich zu der ersten Ausschreibung von Lesebank und Verkleidung der Tiefgaragenausfahrt rund 180 000 Euro einsparen.

 

2015 hatte das Tiefbauamt erstmals diese Leistungen nach den Planungen eines Münchner Landschaftsarchitektenbüros, das den in einem städtebaulichen Wettbewerb ermittelten Siegerentwurf geliefert hatte, ausgeschrieben. Damals hatte nur ein Bieter ein Angebot eingereicht, das mit mehr als 335 000 Euro weit über den ermittelten Schätzkosten lag. Die Ausschreibung wurde aufgehoben, das Tiefbauamt speckte die Planungen entsprechend ab und schrieb die Leistung im Frühjahr 2016 erneut aus. Dabei wurde eine vereinfachte Bauweise gewählt, ohne den Charakter des Gestaltungsentwurfs zu zerstören. Außerdem wurden nur die Metallbauarbeiten und die Lieferung der Sitzauflagen vergeben. Die Montage übernahmen die städtischen Schlosser, die Fundamente legten städtische Straßenbauer. So kosten die Bank jetzt rund 73 000 Euro und die Tiefgaragenverkleidung noch einmal rund 83 000 Euro brutto. Damit konnte die Stadt rund 180 000 Euro gegenüber der ersten Ausschreibung einsparen.

 

Für die Verkleidung der Tiefgaragenausfahrt ebenfalls mit Edelstahl wartet die Stadt noch die von Karstadt angekündigten Asphaltarbeiten in der Tiefgaragenausfahrt ab, die bis Ende August beendet sein sollen. Denn dabei kommt schweres Gerät zum Einsatz, bei dem Beschädigungen der neuen Verkleidung nicht auszuschließen wären.

 

Umgestaltung Mülheimer Platz

 

Im vergangenen Jahr hatte das Tiefbauamt den Mülheimer Platz von der Einmündung Münsterstraße bis zur Tiefgaragenausfahrt für rund 450 000 Euro neu gestaltet. Dabei wurde der bei einem städtebaulichen Wettbewerb ermittelten Siegerentwurf eines Münchner Landschaftsarchitekten umgesetzt. Damit hat das neue Haus der Bildung einen repräsentativen Eingangsbereich erhalten.

 

Für die Pflasterung wurden beige-braune Steine verwendet. Die vorhandene Grüneinfassung der Tiefgaragenausfahrt wurde zurückgebaut und entsprechend dem neuen Belag angepasst. Im direkten Anlieferbereich von Karstadt hatte sich das Tiefbauamt aufgrund der hohen Belastung durch Schwerlast- und Anlieferverkehr sowie durch Containerentleerung für farblich abgestimmten Farbasphalt entschieden.

 

Da der Siegerentwurf zur Platzgestaltung mit mehr als 1,35 Millionen Euro deutlich den gesteckten Kostenrahmen sprengte, hatte das Tiefbauamt den Entwurf weiterentwickelt und den Ausbau zunächst auf den Eingangsbereich des neuen Hauses der Bildung beschränkt. Die Option für einen vollständigen Ausbau des Platzes bleibt aber gewahrt.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

SWB prüft Realisierung eines Schwimmbads am Heizkraftwerk Süd

 

28.06.2016

 

ib - Gemeinsam mit der Stadt Bonn sollen die Stadtwerke Bonn (SWB) auf einem rund 50.000 Quadratmeter großen Areal nördlich des Heizkraftwerks Süd ein neues Schwimmbad bauen. Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Peter Weckenbrock, Vorsitzender der SWB-Geschäftsführung, begutachteten jetzt den Standort.

 

"Ich bin sehr dankbar, dass die SWB auf meine Bitte hin prüfen, ob sie auf dem Gelände, das zum Teil der Stadt und zum Teil den SWB gehört, ein Schwimmbad bauen könnten", sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Außerdem sollen die SWB die Varianten Hallenbad bzw. Kombibad untersuchen, so wie das der Projektbeirat Bäder empfohlen hat. "Der Standort liegt in der Nähe des künftigen DB-Haltepunktes ‚UN Campus‘ und ist von Bad Godesberg und von Bonn aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend angebunden. Auch Kfz-Stellplätze können auf dem Grundstück ausreichend zur Verfügung gestellt werden." Sridharan kündigte an, nach der Sommerpause den politischen Gremien eine Vorlage zu dem Projekt zur Beratung zuzuleiten.

 

Part SWB: "Wir haben die Bäderdebatte intensiv verfolgt und mit unseren eigenen Möglichkeiten abgeglichen. Im Verbund mit der Stadt kann der SWB-Konzern einen Beitrag leisten, der sowohl energetische, als auch betriebswirtschaftliche Vorteile mit sich bringt".

 

Konkret handelt es sich um eine rund 37.000 Quadratmeter große, überwiegend bislang nicht genutzte SWB-Reservefläche des Heizkraftwerks Süd sowie ein rund 13.000 Quadratmeter großes, städtisches Gelände.

 

Für die Klimahauptstadt Bonn ist der Standort ideal. Durch die Nähe zum benachbarten Heizkraftwerk lassen sich energieeffiziente und technologische Synergien beim Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung heben. Der Neubau des Schwimmbads steht dem geplanten Ausbau des Heizkraftwerks Süd nicht entgegen, sondern hält diesen weiter offen.

 

Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen. An den Bahnschienen entsteht die neue Haltestelle "UN Campus" samt Personenunterführung, U-Bahnen und Linienbusse fahren unweit ab. Für Autofahrer und Reisebusse sind neue Parkplätze an der Christian-Miesen-Straße denkbar, auch die Flächen und das Parkhaus hinter der Museumsmeile könnten genutzt werden. Radler fahren auf dem Radweg bahnparallel entlang der Schienen.

 

Dr. Monika Hörig / Presseamt der Stadt Bonn

 

Letzte Sitzung des Stadtrates vor den Sommerferien am 30. Juni

23. Juni 2016

 

ib – Eine umfangreiche Tagesordnung wartet auf die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn in der letzten Sitzung vor der Sommerpause. Diese beginnt am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses, Berliner Platz 2.

