Informationsabend zur Akustik der Beethovenhalle

 

07.11.2018

 

BN - Der Verein ProBeethovenhalle und die Stadt Bonn laden gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung über die Akustik der Beethovenhalle ein.


Am Mittwoch, 21. November 2018, um 19 Uhr im Vortragssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, spricht Martijn Vercammen von der Akustikfirma Peutz aus Düsseldorf über die Akustik der Halle und die geplanten Veränderungen im Zuge der laufenden denkmalgerechten Instandsetzung und Sanierung der Beethovenhalle. Projektleiter Stadtdirektor Wolfgang Fuchs wird in das Thema der Sanierung einführen und über den derzeitigen Stand der Arbeiten informieren. Die Moderation übernimmt Renate Hendricks.


Der Veranstaltungsort ist mit den Straßenbahnlinien 61 und 62, Haltestelle Königstraße, zu erreichen. Parkplätze vor Ort sind rar.


Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Erstes Ergebnis für die Rahmenplanung Bundesviertel liegt vor

04.10.2018

BN - Als eine urbane Mitte mit einem Mix aus Arbeiten und Wohnen, belebten Plätzen, einigem Grün, vielfältigen Wegeverbindungen und genutzten Dachterrassen stellt sich das Planungsbüro Cityförster aus Hannover die Zukunft des Bundesviertels vor. Das Auto soll eine untergeordnete Rolle spielen; Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer dominieren.

 

Der Entwurf von Cityförster stellt die Grundlage für die so genannte Rahmenplanung für das Bundesviertel dar, die im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert werden wird. Der Rat der Stadt Bonn hatte die Verwaltung mit grundlegenden Überlegungen für die künftige Entwicklung des ehemaligen Regierungsviertels beauftragt. Ziel ist es, das Quartier städtebaulich zu ordnen und für künftige Nutzungsansprüche weiterzuentwickeln. Um dieses Planungskonzept zu schaffen, fand Ende August 2018 eine dreitägige Planungswerkstatt statt, an der vier ausgewählte Büros teilnahmen und die durch eine Fachjury sowie von Vertretern der Politik und der Stadtverwaltung begleitet wurde.

 

Eingeladen waren folgende Büros:

 

  • Cityförster, Hannover

 

  • DeZwarteHond, Köln

 

  • Reicher Haase Assoziierte, Aachen

 

  • Urban Catalyst, Berlin

 

Der Entwurf des Büros Cityförster wurde als Grundlage für die weitere Erarbeitung der Rahmenplanung ausgewählt. Die Planungswerkstatt war von einem sehr konstruktiven, offenen und kreativen Austausch aller Beteiligten und einem sehr kooperativen Miteinander geprägt.

 

"Ich hoffe, dass im weiteren Verfahren über die Rahmenplanung einige zusätzliche Gebäude als neue Hochpunkte im eigentlichen Bundesviertel ermöglicht werden können", sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan bei der Vorstellung des ersten Ergebnisses aus der Planungswerkstatt. Stadtbaurat Helmut Wiesner ergänzte: "Der Entwurf von Cityförster zeichnet sich zentral durch einen Paradigmenwechsel weg von einer bisher ausschließlich als Bürostandort ausgerichteten Zielsetzung hin zu gemischten Strukturen aus."

 

Die Leitlinien für die künftige Entwicklung sind:

 

  • Mischen: urbaner Nutzungsmix, Wohnen und Branchenmix

 

  • Verdichten: an ausgewählten Standorten

 

  • Ankommen + Ausstrahlen: Eingänge und "Gelenke" durch Hochpunkte

 

  • Umsteigen: Umstieg Auto – ÖPNV am Stadtrand; Förderung Nahmobilität; Ausbau Infrastruktur für Fußgänger und Radverkehr

 

  • Freiräumen: Grünstrukturen und Grünverbindungen ausbauen

 

  • Pulsieren: urbane Mitten schaffen, Plätze

 

  • Öffnen: beispielhaft bei Bestandsbauten Erdgeschosszone öffnen, Kantinen öffnen, Wegeverbindungen schaffen, Dachflächen zum Aufenthalt nutzen

 

  • Profilieren: beispielhaft "Talente" der einzelnen Quartiere stärken, öffentliche Räume aufwerten

 

Präsentation der Ergebnisse

 

Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden nun sowohl der Öffentlichkeit als auch den großen Arbeitgebern im Bundesviertel präsentiert und zur Diskussion gestellt. Als erstes wird das Planungskonzept im Städtebau- und Gestaltungsbeirat vorgestellt. Das Gremium tagt am Donnerstag, 11. Oktober 2018, ab 14 Uhr in Sitzungsraum 1 im Stadthaus zunächst öffentlich. Anschließend werden die Entwürfe der vier beteiligten Planungsbüros öffentlich im Stadthaus ausgestellt. Ferner wird es eine Broschüre zur Dokumentation der Ergebnisse geben. Ende November/ Anfang Dezember sind dann jeweils eine Informationsveranstaltung für die großen Arbeitgeber und die Öffentlichkeit vorgesehen.

 

Das weitere Vorgehen

 

Die Leitlinien für die künftige Entwicklung sind im weiteren Verfahren zu überarbeiten, zu präzisieren, zu ergänzen und textlich zu fassen. Die Erkenntnisse aus den Informationsveranstaltungen sollen dabei berücksichtigt werden. Am Ende soll der Rat die Rahmenplanung verabschieden. Es wird dann ein Regelwerk sein, das die Maßgaben für die weitere Entwicklung des Bundesviertels aufzeigt.

 

Der Rahmenplan als städtebauliches Entwicklungskonzept soll künftig insbesondere auch als Beurteilungsgrundlage für Politik und Verwaltung bei der Aufstellung von Bauleitplänen und der Beurteilung konkreter Vorhaben dienen.

 

Das Bundesviertel

 

Zwischen der Bonner Innenstadt und Bad Godesberg liegt das etwa 481 Hektar umfassende Bundesviertel. Nach der Festlegung von Bonn als Bundeshauptstadt im Jahr 1949 wurden in den 50er Jahren erste Ministerien und Einrichtungen gebaut, ab 1975 wurde die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme "Bonn – Parlaments- und Regierungsviertel" umgesetzt.

 

Im Anschluss an den Bonn-Berlin-Beschluss im Jahr 1991 wurden die Planungen für das Gebiet modifiziert. Bei der städtebaulichen Umsetzung wurde auf hohe Qualitätsmaßstäbe in architektonischen Wettbewerbsverfahren besonderer Wert gelegt. Mit dem 2003 eröffneten und 162,5 Meter hohen Post Tower konnte vom Architekten Jahn aus Chicago eine Landmarke für das "neue" Bonn realisiert werden.

 

Das Bundesviertel ist mit circa 1,2 Millionen Quadratmetern Bürofläche der mit Abstand wichtigste Büroteilmarkt in Bonn.
 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

50 neue Wohnungen in der Didinkirica-Anlage

07. Mai 2018

 

BN - Die so genannte Didinkirica-Wohnanlage liegt in Castell zwischen den Straßen Am Römerkastell, Graurheindorfer Straße, Rosental und Drususstraße. Die Wohnbau GmbH als Eigentümerin plant im Zuge der energetischen Sanierung ihrer Gebäude auch drei Neubauten. Da der Rat der Stadt Bonn am 3. Mai 2018 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6522-1 als Satzung beschlossen hat, sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dieses Bauprojekt geschaffen.

 

Die in den 1970er Jahren entstandene Wohnanlage umfasst zwei sich gegenüberliegende fünf- bis achtgeschossige Gebäudezeilen mit Flachdach. Durch ihre Baustruktur und Terrassenbauweise hebt sie sich von der Bebauung aus der Gründerzeit ab. Der zwischen den Häuserzeilen gelegene Freiraum ist als frei zugängliche Grünfläche bzw. als Innenhof gestaltet. Hier befinden sich die rekonstruierten Reste der christlichen Dietkirche (=Volkskirche), woher sich auch der Name der Siedlung ableitet, sowie einige Abgüsse und ein Bronzemodell der in der Bauphase der Didinkirica-Wohnanlage frei gelegten Reste eines römischen Legionslagers.

 

Mit den neuen Wohnhäusern können zusätzlich zu den 177 bestehenden Wohnungen circa 50 neue Wohneinheiten errichtet werden. Es sollen überwiegend kleinere 2-Zimmer-Wohnungen realisiert werden, um zusammen mit den verfügbaren 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen ein Wohnungsangebot für verschieden große Haushalte schaffen zu können. Der grüne Innenraum der Wohnanlage soll erhalten und im Rahmen der Neubaumaßnahmen insgesamt aufgewertet werden. Die Wohnbau GmbH wird den Spielbereich um circa 545 auf rund 2.000 Quadratmeter erweitern, die Grünanlage durch Ersatz- und Neupflanzungen bereichern und den "archäologischen Park" in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Rheinland neu konzipieren.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Marc Hoffmann

 

Der Lange Eugen:

50 Jahre Bonner Wahrzeichen

 

23. April 2018  

 

BN - Früher das Abgeordneten-Hochhaus des Deutschen Bundestages, ist der "Lange Eugen" heute Zentrum des UN Campus und Sitz der Vereinten Nationen in Bonn. Vor 50 Jahren, am 10. Mai 1968, wurde das Richtfest des Abgeordneten-Hochhauses begangen. Seinen Namen verdankt das Gebäude Eugen Gerstenmaier. Gerstenmaier war bis 1969 Bundestagspräsident und ein engagierter Befürworter des Hochhauses.

 

Provisorischen Charakter sollte das Gebäude haben und später auch für andere Zwecke nutzbar sein - das war der ausdrückliche Auftrag, den Architekt Egon Eiermann 1965 bei der Planung des neuen Abgeordnetenhochhauses in Bonn zu erfüllen hatte. Das Präsidium des Bundestages schlug damals vor, im Falle des Umzuges nach Berlin solle das Gebäude internationalen Organisationen als Sitz angeboten werden. Die ersten Abgeordneten bezogen am 29. Februar 1969 ihre Büros. Auffällig ist, dass die Fassade des "Langen Eugens" von einem Gitterwerk umfasst wird. Es dient als Sonnenschutz, prägt aber auch das Aussehen des Gebäudes. Nur das 18. Obergeschoss hat keine Sonnenblenden und hebt sich vom Rest des Gebäudes ab. Diese Etage wird als Technikraum genutzt. Auch große Teile der Ausstattung wurden von Eiermann entworfen oder ausgesucht. Dazu gehören auch Kunstwerke, die speziell für das Abgeordnetenhaus entworfen wurden. 1975 wurde eine Notlandeplattform auf dem Dach eingerichtet und vier Jahre später ein Fluchttreppenhaus an der Rheinseite des Hauses angebaut. Seit 1997 steht der Bau unter Denkmalschutz.

 

Am 11. Juli 2006, nachdem die Bundestagsabgeordneten Bonn verlassen hatten, wurde vor dem "Langen Eugen" die Flagge der Vereinten Nationen gehisst. Bundeskanzlerin Angela Merkel übergab das nun exterritoriale Gebiet offiziell an UNO-Generalsekretär Kofi Annan.

Obwohl im Zuge der Sanierung von 2002 bis 2006 fast 70 Prozent der Fassade ausgetauscht wurde, ist die Architektur Eiermanns weitestgehend erhalten geblieben. Heute verbindet das 30-stöckige, 117 Meter hohe Haus moderne Infrastruktur mit klassischem Design. Auch die Möblierung der Büros orientiert sich an der Originalausstattung, damit der Stil erhalten bleibt. Das Wahrzeichen ist nicht mehr aus dem Bonner Stadtbild wegzudenken.

 

Bonn ist deutsche UNO-Stadt

 

Bonn hat sich seit 1996 erfolgreich ein neues Profil als deutsche Stadt der Vereinten Nationen gegeben. Ein sichtbares Symbol dieser Entwicklung ist der Bonner UN Campus. Der Campus bietet den UN-Organisationen ideale Arbeitsbedingungen und ein synergienreiches Umfeld. Besondere Vorteile liegen in der direkten Nachbarschaft zum World Conference Center Bonn und zu vielen wichtigen Ansprechpartnern. Bonn bietet ein ideales Umfeld für Kooperationen und Kontakte auf kurzem Wege. Heute sind rund 20 Organisationen der Vereinten Nationen mit etwa 1000 Beschäftigten und mehr als 150 nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen in Bonn beheimatet. Bonn wird zum Knotenpunkt eines Netzwerkes, dessen Akteure sich Fragen einer zukunftsfähigen Entwicklung der Welt widmen.

 

Presseamt der Stadt Bonn /Kristina Buchmiller

 

Tag der Städtebauförderung:

Zehn Jahre Bund- und Länder-Förderprogramm "Soziale Stadt" in Neu-Tannenbusch

23. April 2018


Einschneidende Veränderungen begannen in Neu-Tannenbusch im Jahr 2008. Mit einem Bürgerantrag wurde der Grundstein für den Entwicklungsprozess der "Sozialen Stadt" im Stadtteil gelegt. Am diesjährigen Tag der Städtebauförderung am Samstag, 5. Mai 2018, zieht die Stadt Bonn Bilanz und stellt gemeinsam mit Partnern vor Ort vor, was in den vergangenen Jahren im Quartier erreicht wurde.

 

BN - Mit dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" unterstützt der Bund die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter Stadt- und Ortsteile. Investitionen in das Wohnumfeld und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier. Auch sollen die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration deutlich verbessert werden. Ein weiteres Ziel ist es, lebendige Nachbarschaften zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

 

Seit 2015 bietet der bundesweit durchgeführte "Tag der Städtebauförderung" den Kommunen jährlich die Gelegenheit, Leistungen und Erfolge, die im Rahmen der Städtebauförderung erzielt wurden, zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Der Tag der Städtebauförderung findet in Bonn in diesem Jahr am Samstag, 5. Mai 2018, am Quartiersbüro der Sozialen Stadt Tannenbusch im Chemnitzer Weg 3 statt. Beginn ist um 13 Uhr.

 

Wasserspiel-Einweihung durch Bürgermeister Limbach

 

In diesem Jubiläumsjahr der Sozialen Stadt Neu-Tannenbusch präsentieren Verwaltung und Quartiersmanagement wie bereits 2015 ein interessantes und vielfältiges Programm. Beginnend mit der Einweihung eines neuen Wasserspiels durch Bürgermeister Reinhard Limbach vor dem Haus Riesengebirgsstraße 10 starten Rundgänge zu aktuellen Projekten. Gezeigt werden unter anderem die Neugestaltungen der Riesengebirgsstraße und des Chemnitzer Weges sowie das interkulturelle Bildungs- und Familienzentrum "Haus Vielinbusch" und die neue Außenanlage des Jugendzentrums "Brücke" an der Agnetendorfer Straße.

 

Rundgänge mit Stadtplanern und Jugendlichen

 

Während die Verwaltung im Rahmen eines Rundgangs die Ergebnisse insbesondere baulicher und gemeinschaftsfördernder Maßnahmen vorstellt, zeigen auf einem zweiten Rundgang Jugendliche "ihr Tannenbusch" mit spannenden eigenen Eindrücken. Die jungen Frauen und Männer haben sich unter der Betreuung des Jugendhilfeträgers "Rheinflanke" im Bereich der Stadtführung qualifiziert und führen die Besucherinnen und Besucher an unbekannte, interessante und schöne Orte.