 

Sofern die Stadtverordneten zustimmen, wird die Sitzung live auf der Internetseite http://video.bonn.de übertragen. Unter anderem wird Stadtkämmerer Prof. Ludger Sander den Haushaltsplanentwurf 2017/2018 in den Stadtrat einbringen. Darüber hinaus sollen die Stadtverordneten den qualifizierten Mietspiegel 2016 beschließen, ihre Zustimmung zu den Baumaßnahmen Südüberbauung und Urban Soul gegenüber dem Hauptbahnhof geben und das von der Stadtverwaltung vorgesehene Festprogramm zu 650 Jahre Pützchens Markt im Jahre 2017 verabschieden.

 

Die öffentlichen Unterlagen der Ratssitzung sind im Internet unter www.bonn.de/@boris einzusehen.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

"west.side":

Öffentlichkeitsbeteiligung startet

23. Juni 2016

 

ib - Die Bundesstadt Bonn startet die Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan Nr. 6322-1 und den Flächennutzungsplan zwischen Siemensstraße, der Straße "Am Propsthof" und dem Sportplatz in Endenich ("west.side").

 

Der Flächennutzungsplan soll geändert werden, damit das Areal künftig für Wohnen, Büros und Gewerbe genutzt werden kann. Die öffentliche Auslegung der Pläne und der dazugehörenden Begründungen einschließlich der zum Bebauungsplan Nr. 6322-1 bereits vorliegenden Gutachten und Stellungnahmen erfolgt vom 30. Juni bis einschließlich 5. August 2016. Die Unterlagen liegen im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, Aufzug 2, Etage 7C, aus. Öffnungszeiten sind Montag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr.

 

Stellungnahmen können gemäß Baugesetzbuches (BauGB) während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Alle weiteren Informationen sind im Internet zu finden unter www.bonn.de/@bauleitplanung.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Städtebau- und Gestaltungsbeirat tagt am 28. Juni

23. Juni 2016

 

ib - Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat der Stadt Bonn tagt am Dienstag, 28. Juni, von 16 bis 18 Uhr in der Aula der Carl-Schurz-Grundschule in Tannenbusch.

Zentrales Thema der Sitzung wird die Soziale Stadt Neu-Tannenbusch sein. Konkret beraten wird der Städtebau- und Gestaltungsbeirat über das Hof- und Fassadenprogramm, Wohnungsbau auf der "Möbel-Boss-Fläche" und die Neugestaltung der Oppelner Straße.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Vor dem Hauptbahnhof könnten sich ab Anfang 2017 die Kräne drehen

10.6.2016

 

ib - Noch nie war für die Bundesstadt Bonn in den vergangenen Jahrzehnten die Chance so groß wie jetzt, vor dem Hauptbahnhof ein städtebaulich attraktives Eingangstor zu verwirklichen. Wenn der Rat der Stadt Bonn den entsprechenden Beschlussvorlagen der Verwaltung in seiner Sitzung am 30. Juni zustimmt, kann der Bereich mit der Bebauung des so genannten Nordfeldes durch die Developer Projektentwicklung GmbH und mit dem Abriss sowie Neubau der so genannten Südüberbauung durch die Ten Brinke Group zukunftsorientiert gestaltet werden.

 

Beide Projekte könnten bis zum Jahr 2020, in dem Bonn den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens als nationales und internationales Ereignis feiern wird, fertiggestellt sein. "Das ist ein wichtiger Tag für die Stadt Bonn", betonte Oberbürgermeister Ashok Sridharan, als er bei einem gemeinsamen Pressegespräch am 10. Juni mit Vertretern der beiden Investoren u.a. die Beschlussvorlagen und die Bauprojekte erläuterte.

"Mein Dank gilt der Developer GmbH, der Ten Brinke Group sowie den Vertretern der Verwaltung. In sehr intensiven und äußerst konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Monaten konnte eine einvernehmliche und gute Lösung für den gesamten Bereich vor dem Hauptbahnhof gefunden werden. Dies sollte unbedingt durch die Beschlussfassung des Rates abgeschlossen werden."

 

Folgt der Rat den Beschlussvorschlägen, wird die Stadt im Herbst dieses Jahres die notwendigen Verträge mit den Investoren unterschreiben. Nach Erteilung der Baugenehmigungen könnten sich bereits ab Anfang 2017 die Kräne gegenüber dem Bahnhof drehen.

 

Die Südüberbauung

 

Der Ten Brinke Group ist es gelungen, die Eigentümergemeinschaft der Südüberbauung davon zu überzeugen, ihre jeweiligen Einheiten zu verkaufen. Daher kann das bestehende Gebäude abgerissen werden. Der ansprechende Neubau, der vom Bahnhof einige Meter abrücken wird, wird einen handelsmäßig genutzten Passagenbereich und ein mehrgeschossiges Kaufhaus umfassen

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"Urban Soul"

 

Die Developer GmbH wird mit ihrem Projekt "Urban Soul" auf dem heutigen Bonner Loch, dem Parkplatz sowie auf der Fläche an der Rabinstraße insgesamt drei Baukörper bauen. Das erste zur Poststraße und Maximilianstraße hin umfasst Einzelhandel, Gastronomie, Fitness und Wohnen. Im zweiten Gebäude entlang der Maximilianstraße hin zur Thomas-Mann-Straße ist ein Hotel mit einem davor liegenden Platz vorgesehen. Im dritten Baukörper an der Rabinstraße wird es ein öffentliches Parkhaus mit 300 Stellplätzen, ein Büro- und Ärztehaus sowie gewerbliche Nutzungen, Dienstleistungen und Einzelhandel geben.