 

Am Quartiersbüro besteht die Möglichkeit, mit den Quartiersmanagern und Fachleuten aus der Verwaltung über den Prozess der Sozialen Stadt und mögliche Perspektiven ins Gespräch zu kommen sowie eigene Ideen einzubringen.

 

Gestaltungsaktion für Kinder, Fotowettbewerb und Straßenfest

 

Der Start einer kreativen Gestaltungsaktion durch Kinder und Jugendliche, ein Fotowettbewerb und ein Straßenfest vor dem Haus Chemnitzer Weg 3 sind weitere Höhepunkte am Bonner Tag der Städtebauförderung. Neben Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils werden Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft erwartet. Eingeladen sind auch die Mitglieder der Bewohner/innen-Jury des Quartiers, die regelmäßig über die Vergabe von Fördermitteln aus einem Quartiersfond für Mikroprojekte in einem Umfang von bis zu 3.000 Euro pro Einzelprojekt entscheidet.

 

Weitere Informationen zum Tag der Städtebauförderung und zum detaillierten Programm unter www.bonn.de/@tag-der-staedtebaufoerderung

 

Presseamt der Stadt Bonn / Isabel Klotz

Bonner Grundstücksmarktbericht:

Preise für Baugrund und Eigentumswohnungen steigen weiter

10.04.2018

 

Mehr als 1,3 Milliarden Euro wurden insgesamt im Jahr 2017 auf den Bonner Immobilienmarkt umgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von rund 8 % gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2018 hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Bundesstadt Bonn zum Stichtag 1. Januar 2018 erarbeitet hat.

 

BN - Der aktuelle Grundstücksmarktbericht gibt wieder eine Übersicht über den Immobilienmarkt in der Bundesstadt Bonn. Er stellt zudem die Umsatz- und Preisentwicklung des vergangenen Jahres dar und informiert über das Preisniveau in den unterschiedlichen Ausprägungen des Grundstücksmarktes. Insgesamt werteten die Experten 2.865 notariell beurkundeten Kauffälle aus (- 3 % zum Vorjahr, 2017: 2.957). Der Geldumsatz bei den bebauten Grundstücken ist von rund 832 Millionen Euro auf rund 873 Millionen Euro gestiegen. Ansonsten hat sich der Geldumsatz bei den unbebauten Grundstücken und den Grundstücken mit Wohnungs- und Teileigentum im Vergleich zum vorherigen Jahr leicht verringert.

 

Die für 2017 ermittelten durchschnittlich gezahlten Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren bis guten Wohnlagen stellten sich im Vergleich zu 2016 je nach Gebäudeart und Baujahr differenziert dar.

 

So wurde in 2017 in Bonn beispielsweise für Neubau-Doppelhäuser mit 150-250 Quadratmeter großen Grundstücken ein durchschnittlicher Kaufpreis von rund 450.000 Euro erzielt.

 

Unbebaute Grundstücke wurden teurer

 

Unbebaute Grundstücke sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden. Der Preis für baureife Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg im Durchschnitt um 5 Prozent, für baureife Grundstücke für Mehrfamilienhäuser gar um 15 %. Die Preisentwicklung bei den baureifen Grundstücken für Gewerbebebauung blieb stabil.

 

Zonale Bodenrichtwerte zum 1. Januar 2018

 

Auf der Grundlage der Kaufpreissammlung und der oben genannten Gesamtkaufpreisentwicklung auf dem Bonner Grundstücksmarkt hat der Gutachterausschuss nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) und der Gutachterausschussverordnung (GAVO) NRW zum Stichtag 1. Januar 2018 zonale Bodenrichtwerte für die bebauten Bereiche sowie für die Außenbereiche beschlossen.

 

Der zonale Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens innerhalb eines Gebietes (Bodenrichtwertzone), das nach seinem Entwicklungszustand sowie nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmende Merkmale aufweist. Der Bodenrichtwert ist bezogen auf den Quadratmeter Fläche eines Grundstückes mit dem definierten Grundstückszustand (Bodenrichtwertgrundstück).

 

In guten Wohnlagen liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert für eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung bei 500 Euro pro Quadratmeter, in mittleren bei 430 Euro und in einfachen Wohnlagen bei 350 Euro pro Quadratmeter. Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Mehrfamilienhausgrundstücke beträgt in guten Wohnlagen 600 Euro pro Quadratmeter, in mittleren bei 450 Euro und in einfachen Lagen 395 Euro pro Quadratmeter.

 

Für Gewerbegrundstücke werden in Bonn durchschnittlich 110 Euro pro Quadratmeter bezahlt.

 

Eigentumswohnungen wieder gestiegen: Schwarzrheindorf, Bonn-Zentrum und Ippendorf am teuersten

 

Auch hat der Gutachterausschuss zum 1.1.2018 die sogenannten Marktrichtwerte für Eigentumswohnungen – differenziert nach vier Altersklassen – fortgeschrieben. Marktrichtwerte sind normierte Kaufpreise pro Quadratmeter Wohnfläche bezogen auf eine bestimmte Ortslage. Darüber hinaus hat der Gutachterausschuss auch Marktrichtwerte für Gründerzeitwohnungen beschlossen.

 

Die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen ist in allen Baualtersklassen weiterhin steigend: die Durchschnittspreise der Neubau-Wohnungen (bis 3 Jahre alt) sind um rund 10 Prozent, die der 5 bis 30 Jahre alten Wohnungen um rund 6 Prozent, die der 30 bis 50 Jahre alten Wohnungen um rund 7 Prozent und die der 50 bis 70 Jahre alten Wohnungen um etwa 9 Prozent gestiegen.

 

Die beliebten Gründerzeitwohnungen haben mit rund 16 Prozent die höchste Steigerung erfahren.

 

In Schwarzrheindorf, Beuel-Zentrum sowie Ippendorf wurden die höchsten durchschnittlichen Kaufpreise für Eigentumswohnungen erzielt.

 

Der höchste Einzel-Kaufpreis für Wohnungseigentum wurde 2017 mit mehr als 7.000 Euro pro Quadratmeter im Stadtbezirk Bad Godesberg erzielt.

 

Markttransparenz herstellen

 

Die Hauptaufgabe der Gutachterausschüsse ist, Markttransparenz herzustellen Die Produkte zur Schaffung dieser Markttransparenz sind zum einen die Bodenrichtwertkarte und zum anderen der jährliche Grundstücksmarktbericht.

 

Die Bodenrichtwertkarte gibt einen Überblick über die durchschnittlichen Lagewerte für den Grund und Boden innerhalb von definierten Bodenrichtwertzonen. Bodenrichtwertzonen fassen Gebiete zusammen, die hinsichtlich des Entwicklungszustandes sowie nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen.

 

Mit dem Grundstücksmarktbericht gibt der Gutachterausschuss Informationen über das Geschehen insgesamt auf dem Grundstücksmarkt.

 

Grundstücksmarktbericht und Bodenrichtwertkarte im Internet

 

Der Bericht über die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Jahre 2017 zum Stichtag 01.01.2018 kann kostenlos unter www.gars.nrw.de/ga-bonn als Pdf-Dokument heruntergeladen werden.

 

Die Bodenrichtwerte und die Daten zur Grundstücksmarktentwicklung im Jahre 2017 können auch im Informationssystem der Gutachterausschüsse in NRW unter www.boris.nrw.de abgerufen werden.

 

Die zonalen Bodenrichtwerte für den Bereich der Bundesstadt Bonn werden in der Boden-richtwertkarte dargestellt, die im Kundenzentrum des Amtes für Bodenmanagement und Geoinformation im Stadthaus, Berliner Platz 2, Etage 6 B, eingesehen werden kann. Die Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr sowie Donnerstag von 8 bis 18 Uhr.

 

Gegen Gebühr sind Druckfassungen der Bodenrichtwertkarte und des Grundstücksmarktberichtes erhältlich. Sie können formlos unter gutachterausschuss@bonn.de bestellt werden.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Isabel Klotz

Robert-Wetzlar-Berufskolleg wird erweitert

27. März 2018

 

BN - Ob angehender Erzieher, Koch oder Kosmetikerin, die Auszubildenden des Robert-Wetzlar-Berufskollegs erhalten in Zukunft mehr Lern-Raum. Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 20. März 2018, die Errichtung eines Neubaus am Berufskolleg in der Kölnstraße 229 beschlossen.

 

Geplant ist der Bau eines Traktes mit zehn Klassen- und Fachräumen inklusive einer gemeinsamen Aula für das Robert-Wetzlar- und das Ludwig-Erhard-Berufskolleg. Neben den vorhanden Finanzmitteln meldet das Städtische Gebäudemanagement zusätzliche Gelder für die Umsetzung der Maßnahme im Wirtschaftsplan 2019 an.

 

Nicole Traut / Presseamt der Stadt Bonn

 

Jetzt anmelden zum Tag des offenen Denkmals 2018

28.03.2018

 

BN - Schloss-, Brücken- und Fachwerkhaus-Besitzer aufgepasst. Am Sonntag, 9. September 2018, findet bundesweit zum 25. Mal der Tag des offenen Denkmals statt. Unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet" können Kulturinteressierte einen Tag lang Geschichte live erleben. Bonner Bürger, Institutionen und Vereine, die ein Denkmal in der Region bewohnen, nutzen oder pflegen, können ihr Kleinod bis Donnerstag, 31. Mai 2018, bei der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn anmelden.

 

Wie in den vergangenen Jahren wird der Aktionstag von den Mitgliedern der Werkstatt Baukultur Bonn, Berliner Platz 2, organisiert und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Kooperationspartner ist die Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine. 2017 haben rund 6.000 Menschen die Bonner Denkmäler und Führungen besucht.

 

Wer seinen architektonischen Schatz der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte, kann sich vorab beraten lassen. Denkbar sind zum Beispiel feste Führungszeiten oder der freie Zugang über einen bestimmten Zeitraum.

 

Interessierte können sich per E-Mail an denkmaltag@baukultur-bonn.de oder postalisch an die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bonn, z. H. Werkstatt Baukultur Bonn, Berliner Platz 2, 53103 Bonn, wenden.

 

Weitere Informationen gibt es online unter www.baukultur-bonn.de/denkmaltag.

 

Nicole Traut / Presseamt der Stadt Bonn

 

 

Traglufthalle im „Friesi“ soll im April 2018 in Betrieb gehen

13.03.2018

 

BN - Die Arbeiten zur Errichtung der Traglufthalle im Freibad Friesdorf laufen nach der Kälte- und Dauerfrostperiode der letzten Wochen derzeit wieder regulär weiter.

 

Hierbei handelt es sich um abzuschließende Erdarbeiten sowie die Sanitär- und Heizgewerke. Das Öffnen des Beckenumfeldes und Arbeiten im Erdreich konnten aufgrund des anhaltenden Frosts bis zur vergangenen Woche nicht durchgeführt werden.
 

Darüber hinaus wird kurzfristig eine Kanal-TV-Untersuchung der Schwimmbad-Grundleitungen (Zu- und Ableitung für das Becken) durchgeführt. So wird festgestellt, ob neben Schäden, die beim Setzen der Erdanker für die Traglufthalle an den Leitungen entstanden sind und zu einem Wasserverlust im Becken geführt haben, weitere Schäden an den Grundleitungen vorliegen, die behoben werden müssen.


Die konkreten Schadstellen werden mittels Kamera-Ortung gesucht, da hinsichtlich der alten Schwimmbecken keine aussagekräftigen Bestandspläne für Grundleitungen existieren. Außerdem wird die Kamera-Befahrung der Leitungen Aufschluss darüber geben, ob die nachträgliche Abdichtung der Grundleitungen erfolgreich ist. Sofern sich dabei keine weiteren größeren Schäden ergeben, sollen die Arbeiten innerhalb von vier Wochen beendet werden.


Nach Abschluss dieser notwendigen Vorarbeiten wird der Aufbau der Traglufthalle erfolgen, der maximal drei bis vier Tage in Anspruch nehmen wird. Das Städtische Gebäudemanagement und seine Projektpartner arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Traglufthalle dann Mitte April 2018 erstmals in Betrieb gehen kann.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Beethovenhalle wird voraussichtlich Mitte 2020 fertig

15.02.2018

 

 

BN - Die denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle ist ins Stocken geraten. Der bisherige Zeitplan wird nicht zu halten sein. Wie aus dem aktuellen Gesamtterminplan hervorgeht, wird eine Nutzbarkeit der Beethovenhalle voraussichtlich erst im Jahr 2020 gegeben sein. Gründe sind vor allem Probleme mit der Statik des Gebäudekomplexes und gravierende Schwierigkeiten mit dem Baugrund.

 

Schwierigkeiten mit Statik und Baugrund

 

Die zeitlichen Verzögerungen gehen auf verschiedene Faktoren zurück. Zum einen ist die Bausubstanz der 1959 eröffneten Beethovenhalle nicht so gut wie erwartet; dies führt zu Problemen bei der Statik und zu zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen. Zum anderen gibt es gravierende Schwierigkeiten im Baugrund. Sowohl bei der Kampfmittelsondierung und bei Ausschachtungsarbeiten rund um die bestehende Mauersubstanz als auch bei der Erstellung von Bodenkanälen und Wanddurchbrüchen im Bestand sind die beauftragten Fachfirmen auf fragile Bausubstanz und bisher nicht näher identifizierbare Objekte im tieferen Erdreich gestoßen, die weitere Untersuchungen und z.T. spezielle Verfahren erforderlich machen.

 

Beethovenfest und Beethoven-Jubiläum 2020 mit Ausweichspielstätten

 

Durch den aktuellen Gesamtterminplan ist klar: Die Beethovenhalle wird für das Beethovenfest 2019 nicht zur Verfügung stehen. Möglicherweise wird auch ein Teil der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens von Dezember 2019 bis Dezember 2020 nicht in der Beethovenhalle stattfinden können. Deshalb wird es jetzt Gespräche geben, inwieweit andere Veranstaltungsstätten als Alternativen in Fragen kommen. "Auch wenn die Beethovenhalle möglicherweise nicht die Spielstätte für die Eröffnung des Jubiläumsjahres sein wird, so erhält die Stadt Bonn am Ende dennoch eine akustisch hochwertige Veranstaltungshalle und einen multifunktionalen Kammermusiksaal, der gleichzeitig die neue Heimstätte des Beethoven-Orchesters werden wird", betont Stadtdirektor Wolfgang Fuchs.