 

Gestaltung der Post- und Maximilianstraße

 

Die Investoren werden – in ihren jeweiligen Teilbereichen und natürlich in Abstimmung mit der Stadt Bonn – die Maximilianstraße zwischen Thomas-Mann-Straße und Zentralem Omnibusbahnhof ausbauen. Auch die Poststraße, die auf den Bahnhof zuläuft und sich künftig platzartig aufweitet, wird neu gestaltet und sich dann als attraktive Verlängerung der Fußgängerzone darstellen. Insgesamt soll vor dem Bahnhof ein ansprechendes Entree geschaffen werden – großzügig dimensioniert und gesäumt von modernen Handelsflächen.

 

Umzug der Wache GABI in die Cassius-Bastei

 

Die Gemeinsame Anlaufstelle Bonn-Innenstadt (GABI) des Stadtordnungsdienstes und der Bonner Polizei wird bis Ende des Jahres aus dem Untergeschoss des Bahnhofsbereichs in die Cassius-Bastei umziehen. Die Developer GmbH wird die – derzeit leerstehenden - Räume herrichten, die die Stadt anmieten wird. "Wir haben damit eine sehr gute Lösung gefunden, die GABI dauerhaft in Bahnhofsnähe ansiedeln zu können", freut sich der Oberbürgermeister.

 

Enge Abstimmung während der Bauphasen

 

Natürlich wird es während der mehrjährigen Bauphase zu Beeinträchtigungen im Bahnhofsbereich kommen, zumal die Deutsche Bahn ab 2017 mit ihren Sanierungsarbeiten im Bahnhof beginnen will. "Da ist gegenseitige Rücksichtnahme das Gebot der Stunde. Die Investoren haben sich verpflichtet, die einzelnen Phasen der Bauarbeiten untereinander und mit der Stadt abzustimmen. Dazu wird ein Zeit- und Leistungsplan erarbeitet, in dem auch die Belange der Verkehrsträger berücksichtigt werden", erläutert der Oberbürgermeister weiter.

 

Info-Container geplant

 

Es ist beabsichtigt, einen Informationspunkt (z.B. Info-Container) in Bahnhofsnähe einzurichten. Dort sollen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Anwohnerinnen und Anwohner schon vor, aber vor allem während der mehrjährigen Bauphase über das aktuelle Baugeschehen der beiden Projekte sowie über mögliche Einschränkungen und Veränderungen der Verkehrswege informieren können.

"Wenn alles gut läuft und die Bauvorhaben bis zum Jahr 2020 abgeschlossen werden, können wir unseren nationalen wie internationalen Gästen im Beethoven-Jubiläumsjahr einen schmucken Bahnhofsbereich präsentieren", hofft OB Ashok Sridharan.

10. Juni 2016 / Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

UN-Kampagnenbüro für die Nachhaltigen Entwicklungsziele kommt nach Bonn

24. Mai 2016

 

ib Bonn - Die Stadt Bonn kann sich über Zuwachs auf dem UN-Campus freuen: Noch in diesem Jahr wird das zentrale Kampagnenbüro für die neuen weltweiten Nachhaltigkeitsziele, die "UN SDG Action Campaign", in Bonn eröffnet.

 

Am Dienstag, 24. Mai, unterzeichnete der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Friedrich Kitschelt, in Bonn gemeinsam mit Magdy Martínez-Solimán, Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen sowie Regionaler Administrator und Direktor des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, eine Absichtserklärung zur Förderung der "UN SDG Action Campaign" sowie für den Umzug des Kampagnenbüros von New York nach Bonn.

 

Die Kampagne der Vereinten Nationen wurde auf Initiative des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon ins Leben gerufen und hat das Ziel, die im vergangenen Herbst verabschiedete Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen (SDGs) weltweit bekannt zu machen. Die unterzeichnete Vereinbarung schließt eine direkte Unterstützung der Arbeit der UN-Kampagne durch das BMZ mit bis zu 3,5 Millionen Euro ein. Die Vereinbarung bringt neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des neuen UN-Büros auch eine weitere Konferenz nach Bonn, die jährlich stattfinden soll.

 

Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt: "Mit der nachdrücklichen Förderung des Kapagnenbüros der Vereinten Nationen für die Umsetzung der Agenda 2030 durch uns als Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewinnt der VN-Standort Bonn noch einmal zusätzlich an Bedeutung. Wir vertiefen mit der Ansiedelung des Büros in Bonn unsere enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen der Bundesregierung und den Organisationen der Vereinten Nationen am Standort Bonn. Als Entwicklungsressort freuen wir uns besonders, dass die VN-Kampagne künftig von hier aus gelenkt wird."

 

Magdy MartínezSolimán sagte: "Das Zentrum für die globale Kampagne wird für die Strategie der Vereinten Nationen von entscheidender Bedeutung sein, den Mitgliedstaaten und ihren Partnern auf der gesamten Welt von Bonn aus rund um die Uhr erstklassige Unterstützung bei der Interessenartikulation sowie Sachkompetenz und Analytik im Umgang mit großen Datenmengen bereitzustellen."

 

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan freut sich auf das neue UN-Büro und dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung: "Das Büro der UN SDG Action Campaign passt hervorragend in das Profil des internationalen Standortes Bonn. Die Kampagne fördert bürgerschaftliches Engagement zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele und schlägt so die Brücke zwischen den Bonner UN-Organisationen, den hier ansässigen Nichtregierungsorganisationen und der Bevölkerung."

 

Bonn feiert "20 Jahre UNO-Stadt"

 

Bonn feiert in diesem Jahr "20 Jahre UNO-Stadt". Der Grundstein dafür wurde im Jahr 1996 mit der Ansiedlung der Freiwilligenorganisation der Vereinten Nationen (UNV) und des Klimasekretariats (UNFCCC) gelegt. Heute arbeiten von Bonn aus 18 UN-Organisationen mit beinahe 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle unterstützen die gezielten Bemühungen der Regierungen für eine nachhaltige Zukunft in den Bereichen Klimawandel, Landdegradierung, biologische Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen, Artenschutz, globale Freiwilligeneinsätze, Gesundheit, menschliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge, Tourismus sowie Bildung.