 

Die Intendantin des Beethovenfestes, Nike Wagner, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, der künstlerische Geschäftsführer der Beethoven-Jubiläums-GmbH, Christian Lorenz, Generalintendant Bernhard Helmich und Malte Boecker, Direktor des Beethovenhauses, waren am Mittwochnachmittag (14. Februar) offiziell von der Stadt informiert worden. In einem gemeinsamen Statement teilten sie mit: "Das ist natürlich keine Nachricht, über die wir uns freuen können. Wir müssen jetzt die konkreten Auswirkungen auf unsere jeweiligen Planungen prüfen und dann mit vereinten Kräften einen Plan B entwickeln. Weite Teile des Jubiläumsprogramms sind allerdings nicht an die Beethovenhalle gebunden, sodass die Strahlkraft des Ereignisses insgesamt nicht in Frage steht." Oberbürgermeister Ashok Sridharan wird die Beteiligten jetzt kurzfristig zu einem Termin einladen, um die Alternativen zu besprechen.

 

Nike Wagner ergänzt: "Die Entwicklungen auf der Baustelle der Beethovenhalle stellen uns vor Herausforderungen. Dankbar bin ich dem Oberbürgermeister und der BonnCC dafür, dass vorsorglich das WCCB für das Beethovenfest 2019 frei gehalten wurde und die Vorbereitungen dafür uneingeschränkt weiter laufen können. Für unsere Programmplanungen 2020 werden wir uns in der kommenden Woche mit Bernhard Helmich und Dirk Kaftan über die Möglichkeiten zur Nutzung der Oper absprechen und parallel nach alternativen Räumen suchen. Eine grundsätzliche Gefahr für unsere Planungen kann ich nicht erkennen."

 

Für die Beethoven Jubiläums-Gesellschaft sagte Christian Lorenz: "Unsere Planungen sind auf das Jubiläumsjahr Mitte Dezember 2019 bis 17. Dezember 2020 ausgerichtet. Ihre Eigenprojekte fokussieren auf Breitenwirkung, Strahlkraft und Innovation und sind in weiten Teilen nicht an den Veranstaltungsort Beethovenhalle gebunden. Insoweit stellt die jetzt bekannt gewordene Verzögerung der Fertigstellung der städtischen Beethovenhalle unsere Planungen nicht grundsätzlich in Frage. Unserem Koordinationsauftrag kommen wir nach, indem wir gemeinsam mit den städtischen Einrichtungen einen Plan B entwickeln und all unsere Partner und Antragsteller nach Kräften in der neuen, heiklen Situation unterstützen."

 

Mängel an der Bausubstanz

 

Zum Teil auftretende Risse in den Bestandswänden während laufender Gründungsarbeiten habe die Sperrung einzelner Baubereiche in verschiedenen Bauteilen erforderlich gemacht. Seitens des beauftragten Statik-Büros wurden z.T. erhebliche Mängel an der Bausubstanz festgestellt, wodurch die Standsicherheit einzelner Bereiche nicht mehr gewährleistet war. In den gesperrten Bereichen ruhen die Arbeiten. Die zuständigen Fachplaner und die beauftragten Baugrundsachverständigen befinden sich in laufenden Abstimmungen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Standsicherheit und Tragfähigkeit wiederherzustellen.

 

Dazu Projektleiter Stadtdirektor Wolfgang Fuchs: "Diese Entwicklung war so nicht zu erwarten und hätte auch nicht im Vorfeld erkannt werden können. Wir haben daher von Anfang an betont, dass der Faktor Unvorhersehbares in diesem speziellen Projekt eine große Gefahr darstellt. Das Bauen im Bestand einer 60 Jahre alten Halle, die bis zu Beginn der Arbeiten täglich intensiv genutzt wurde, hat von Anfang an die Planung erschwert."

 

Die jetzt notwendigen Maßnahmen haben Auswirkungen auf eine Vielzahl nachfolgender Gewerke, welche nur verzögert ihre Arbeit werden aufnehmen können. "Der Gesamtterminplan wird dadurch erheblich beeinflusst", so der Stadtdirektor weiter. "Nach den derzeitigen Erkenntnissen wird eine Betriebsbereitschaft erst im Jahr 2020 hergestellt sein können. Wir arbeiten mit Hochdruck daran alle Varianten zur Terminoptimierung zu beleuchten, um eine frühere Fertigstellung zu erzielen. Für den problematischen Untergrund der Beethovenhalle wird es sicherlich Lösungen geben, aber sie werden Zeit kosten, die nur schwer oder vielleicht gar nicht mehr aufzuholen ist." Gleichwohl werde mit allem Nachdruck darauf hin gearbeitet, die Halle so schnell wie möglich nutzbar zu machen. Gespräche darüber finden Anfang kommender Woche mit dem Planungsbüro statt.

 

Ein weiteres Problem sind die zum Teil schleppenden Eingänge erforderlicher Planungen, die auf verschiedenen Ursachen zurückzuführen sind. Hier befinden sich Projektleitung und Städtisches Gebäudemanagement (SGB) im intensiven Austausch mit dem zuständigen Planungsbüro, dem Projektsteuerer sowie den relevanten Fachfirmen, um den hieraus resultierenden Terminverzug schnellstmöglich zu kompensieren. Diese Schwierigkeiten bei der Planung werden allerdings überlagert von den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen auf der Baustelle.

 

Konstruktive Zusammenarbeit und ein gemeinsames Ziel

 

Für die Stadtverwaltung steht weiterhin die konstruktive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten im Vordergrund. "Dies führt nach unserer Überzeugung eher zum Terminziel als öffentliche Schuldzuweisungen", so Fuchs. Und weiter: "Wir als Bauherr machen aber auch unmissverständlich klar, dass wir die Sicherung unserer Ansprüche keinesfalls vernachlässigen! Es kommt darauf an, ein partnerschaftliches Störungsmanagement zu etablieren, das primär als Steuerungsinstrument dient, sekundär aber auch eine möglichst eindeutige Klärung von Streitfällen ermöglicht."

 

Gesamtkosten werden steigen

 

Die Verzögerungen werden bei beauftragten Firmen unter anderem zu Nachträgen führen, die sich auf die Projektkosten auswirken werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beziffert werden, in welcher Größenordnung sich die Gesamtkosten des Projekts erhöhen werden. Das vom Rat der Stadt Bonn bewilligte Budget liegt derzeit bei rund 75 Millionen Euro.

 

1956 Grundstein gelegt, 1959 eröffnet

 

Der Grundstein für die Bonner Beethovenhalle wurde am 16. März 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss gelegt. Sie ist die dritte dieses Namens in Bonn. Die heutige Beethovenhalle wurde von dem Architekten Siegfried Wolske erbaut. Am 8. September 1959 wurde die Halle mit einem Festakt eröffnet. Die Kosten betrugen 9,5 Million Mark. 6,5 Millionen Mark zahlte die Stadt, Bund und Land NRW gaben jeweils eine Million Mark, und eine weitere Million wurde über Spenden akquiriert.

 

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Stadt Bonn unter www.bonn.de/@beethovenhalle
 

Dr. Monika Hörig / Presseamt der Stadt Bonn

Soziale Stadt Tannenbusch:

Jugendhaus Brücke erhält neue Außenanlage

07. Februar 2018

 

BN - Am Jugendhaus Brücke in Tannenbusch sind die Arbeiten für die Sanierung der Außenanlagen gestartet. Das Amt für Stadtgrün lässt die Fläche an der beliebten Jugendeinrichtung bis zu den Sommerferien aufwerten und neugestalten. Dabei handelt es sich um einen weiteren wichtigen Baustein des Förderprogramms Soziale Stadt Neu-Tannenbusch.

 

Das Jugendhaus Brücke spielt in Tannenbusch als öffentliche Einrichtung für viele junge Menschen eine wichtige Rolle. Täglich besuchen rund 200 Kinder und Jugendliche das Haus. Im eng besiedelten Tannenbusch mit einem großen Anteil an Geschosswohnungsbau ersetzt der Außenbereich für viele Kinder den Hausgarten.