 

Rund um die UNO sind neben Bundesbehörden und Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit auch Wissenschaftsinstitutionen, Unternehmen und rund 150 internationale und international tätige Nichtregierungsorganisationen in Bonn ansässig. Sie alle machen den internationalen Standort Bonn zu einem Ort, von dem aus Nachhaltigkeit gestaltet wird.

 

Weitere Informationen zur UNO in Bonn gibt es unter www.bonn.de/@uno-stadt.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Die Godesberger Innenstadt

Podiumsdiskussion in der VHS in Bad Godesberg

13. Mai 2016

 

ib- Es tut sich was: Die Cityterrassen werden umgebaut und begrünt. Die Bauarbeiten im ehemaligen Möbelhaus auf der Burgstraße gehen weiter, und auch die Häuserzeile Am Michaelshof gegenüber den Kammerspielen gewinnt Gestalt.

 

Am Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr findet in der VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2, eine Podiumsdiskussion über die Perspektiven für die Godesberger Innenstadt statt. Günter Gottmann, Vorsitzender Stadtmarketing Bad Godesberg, Frank Katzer, Geschäftsführer von Leyendeckers, der Architekt Helmut Rübsamen sowie Bürgermeisterin Simone Stein-Lücke diskutieren darüber, was schon erreicht wurde und wie die Godesberger Innenstadt noch attraktiver werden kann. Der Eintritt ist frei.

 

Redakteur vom Dienst / Presseamt der Stadt Bonn

Sanierung der Viktoriabrücke startet am 23. Mai

 

11. Mai 2016

 

ib – Die mehrjährige Sanierung der Viktoriabrücke startet am Montag, 23. Mai. Zunächst werden die östliche, dem Hauptbahnhof zugewandte Hälfte der Stahlbrücke, die zugehörigen Lagerkonstruktionen und Stützen sowie die Fahrbahnübergänge zurückgebaut. Die Bauzeit beträgt planmäßig 36 Wochen. Dieser erste Bauabschnitt dürfte bis Jahresbeginn 2017 abgeschlossen sein.

 

Eine Spur je Fahrtrichtung

 

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr auf der Viktoriabrücke und auch auf der Thomastraße jeweils einspurig in jede Fahrtrichtung geführt, d. h.: alle Fahrbeziehungen werden uneingeschränkt aufrechterhalten. Es sind keine Vollsperrungen für den Individualverkehr vorgesehen. Der Gehweg auf der Westseite der Viktoriabrücke ist offen. Die beiden westlich der Viktoriabrücke gelegenen und an den Rampen der Viktoriabrücke anschließenden Treppenanlagen bleiben für die Fußgänger geöffnet. Hingegen wird die südöstliche Treppenanlage während der gesamten Bauzeit für Fußgänger geschlossen. Der Fußgängerverkehr wird entsprechend umgeleitet. Die Baukosten für den anstehenden Rückbau belaufen sich auf ca. 850.000 Euro brutto.

 

Das Gesamtprojekt

 

Die Sanierung der Viktoriabrücke umfasst auch den Bau einer Rampe zum geplanten Kreisverkehr Thomastraße/Alter Friedhof/Rabinstraße. Im günstigsten Fall - das heißt: wenn aus ingenieurstechnischer Sicht alles optimal läuft - wird das Gesamtprojekt rund 3,5 Jahre dauern. Die bisherigen Schätzkosten belaufen sich auf rund 24,6 Millionen Euro brutto. In den Kreisverkehr, dessen Bau Anfang August beginnt und circa ein halbes Jahr dauern wird, werden weitere ca. 1,4 Millionen Euro investiert.

 

Daten zur Viktoriabrücke

 

Die Viktoriabrücke ist sanierungsbedürftig, für die heutigen Lasteinwirkungen des Verkehrs nicht ausreichend tragfähig und muss daher statisch ertüchtigt werden. Die Brücke ist seit 2010 für den Schwerlastverkehr gesperrt, um weitere Schäden am Bauwerk zu vermeiden. Gleichzeitig ist von der Brücke über eine Rampe eine neue Verkehrsanbindung zur Thomastraße geplant, um die Bornheimer Straße verkehrlich zu entlasten.

 

Die Stahlbrücke ist 94,5 Meter lang und 19,50 Meter breit und damit die viertgrößte städtische Brücke (Nord- und Südbrücke sind Eigentum des Landesbetriebs Straßen NRW). Hinzu kommen nochmals jeweils zirka 100 Meter Vorlandrampen. Die Brücke wurde 1949 gebaut und 1963 auf westlicher Seite um 6,50 Meter verbreitert.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bonn.de/@viktoriabruecke.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Stadtrat hat weitere Flächen für temporäre Flüchtlingsunterkünfte beschlossen

8. April 2016

ib 1070 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen will die Bundesstadt Bonn bis voraussichtlich 30. September in temporären Bauten unterbringen. Dazu werden Container auf folgenden Grundstücken aufgestellt: an der Schlesienstraße (bis 180 Plätze) sowie auf den vier vom Stadtrat am 7. April beschlossenen Standorten Reuterpark (bis 240), Herz-Jesu-Kloster (bis 170), Rheinweg Süd (bis 240) und im Büro- und Gewerbepark, Pützchen-Bechlinghoven (WTP) an der Siegburger Straße (bis 240).

 

 

Darüber hinaus hat der Stadtrat in einem sogenannten Block 1 weitere Grundstücke für temporäre Flüchtlingsunterkünfte festgelegt, für die die Stadtverwaltung nun die entsprechende Planung zur Ausschreibung beginnen kann: südliche Hammstraße in Beuel-Geislar, südlich des Schießbergweges in Beuel-Ramersdorf, nordwestlich des Mendener Wegs in Beuel-Vilich-Müldorf, an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Bonn-Dransdorf, An der Burg Medinghoven in Hardtberg-Duisdorf und am Heizkrafwerk Süd in Bonn-Dottendorf (die Reihenfolge der genannten Grundstücke stellt keine Priorisierung dar).

 

Weitere Grundstücke (Blöcke 2 bis 4) wird der Rat der Stadt Bonn erst beschließen, wenn diese in den zu beteiligenden Gremien wie Bezirksvertretungen, Planungsausschuss und Betriebsausschuss SGB beraten worden sind.

 

Informationen zum Thema Flüchtlinge gibt es im Internet: www.bonn.de/@fluechtlinge und www.integration-in-bonn.de.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Sebastianstraße

29. März 2016

 

ib - Über die zukünftigen Planungen für das Gelände des ehemaligen Paulusheimes können sich Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 8. April, von 13 bis 18 Uhr im Theater im Ballsaal in Endenich informieren. Außerdem liegen die Pläne im April im Stadthaus aus.

 

Bei der Veranstaltung in Endenich werden die Pläne der Eigentümerin vorgestellt, die vor Ort eine Bebauung mit Wohnraum plant, dabei soll auch seniorengerechtes Wohnen und Mehrgenerationenwohnen berücksichtigt werden. Das notwendige Planungsrecht wird über einen Bebauungsplan geregelt, an dessen Aufstellung sich die Bonner beteiligen können. Sie haben vor Ort die Möglichkeit im Dialog mit Fachleuten Anregungen zu geben.

 

Darüber hinaus können die Pläne vom 7. bis zum 22. April im Stadtplanungsamt eingesehen werden und zwar jeweils Montag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr im Stadthaus, Berliner Platz 2, auf Etage 8C.

 

Weitere Infos zum Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes gibt es unter www.bonn.de/@7621-56.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

Neugestaltung der Fußgängerzone Bad Godesberg: Stadtspaziergang geplant

24. März 2016

ib - Die Fußgängerzone in Bad Godesberg soll verschönert und aufgewertet werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und wie Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende sich einbringen können, darüber informiert die Verwaltung die Bezirksvertretung Bad Godesberg in einer Mitteilungsvorlage für die Aprilsitzung.

 

Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt der Bereich "Am Fronhof" vor der Fronhofer Galeria umgestaltet werden. Die geplante Neugestaltung wird sich an den Elementen, die in der Koblenzer Straße zum Einsatz gekommen sind, orientieren. Die Pläne zur Umgestaltung werden von der Verwaltung zeitnah vorgelegt. Darüber hinaus soll in der Alten Bahnhofstraße, am Theaterplatz und im Bereich Am Michaelshof und Am Fronhof Bänke nach dem Modell Koblenzer Straße und Fahrradständer sowie Abfallbehälter aufgestellt werden.

 

Die an verschiedenen Stellen vorhandenen unterschiedlichen Pflanzkübel sollten entfernt werden und dort, wo es möglich und sinnvoll ist, durch Baumpflanzungen ersetzt werden. Für das Jahr 2016 sind insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von rund 500 000 Euro eingestellt, 200 000 Euro davon beim Amt für Stadtgrün und 300 000 Euro beim Tiefbauamt für die Umgestaltung "Am Fronhof". Die Mitteilungsvorlage kann hier abgerufen werden:

 

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/16/1610909.pdf

 

Wie es jetzt weitergeht:

 

Die bisher erarbeiteten Vorschläge werden in einem Stadtspaziergang durch die Fußgängerzone Bad Godesberg erläutert. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen und die Vorschläge der Verwaltung zu beurteilen. Der Termin für den Spaziergang wird per Bürgerbrief und Pressemitteilung bekannt gemacht.

 

Im Anschluss soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der die Ergebnisse zur Diskussion gestellt werden. Auf dieser Basis legt die Verwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg einen Gesamtkatalog zur Teilsanierung, Verschönerung und Aufwertung der Fußgängerzone Bad Godesberg zum Beschluss vor.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neugestaltung der Fußgängerzone Bad Godesberg: Stadtspaziergang geplant

 

ib - Die Fußgängerzone in Bad Godesberg soll verschönert und aufgewertet werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und wie Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende sich einbringen können, darüber informiert die Verwaltung die Bezirksvertretung Bad Godesberg in einer Mitteilungsvorlage für die Aprilsitzung.

 

Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt der Bereich "Am Fronhof" vor der Fronhofer Galeria umgestaltet werden. Die geplante Neugestaltung wird sich an den Elementen, die in der Koblenzer Straße zum Einsatz gekommen sind, orientieren. Die Pläne zur Umgestaltung werden von der Verwaltung zeitnah vorgelegt. Darüber hinaus soll in der Alten Bahnhofstraße, am Theaterplatz und im Bereich Am Michaelshof und Am Fronhof Bänke nach dem Modell Koblenzer Straße und Fahrradständer sowie Abfallbehälter aufgestellt werden.

 

Die an verschiedenen Stellen vorhandenen unterschiedlichen Pflanzkübel sollten entfernt werden und dort, wo es möglich und sinnvoll ist, durch Baumpflanzungen ersetzt werden. Für das Jahr 2016 sind insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von rund 500 000 Euro eingestellt, 200 000 Euro davon beim Amt für Stadtgrün und 300 000 Euro beim Tiefbauamt für die Umgestaltung "Am Fronhof". Die Mitteilungsvorlage kann hier abgerufen werden:

 

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/16/1610909.pdf

 

Wie es jetzt weitergeht:

 

Die bisher erarbeiteten Vorschläge werden in einem Stadtspaziergang durch die Fußgängerzone Bad Godesberg erläutert. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen und die Vorschläge der Verwaltung zu beurteilen. Der Termin für den Spaziergang wird per Bürgerbrief und Pressemitteilung bekannt gemacht.