Die Anlage ist jedoch in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein Jugendzentrum. Den Beschluss für die dringend erforderliche Sanierung fasste die Bezirksvertretung Bonn im Juli des vergangenen Jahres.

 

Bolzplatz, Trampolin und Hängematten laden zum Toben und Entspannen ein

 

Der Neugestaltung liegt ein Beteiligungsverfahren zugrunde, in dem viele Kinder und Jugendliche ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche eingebracht haben. Die wesentlichen Konturen der Aufenthaltsflächen sollen erhalten bleiben. Ergänzt werden die Außenanlagen durch einen Bolz- und Basketballplatz sowie eine kleine offene Fläche mit Hängematten. Eine der drei vorhandenen Teilflächen erhält einen Kunststoffbelag mit einem Trampolin und einen kleinen Bereich mit einem Wasserspiel. Die vorhandene Pergola am Grillplatz wird erneuert. Sitzelemente sollen das Angebot vervollständigen.

 

Vor den Sommerferien soll die Anlage fertig sein, so dass diese in der warmen Jahreszeit direkt zum Toben, Planschen und Spielen genutzt werden kann. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten betragen rund 265.000 Euro.

 

Hintergrund: Soziale Stadt Tannenbusch

 

Abgeschlossen ist der Entwicklungsprozess für Tannenbusch auch mit dieser Neugestaltung noch nicht. Weitere Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation im Quartier sind in den nächsten Jahren geplant.

 

In den Vorjahren wurden insbesondere in zentraler Lage zahlreiche bauliche Maßnahmen umgesetzt. Alle öffentlichen Spielplätze wurden saniert. Die Riesengebirgsstraße wurde umgestaltet und mit bespielbaren Elementen versehen. Als Leuchtturmprojekt wurde die Spiel- und Sportfläche auf dem KBE-Dreieck neu gestaltet und das dortige Spielhaus durch einen Neubau ersetzt.

Neben Baumaßnahmen im öffentlichen Raum erfolgten auch umfangreiche private Investitionen. Abgerissen und neu errichtet wurden unter anderem ein Studentenwohnheim und das Einkaufszentrum an der Oppelner Straße. Eine abwechslungsreiche neue Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Möbel-Boss-Hauses entsteht im nächsten Jahr.

 

Andrea Schulte / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neubau des Kinderbeckens im Römerbad kann beginnen:

Rat stimmt Entwurfsplanung zu

31. Januar 2018

 

BN - Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Dienstag, 30. Januar 2018, den Neubau des Kinderbeckens im Römerbad beschlossen. Der Bau soll unmittelbar nach Ende der Freibadsaison 2018 beginnen.

 

Mit dieser Entscheidung folgt der Rat der Empfehlung des Sportausschusses, ein Edelstahlbecken an der Liegewiese zu bauen. Die Planung und der Bau des Beckens sollen 764 000 Euro kosten. Für die Realisierung des Kinderbeckens stehen Haushaltsreste des Jahres 2016 von 637 350 Euro zur Verfügung. Die zusätzlich benötigten Mittel werden aus der Bäderpauschale bereitgestellt.

 

Der Verwaltung liegen vier Varianten vor. Diese unterscheiden sich in Standort sowie in der Qualität des Beckens. Die Alternative zum Edelstahlbecken wäre ein Folienbecken. Die Folienvariante ist in der Anschaffung günstiger, hat jedoch eine deutlich kürzere Lebensdauer. Bereits nach 15 bis 20 Jahren muss die Folie ausgetauscht werden. Die Lebensdauer der Edelstahlvariante beträgt etwa 50 Jahre, sodass sich auf langer Sicht ein wirtschaftlicher Vorteil für das Edelstahlbecken ergibt.

 

Der Standort an der Liegewiese wird dem alten Standort an der Nordbrücke vorgezogen. Das neue Kinderbecken soll sich in unmittelbarer Nähe zum Nichtschwimmerbereich befinden, um Eltern mit mehreren Kindern die Aufsicht zu erleichtern. Die Nähe zum Sprungbecken am alten Standort wäre eine potentielle Gefahrenquelle.

 

Presseamt der Stadt Bonn/ Kristina Buchmiller

 

Schlossbachschule: Sanierung und Erweiterung geplant

31.01.2018

 

 

BN – Die dreizügige Schlossbachschule in Röttgen besteht aus fünf Gebäudeteilen mit angrenzender Turnhalle samt Umkleidegebäude sowie einem Containergebäude. Da das Bestandsgebäude aus den 60er Jahren stammt, ist eine grundlegende Sanierung beziehungsweise Erneuerung dringend notwendig. Der Rat stimmte am 30. Janaur 2018 der Vorplanung und Kostenschätzung für die Erweiterung, Umbau- und Modernisierung sowie energetische Sanierung der Katholischen Grundschule zu.

 

Ein Teilgebäude in Containerbauweise muss aus wirtschaftlichen Gründen abgerissen werden. Dafür wird ein zweigeschossiger Neubau entstehen. Darin werden sieben multifunktional nutzbare Klassenräume untergebracht. Dazu kommen neue Sanitäranlagen und zwei Differenzierungsräume. Ein Aufzug verbindet die Geschosse barrierefrei, die angrenzenden Bestandsgebäude werden über barrierefreie Verbindungsgänge angeschlossen. Der Neubau entspricht mindestens der Qualität eines KfW-Effizienzhauses 55.

 

Die Bestandsbauten der Schlossbachschule werden umfassend umgebaut und saniert, auch in energetischer Hinsicht. Vorgesehen sind die Erneuerung der Dächer, die Dämmung der Fassaden und der Austausch alter Fenster. Darüber hinaus sind der Einbau abgehängter Akustikdecken, die Erneuerung der Sonnenschutzelemente, die Ausbildung notwendiger Flure und der Einbau neuer Brandschutztüren vorgesehen. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen.

 

Der gesamte Verwaltungsbereich wird umgebaut. Die bisherige Ölheizung wird durch einen Gas-Brennwertkessel und eine neue Pelletheizung ersetzt. Die neue Heizung wird ausreichend dimensioniert, um die Heizleistung des Erweiterungsneubaus übernehmen zu können.

 

Die Gesamtkosten für Neubau, Sanierung des Bestandsgebäudes inklusive Turnhalle und Umkleidegebäude belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 10,5 Millionen Euro.

 

Isabel Klotz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Bernhardschule wird erweitert

31. Januar 2018

 

BN – Die Bernhardschule in Auerberg braucht mehr Platz. Der Rat der Stadt Bonn stimmte jetzt der Vorplanung und Kostenschätzung für die Erweiterung und den Umbau der Schule zu. Die Grundschule soll um einen Zug erweitert und die Betreuungsmöglichkeiten für den Offenen Ganztag ausgebaut werden. Hierzu wird auf dem Grundstück ein zweigeschossiger Neubau errichtet.

 

Der zweigeschossige Massivbau umfasst neben acht Klassenräumen und vier Differenzierungsräumen auch zwei OGS-Räume mit OGS-Büro, eine Mensa für die gesamte Schule mit Ausgabe- und Spülküche sowie die dazugehörigen Nebenräume. Im Sinne der Inklusion werden sämtliche Zugänge barrierefrei ausgeführt und das Gebäude erhält einen Aufzug sowie eine behindertengerechte Toilette. Die Planung des Neubaus wurde mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn abgestimmt.

 

Das Gebäude wird nach dem "KfW-Effizienzhaus 55" Standard mit Passivhauskomponenten gebaut. Die Stadt Bonn schätzt die Kosten für die Baumaßnahme, ohne umfassende Umgestaltung der Außenanlagen, auf 5,3 Millionen Euro. Für die Planungskosten werden 200 000 Euro aus dem Landesförderprogramm "Gute Schule 2020" verwendet.

 

Isabel Klotz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Rat beschließt Bebauungsplan für den Bundeskanzlerplatz

 

31.01.2018


BN Nach der Sprengung des Bonn-Centers im März 2017 soll der Bundeskanzlerplatz wieder ein attraktives Büroquartier werden. Daher hat der Rat am 30. Januar 2018 für die Neubebauung des 37.700 Quadratmeter großen Grundstücks zwischen Reuterstraße, Willy-Brandt-Allee, Eduard-Pflüger-Straße und Straßburger Weg den Bebauungsplan Nr. 6620-1 beschlossen.

 

Die AIRE Bundeskanzlerplatz Verwaltungs GmbH (ehemals Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG) möchte drei Baukörper unterschiedlicher Höhe bauen, wobei ein Hochpunkt das städtebauliche Bild bestimmen wird. Dieses Gebäude wird zwischen 60 und 101,5 Metern (das wären 28 Stockwerke) hoch sein. Es sollen mehr als 4700 neue Arbeitsplätze entstehen können, für die bis zu 1000 Parkplätze in einer neuen Tiefgarage geschaffen werden.

 

Darüber hinaus werden in Teilen der Erdgeschoss-Zonen des Bundeskanzlerplatzes öffentlichkeitsbezogene Nutzungen wie z.B. ein Café/ein Restaurant und gegebenenfalls ein Lebensmittelmarkt mit maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche realisiert. Weiterhin ist kleinteiliger Einzelhandel oder eine weitere kleinflächige, zentrenunschädliche Nutzung im Einvernehmen mit der Stadt vorgesehen. Da die vorhandenen Wegebeziehungen aus Kessenich, dem Museumsquartier und dem Bundesviertel aufgenommen und weitergeführt werden, wird das neue Quartier mit den umliegenden Stadtteilen verbunden.

 

Die Stadt hat mit der AIRE GmbH einen Durchführungsvertrag abgeschlossen. Darin ist geregelt, dass spätestens zwölf Monate nach Inkrafttreten des Bebauungsplans ein vollständiger und genehmigungsfähiger Bauantrag für das gesamte Bauvorhaben oder zumindest für einen ersten Bauabschnitt eingereicht werden muss. Spätestens zwölf Monate nach Erteilung der Baugenehmigung muss mit dem Bau begonnen werden, und das Bauprojekt wiederum muss spätestens fünf Jahre später fertiggestellt sein.

 

Darüber hinaus hat sich die AIRE GmbH zum Umbau des Straßburger Weges und der Reuterstraße – einschließlich der Errichtung einer Rampe - verpflichtet, der für die Erschließung des Areals notwendig ist. Der entsprechenden baureifen Planung hat die Bezirksvertretung Bonn in seiner Januar-Sitzung zugestimmt. Die Kosten für die Erschließung trägt die AIRE GmbH mit Ausnahme des entlang der Bahnstrecke verlaufenden Fuß- und Radweges und des dazu gehörendes Straßenbegleitgrüns.
 

Städtebauliche Kennziffern

  • Geltungsbereich des Bebauungsplans: ca. 37.700 m²
  • Grundstück Vorhabenträger: ca. 18.540 m²
  • Öffentliche Verkehrsfläche: ca. 19.160 m²
  • Geschossfläche: ca. 68.435 m²
  • Tiefgaragenfläche: ca. 44.200 m²
  • Stellplätze Tiefgarage: bis zu 1.000
  • Geschossigkeit: 5 bis 7 (im Hochpunkt bis zu 28)
  • Gebäudehöhen: bis 27,5 Meter; im Hochpunkt bis zu 101,5 Meter

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neubau des Kinderbeckens im Römerbad kann beginnen:

Rat stimmt Entwurfsplanung zu

31. Januar 2018

 

BN - Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Dienstag, 30. Januar 2018, den Neubau des Kinderbeckens im Römerbad beschlossen. Der Bau soll unmittelbar nach Ende der Freibadsaison 2018 beginnen.

 

Mit dieser Entscheidung folgt der Rat der Empfehlung des Sportausschusses, ein Edelstahlbecken an der Liegewiese zu bauen. Die Planung und der Bau des Beckens sollen 764 000 Euro kosten. Für die Realisierung des Kinderbeckens stehen Haushaltsreste des Jahres 2016 von 637 350 Euro zur Verfügung. Die zusätzlich benötigten Mittel werden aus der Bäderpauschale bereitgestellt.

Der Verwaltung liegen vier Varianten vor. Diese unterscheiden sich in Standort sowie in der Qualität des Beckens. Die Alternative zum Edelstahlbecken wäre ein Folienbecken. Die Folienvariante ist in der Anschaffung günstiger, hat jedoch eine deutlich kürzere Lebensdauer. Bereits nach 15 bis 20 Jahren muss die Folie ausgetauscht werden. Die Lebensdauer der Edelstahlvariante beträgt etwa 50 Jahre, sodass sich auf langer Sicht ein wirtschaftlicher Vorteil für das Edelstahlbecken ergibt.

Der Standort an der Liegewiese wird dem alten Standort an der Nordbrücke vorgezogen. Das neue Kinderbecken soll sich in unmittelbarer Nähe zum Nichtschwimmerbereich befinden, um Eltern mit mehreren Kindern die Aufsicht zu erleichtern. Die Nähe zum Sprungbecken am alten Standort wäre eine potentielle Gefahrenquelle.

 

Presseamt der Stadt Bonn/ Kristina Buchmiller

 

43. Fassadenwettbewerb: Preise für den Erhalt eines Stücks Stadtgeschichte

19. Januar 2018

Im Alten Rathaus wurden die Gewinner der Ausschreibung 2017 mit sechs ersten Preisen und drei zweiten Preisen geehrt.

 

BN - Die Renovierung eines Hauses dient nicht nur dem Werterhalt und dem persönlichen Komfort, sondern kann im besten Fall auch der Weitergabe eines kulturellen Erbes dienen. Genau darum geht es beim Fassadenwettbewerb, den die Stadt Bonn gemeinsam mit der Sparkasse Köln-Bonn sowie dem Verein Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet. Am Donnerstag, 18. Januar 2018, wurden im Alten Rathaus die Preisträger des Wettbewerbs 2017 geehrt.

 

"Heute wollen wir Ihr Engagement würdigen, denn mit der aufwändigen Sanierung Ihres historischen Eigentums tragen Sie auch zur Verbesserung des Stadtbildes und zum Erhalt eines Stücks Stadtgeschichte bei", sagte Bürgermeister Reinhard Limbach in seiner Begrüßung. Gemeinsam mit Martin König, Sparkasse Köln-Bonn, und Professor Dr. Hans-Rudolf Sangenstedt, Vorsitzender Haus und Grund, überreichte er Siegerurkunden sowie Spargutscheine.

 

Ein großes Dankeschön richtete er auch an die Sparkasse Köln-Bonn sowie den Verein Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg, die den Wettbewerb seit vielen Jahren als Sponsoren unterstützen. Die Sparkasse Köln-Bonn stellt in diesem Jahr 8500 Euro und Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg 2500 Euro zur Verfügung.

 

Sechs erste Preise und drei zweite Preise vergab die Jury, der Architekten sowie Vertreter der Malerinnung, des Rheinischen Amtes für Denkmalschutz und der Stadt Bonn angehören, in diesem Jahr. Die jeweils mit 1450 Euro dotierten ersten Preise gingen an:

 

  • Beethovenallee 81 von Patricia und Björn Jansli,
  • Kaiserstraße 69 von Arne Stöcker und Frank Brixius,
  • Venusbergweg 38 von Angelika und Stefan Baumgarten,
  • Cäsariusstraße 1a von Dr. Johannes M. Groß,
  • Blücherstraße 39 von Ulrike Steffen-Marquardt,
  • Endenicher Straße 56 von Thomas Nagy-Munzig.