 

Im Anschluss soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der die Ergebnisse zur Diskussion gestellt werden. Auf dieser Basis legt die Verwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg einen Gesamtkatalog zur Teilsanierung, Verschönerung und Aufwertung der Fußgängerzone Bad Godesberg zum Beschluss vor.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

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BERICHT AUS BONN:

Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg der Bonner Energie-Agentur werden zum offiziellen Vorzeigeprojekt der KlimaExpo.NRW

08. März 2016

 

ib Bonn - Das von der Bonner Energie-Agentur (BEA) konzipierte Angebot "Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg" wird von der Landesregierung offiziell ausgezeichnet. Es wird zu einem der insgesamt "1.000 Schritte", welche die Landesinitiative KlimaExpo.NRW bis 2022 in einer ambitionierten Leistungsschau der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Das Problem für viele energetische Sanierungsvorhaben: Nach der ersten Energieberatung und dem gefassten Sanierungsentschluss sind qualifizierte Handwerker, Planer und Baubegleiter schwer zu finden. Manche Sanierung wird enttäuscht auf die lange Bank geschoben. Das Angebot "Energieeffizienz-Partner Bonn / Rhein-Sieg" der Bonner Energie-Agentur (BEA) sorgt mit einer qualitätsgeprüften Dienstleisterübersicht (Effizienzpartnerliste) für Abhilfe – und erntet dafür nun die Anerkennung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der BEA-Service wird in der Rubrik "Ressourcen schonen" zu einem der 1.000 prestigeträchtigen Projekte der Initiative KlimaExpo.NRW. Dabei handelt es sich um eine Leistungsschau, die die Innovationskraft in Sachen nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaft und Klimaschutz im Land Nordrhein-Westfalen dokumentiert.

 

Das Energieeffizienz-Partner-System gewährleistet den sehr konkreten, regionalen Zugriff auf qualifizierte Handwerksbetriebe sowie Planungs- und Energieberatungsbüros, die sich nachweislich mit der energetischen Optimierung eines Gebäudes auskennen – von der Installation einer Pelletheizung über die Anbringung einer ökologischen Außenwanddämmung bis zur Baubegleitung. Um Bauherren in der Region diese Qualität bieten zu können, fordert die BEA zum einen theoretische und praktische Aufnahmekriterien und zum anderen eine kontinuierliche Weiterbildung von den gelisteten Unternehmen ein. Mit Fortbildungs- und Austauschangeboten auf den jährlich vier stattfindenden Partnertagen stellt die BEA sicher, dass die Energieeffizienz-Partner ein vertieftes Verständnis der benachbarten Gewerke erwerben, um sich entsprechend gut gerüstet der komplexen Aufgabe "Gesamtsystem energieeffizientes Haus" stellen zu können.

 

Mit der Energieeffizienz-Partner-Liste stehen Haus- und Wohnungsbesitzern im Ergebnis hochqualifizierte Dienstleister für die Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien im Bau- und Modernisierungsbereich unkompliziert und zeitnah zur Verfügung.

 

"Wenn sich in Bonn Politik und Verwaltung der CO2-Reduktion verschreiben und dabei eine Kooperation mit der Wirtschaft eingehen, entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Dass ein solch ungewöhnliches Projekt ein Erfolgsmodell werden kann, dafür ist das Energieeffizienz-Partnersystem der Bonner-Energie-Agentur vorbildhaft", fasst Thomas Radermacher, Kreishandwerksmeister Bonn/Rhein-Sieg, das Erreichte zusammen.

 

Hintergrund KlimaExpo.NRW

 

Nordrhein-Westfalen hat sich als erstes Bundesland verbindliche Ziele für den Klimaschutz gesetzt. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Diese soll zugleich eine Leistungsschau sowie ein Ideenlabor für den Standort NRW sein und bündelt daher landesweit bis 2022 tausend Projekte ("1.000 Schritte"), die innovativ und wirtschaftlich sinnvoll den Klimaschutz voranbringen.

 

Die Bonner Energie Agentur

 

Sie wurde 2010 durch einen Ratsbeschluss der Stadt Bonn ins Leben gerufen und gründete sich 2012 als Verein. Die Vereinsmitglieder verbindet das Ziel, den Klimaschutz auf lokaler Ebene zu fördern, unter anderem durch die Unterstützung energiesparenden Bauens und Sanierens sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Die zentrale Aufgabe der BEA besteht dabei in einer kostenfreien, fachkompetenten, neutralen und unabhängigen Beratung durch Architekten und Ingenieure. Sie berät Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen rund um die Fragen der energetischen Gebäudesanierung und den Einsatz von erneuerbaren Energien.

Die Energie Agentur wird das Projekt und die Gründe für die Anerkennung durch die KlimaExpo.NRW demnächst detailliert der Presse und Öffentlichkeit vorstellen.

Pressekontakt:
Celia Schütze, Bonner Energie-Agentur, Tel.: 0228 - 77 50 610228 - 77 50 61, E-Mail: cs@bea.bonn.de

 

Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

Zahl der Wohnungen in Bonn im Jahr 2015 leicht gestiegen

03. März 2016

 

ib - Die Zahl der Gebäude und Wohnungen in der Bundesstadt Bonn ist im Jahr 2015 leicht gestiegen. Das geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik zum 31. Dezember 2015 hervor, die die Statistikstelle der Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat.

 

Demnach gab es zum Jahresende 2015 in der Bundesstadt Bonn 57.075 Gebäude. Die Zahl der Wohnungen betrug 169.305 Wohneinheiten. Gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2014 vergrößerte sich der Gebäudebestand um 167 Gebäude (plus 0,29 Prozent). Der Wohnungsbestand erhöhte sich um 1.045 Wohneinheiten (plus 0,62 Prozent).

 

Gegenüber den aufgrund des Zensus 2011 revidierten Bestandszahlen von 2011 stieg die Zahl der Gebäude mit Wohnnutzung insgesamt um 654 Gebäude an (plus 1,16 Prozent). Im selben Zeitraum wurden insgesamt 3.903 neue Wohnungen (plus 2,34 Prozent) dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Im Durchschnitt entstanden in den letzten vier Jahren 164 Gebäude und 976 Wohneinheiten pro Jahr.