 

Auf die zweiten Plätze, dotiert mit 750 Euro, wählte die Jury folgende Häuserfronten:

 

  • Hausdorffstraße 99 von Christoph Helbling,
  • Lessingstraße 45 von Johannes Maubach,
  • Venusbergweg 34 von Martin Kurscheid.

 

Insgesamt gingen 34 Bewerbungen für den 43. Fassadenwettbewerb bei der Stadt Bonn ein. Für die Entscheidung der Jury gelten die Bewertungskriterien Stil- sowie Sachgerechtigkeit der Renovierung, die Harmonie von Formen und Farben sowie der Gesamteindruck.

 

Seit dem ersten Fassadenwettbewerb haben mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürger an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr als 1.000 Preise konnten vergeben werden. Seit 1982 hat die Sparkasse Köln-Bonn Preisgelder von mehr als 250.000 Euro zur Verfügung gestellt. Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg beteiligt sich zum zwölften Mal als Sponsor am Fassadenwettbewerb.

 

"Ohne dieses finanzielle Engagement wäre die Durchführung des Wettbewerbs nicht möglich", sagte Limbach.

 

Isabel Klotz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neues Solardachkataster geht online

06. Oktober 2017

 

BN - Eignet sich das Dach meines Hauses oder Betriebsgebäudes für eine Photovoltaikanlage oder eine solarthermische Anlage? Diese Frage lässt sich jetzt schnell und bequem online mit Hilfe des neuen Solardachkatasters der Stadt Bonn beantworten. In einer gebäudescharfen Kartendarstellung weist eine farbliche Markierung darauf hin, ob und in welchem Umfang ein Dach zur Energiegewinnung mittels Sonnenkraft geeignet ist. Schrittweise lassen sich darüber hinaus weitere Informationen zum Beispiel zur Wirtschaftlichkeit über einen Ertragsrechner abrufen.

 

Für die Dächer aller rund 129.000 Gebäude im Stadtgebiet wurde die Eignung zur solaren Energieerzeugung mit einer aktuellen, verbesserten Datengrundlage neu berechnet. Dafür wurden Höhenrasterdaten herangezogen, die mittels Laserscan-Befliegung im Frühjahr 2016 von der Bezirksregierung Köln ermittelt wurden. Gegenüber der Vorgängerversion von 2010 kennzeichnet das neue Bonner Solardachkataster unter anderem eine vierfach höhere Auflösung und eine differenziertere Ausweisung der Dachflächen.

 

So funktioniert die Anwendung

 

Im Stadtplan kann man sich für jedes Gebäude die installierbare Anlagengröße und viele zusätzlichen Daten wie Erträge und Einsparpotenziale anzeigen lassen. In einem neu entwickelten Ertragsrechner können unter Eingabe zusätzlicher benutzerspezifischer Informationen wie Stromverbrauch oder Haushaltsgröße Kosten und Erträge errechnet und gegenübergestellt werden. So kann sich jede Eigentümerin und jeder Eigentümer schnell einen Überblick über die Eignung seines Gebäudes zur Nutzung der Solarenergie verschaffen. Eine detaillierte Anleitung gibt es unter www.bonn.de/@solardachkataster.

 

Die Stadt Bonn weist darauf hin, dass es sich bei den Informationen aus dem Solardachkataster um eine erste unverbindliche Einschätzung handelt. Wesentliche Voraussetzungen für eine Entscheidung zum Bau einer Anlage, wie beispielsweise der Zustand des Daches oder die statische Eignung, können nur durch geeignete Fachbetriebe oder qualifizierte Beratungsorganisationen geklärt werden. Hinweise dazu finden sich auf den Internetseiten des Solardachkatasters.

 

Bonner Dächer haben Potenzial

 

Nach der Potenzialanalyse des Solardachkatasters sind 6.800.000 Quadratmeter in Bonn für die Stromgewinnung durch die Sonne geeignet. Das entspricht etwa der Größe von 950 Fußballfeldern. Auf dieser Fläche ließen sich ca. 800.000 Megawattstunden Strom erzeugen. Damit könnte rund 50 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Bonn gedeckt werden. Für die Solarthermie weist das Ergebnis der Potenzialanalyse 88.461 Gebäude in Bonn aus, die für diese Form der Energiegewinnung genutzt werden können. Dies entspricht etwa 70 Prozent der Gebäude in Bonn.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Ehemaliges Spielfeld macht Platz für Kita und Schulerweiterungsbau

29. September 2017

 

In seiner Sitzung am Donnerstag, 28. September 2017, hat der Rat beschlossen, dass auf dem Areal des Kleinspielfeldes an der Neckarstraße neben einer Kita auch ein Erweiterungsbau der Gotenschule errichtet werden kann.

 

Mit dem Beschluss hat die Verwaltung nun den Auftrag erhalten, zu prüfen, inwiefern eine Teilfläche des Areals gemeinsam durch die Schule und die Kita genutzt werden könnte. Der Rat hatte bereits im Mai 2016 beschlossen, das Kleinspielfeld in Plittersdorf aufzugeben, damit das Grundstück vermarktet werden kann. Es handelt sich um 4800 Quadratmeter.

An der Neckarstraße soll ein Neubau für einen viergruppigen Kindergarten entstehen mit insgesamt rund 70 Betreuungsplätzen. Auch ein möglicher Erweiterungsbau für die aktuell zweizügige Gotenschule ließe sich vor Ort realisieren. Ob und inwiefern auf dem Areal darüber hinaus noch Wohnungen entstehen können, das wird das Bebauungs- und Flächenkonzept für Kita und Schulerweiterungsbau zeigen, das jetzt auf Grundlage des Beschlusses erstellt wird.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Wanderung: Architektur und Landschaft im Kottenforst

29. September 2017

BN - Die Volkshochschule Bonn bietet am Samstag, 7. Oktober 2017, eine Tageswanderung von etwa 14 Kilometern zwischen Gielsdorf und Buschhoven an. Los geht es um 8.30 Uhr am Busbahnhof, Bahnsteig D 2. Die Teilnahmegebühr beträgt 15,50 Euro.

 


Auf dem Weg wird die ehemalige Burgkapelle und Dorfkirche St. Jakobus in Gielsdorf besichtigt, die mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert ausgestattet ist. Weiter geht es vorbei an der römischen Wasserleitung bis zum "Eisernen Mann", eine sagenumwobene Eisenstele. Über den Jagdweg erreicht die Gruppe den Bahnhof Kottenforst. Von hier geht es nach einer Abschlussrast zurück nach Bonn. Anmeldung und Informationen unter www.vhs-bonn.de (Kurs 6453) oder vormittags telefonisch unter 0228 – 77 52 09.
 

Kristina Buchmiller / Presseamt der Stadt Bonn

Früheres Möbel Boss-Gelände in Tannenbusch: Architektenarbeiten werden ausgestellt

21. September 2017

 

BN - Auf dem ehemaligen Gelände von Möbel Boss an der Oppelner Straße in Tannenbusch können 91 Wohnungen und 12 Reihenhäuser, eine Sparkassenfiliale und Flächen für Dienstleistungen entstehen. Das sieht der Vorschlag des Architekturbüros barkowsky wahrer architekten aus Köln gemeinsam mit fischer heumann landschaftsarchitekten aus München vor, der einem Architektenwettbewerb der Deutschen Reihenhaus AG den ersten Platz belegt hat. Dieser und