 

67,9 Prozent (38.729) der am 31. Dezember 2015 bestehenden Gebäude sind Ein und Zweifamilienhäuser, 27,8 Prozent (15.856) kleinere Mehrfamiliengebäude mit drei bis neun Wohneinheiten, in 4,5 Prozent der Fälle (1957) handelt es sich um Mehrfamilienhäuser mit 10 bis 19 Wohneinheiten, und der Anteil der Mehrfamilienhäuser mit 20 und mehr Wohnungen beläuft sich auf 0,9 Prozent (533).

 

49,5 Prozent aller Wohnungen verfügt über ein bis drei Räume, 34,8 Prozent über vier bis fünf Räume und 15,8 Prozent über sechs Räume und mehr. Insgesamt gibt es in den Bonner Wohnungen 639.186 Räume und im Schnitt 3,8 Räume pro Wohnung. Die durchschnittliche Größe der Wohnungen beträgt 82,3 Quadratmeter.

 

Gebäude- und Wohnungsbestand 2011 bis 2015

  • 2011: 56.421 Gebäude, 165.402 Wohnungen
  • 2012: 56.598 Gebäude, 166.230 Wohnungen
  • 2013: 56.779 Gebäude, 167.364 Wohnungen
  • 2014: 56.908 Gebäude, 168.260 Wohnungen
  • 2015: 57.075 Gebäude, 169.305 Wohnungen

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Verlängerte Öffnungszeiten im neuen Servicepunkt Bauordnung

 

23.02.2016

 

ib - Mit verlängerten Öffnungszeiten in einem neuen "Servicepunkt Bauordnung" verbessert das Bauordnungsamt ab Dienstag, 1. März, sein Angebot für Bauwillige.

 

Im "Servicepunkt Bauordnung" auf der Etage 5 B erhalten Bürgerinnen und Bürger, die bauen möchten, erste baurechtliche Informationen zu beabsichtigten Baumaßnahmen oder Nutzungsänderungen. Diese Informationen beziehen sich zunächst auf die Frage, ob für die Maßnahme ein Bauantrag gestellt werden muss. Weiterhin werden Fragen zu dem für das Baugrundstück geltenden Planungsrecht, zu grundlegenden Anforderungen aus dem Bauordnungsrecht wie Abstandflächen, Stellplatzanforderungen, sowie zu möglichen Beteiligungen anderer Fachbehörden beantwortet. Auch erhalten die Bürgerinnen und Bürger die für einen Bauantrag notwendigen Formulare, und es wird über notwendige Unterlagen informiert.

 

Die Hausakteneinsicht wurde ebenfalls in den Bereich des Servicepunktes eingegliedert. Hier können archivierte Baugenehmigungsakten nach vorheriger Bestellung eingesehen werden. Gerne fertigt das Bauordnungsamt auch Kopien von Baugenehmigungen und genehmigten Bauvorlagen.

 

Die Öffnungszeiten des Servicepunktes Bauordnung ab dem 1. März 2016 lauten: Bürger-Erstberatung Bauen: montags und dienstags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 18 Uhr. Die Akteneinsicht ist ebenfalls zu diesen Zeiten möglich sowie zusätzlich freitags von 8 bis 13 Uhr.

 

Auch wurde der Internetauftritt des Bauordnungsamtes verbessert. In einem Baulexikon A-Z, interessanten Broschüren, Informationsschriften und hilfreichen Links kann man sich bequem bereits von zu Hause über baurechtliche Themen informieren.

 

Weiterhin bietet das Bauordnungsamt vertiefende Bauberatungen zu konkretisierten Planungen im Rahmen der Erstellung eines Bauantrages oder einer Bauvoranfrage an. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Bauherren und Planer diesen Service künftig nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung in Anspruch nehmen.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.bonn.de/@bauordnung

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Ausstellung im Stadthaus: "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW"

18.02.2016

 

ib - Von Montag, 22. Februar, bis Freitag, 11. März, werden im Foyer des Stadthauses, Berliner Platz 2, Fotos mit Informationen von den Gewinner-Gebäuden der "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen" ausgestellt.

 

Zum achten Mal hat im Jahr 2015 das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwickung und Verkehr gemeinsam mit der Architektenkammer NRW die "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen" ausgelobt. Aus 203 eingereichten Objekten hat eine Fachjury 33 Gebäude in neun Kategorien auf Grund der hohen Qualität der Planungen ausgezeichnet.

 

In der Stadt Bonn wurde das Gebäude der Internationalen Kindertagesstätte Heussalle 30 in der Kategorie "Bildung/Forschung" prämiert. Für die Architektur zeichnet das Büro Hirner und Riehl Architekten und Stadtplaner aus München, verantwortlich. Bauherrin war die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Der Entwurf hatte sich 2010 in einem Architektenwettbewerb durchgesetzt. Das Gebäude wurde 2013 fertig gestellt.

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr zu sehen.

 

Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten wird seit 1980 alle fünf Jahre ausgelobt.

 

Weitere Informationen über das Gebäude der Internationalen Kindertagesstätte im Internet:

 

http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Bauprojekte/Bonn/UN/InternationaleKita/internationalektastart.html

 

Die Dokumentation, die während der Ausstellung zur Mitnahme ausliegen wird, ist im Internet abrufbar unter:

 

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/herunterladen/der/datei/dokumentation-auszeichnung2015-pdf/von/auszeichnung-vorbildlicher-bauten-in-nordrhein-westfalen-2015/vom/staatskanzlei/2070

 

 

Marc Hoffmann/ Presseamt der Stadt Bonn

Amt für Bodenmanagement und Geoinformation

10. 02. 2016

 

ib - Das Kataster- und Vermessungsamt hat sich in "Amt für Bodenmanagement und Geoinformation" umbenannt.

Seit jeher prägten die Bezeichnung des Amtes die Kernaufgaben "Führung des Liegenschaftskatasters" sowie die kommunale Vermessung. Neben diesen Bereichen sowie der Stadtkartographie werden jedoch auch viele Aufgaben des Bodenrechts und des Bodenmanagements im Amt wahrgenommen. Hier sind insbesondere die verbindliche Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren, städtebauliche Verträge, bodenbezogene Verwaltungsvereinbarungen, die Grundstücksbewertung mit der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses sowie die Bodenordnung zu nennen.

Die traditionelle Amtsbezeichnung konnte dieses breite Aufgabenspektrum rund um Boden und Grundstück nicht mehr repräsentieren. Nunmehr werden die klassischen Kataster- und Vermessungsaufgaben sowie der sich rasant entwickelnde Bereich der raumbezogenen Datenverarbeitung mit dem Oberbegriff "Geoinformation" abgebildet.

Mit der Umbenennung reiht sich die Stadt Bonn in eine Vielzahl von Städten und Landesbehörden ein, die diese Begriffsänderung und Anpassung an die gewandelten Aufgabenfelder bereits vor Jahren vollzogen haben.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

130 neue Baugrundstücke in Geislar-West

 

09.02.2016

 

ib - Der Umlegungsausschuss der Bundesstadt Bonn hat nach intensiven Verhandlungen mit den Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern sowie Pächtern das im süd-westlichen Bereich von Geislar liegende Gebiet "Geislar-West" durch Umlegung neu geordnet. Damit sind im Gebiet rund 130 Baugrundstücke entstanden, die mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut werden können.

 

An der Neuordnung sind die insgesamt circa 150 Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer in 84 Rechtsverhältnissen intensiv beteiligt worden. Sie wurden maßgeblich bei der Auswahl, Lage, Größe und Zuschnitt ihrer neu zugeteilten Grundstücke mit in die Entscheidungen eingebunden. Die insgesamt 130 neuen Baugrundstücke teilen sich auf in 48 Einzelhausgrundstücke und 82 Doppelhausgrundstücke.

Mit dieser Neuordnung werden in Geislar rund 200 bis 220 Wohneinheiten realisiert. Es ist mit einem Bevölkerungszuwachs von etwa 500 Bürgerinnen und Bürgern zu rechnen.

 

Stadt wird 27 Baugrundstücke zum Verkauf ausschreiben

 

Die Stadt erhält als Alteigentümerin in dem Gebiet 27 Baugrundstü>Die Entscheidung, welche Bewerber ein Grundstück erhalten, trifft auf Vorschlag der Liegenschaftsverwaltung der Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung als Fachgremium des Rates. Entsprechend der vom Rat erlassenen Richtlinien werden bei der Vergabe der Einzel- und Doppelhausgrundstücke insbesondere noch nicht über Grundeigentum verfügende junge Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt berücksichtigt. In die Entscheidung fließt auch mit ein, ob die Bewerber im Stadtgebiet Bonn wohnen. Nähere Angaben zum Vergabeverfahren sind dem im Internet unter der oben benannten Adresse eingestellten Informationsblatt zu entnehmen.

Die vielen Nachfragen nach Bauflächen, die bei der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses eingehen, lassen ein sehr großes Interesse an diesem Baugebiet erkennen.

 

Rechtskräftiger Bebauungsplan

 

Grundlage für die Umlegung und Bebauung von "Geislar-West" ist der seit dem 28. April 2010 rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 7925-22 einschließlich der 2. Änderung vom 7. Oktober 2015, der für diesen Bereich Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zweigeschossiger Bauweise und maximal zwei Wohneinheiten vorsieht. Die Herrichtung und Unterhaltung der zugehörigen ökologischen Ausgleichsflächen ist ebenfalls im Umlegungsverfahren geregelt worden. Die von den Beteiligten aufgebrachten Flächen wurden im Rahmen der Umlegung auf die Stadt übertragen. Die Pflegekosten wurden abgelöst.

 

Der Umlegungsausschuss

 

Der Umlegungsausschuss der Bundesstadt Bonn ist zuständig für die Durchführung der Baulandumlegungen im Bonner Stadtgebiet. Er hat die Aufgabe, aus ungeordneten Flächen nach Lage, Form und Größe zweckmäßig gestaltete Baugrundstücke zu schaffen.

Er ist kein Ausschuss im Sinne der Gemeindeordnung, also wie etwa der Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz. Seine Legitimation bezieht er aus dem Baugesetzbuch und der Durchführungsverordnung des Landes NRW. Er besteht aus fünf Mitgliedern: dem Vorsitzenden mit der Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst, zwei Ratsmitgliedern, einem Experten aus dem Bereich des Vermessungswesens und einem Sachverständigen für die Ermittlung von Grundstückswerten.

Die Amtszeit der Mitglieder beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl – durch den Rat – ist möglich.

 

Der Umlegungsausschuss berät und beschließt in nicht öffentlicher Sitzung. Die zu treffenden Entscheidungen werden von der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses vorbereitet. Die Geschäftsstelle ist organisatorisch dem Kataster- und Vermessungsamt der Bundesstadt Bonn zugeordnet. Der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin wird vom Oberbürgermeister bestellt. Er/sie erledigt die laufenden Geschäfte und den Schriftverkehr, führt Verhandlungen mit den Beteiligten, bereitet Entscheidungen des Ausschusses vor und führt sie aus. An den Sitzungen des Umlegungsausschusses nimmt der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin mit beratender Stimme teil.

 

 

Näheres zum Umlegungsausschuss und zum Ablauf eines Umlegungsverfahrens ist nachzulesen auf den städtischen Internetseiten unter: www.bonn.de/@bodenordnung.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Planungsausschuss tagt am 19. Januar im Rathaus Beuel

12. 01.2016

 

ib – Ausnahmsweise in Beuel findet die erste Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz im Jahr 2016 statt. Die Stadtverordneten kommen am Dienstag, 19. Januar, um 18 Uhr im Großen Saal des Rathauses in Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, zusammen. Themen sind unter anderem der Masterplan Innere Stadt und die Stellungnahme der Stadt Bonn zum Landesentwicklungsplan.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn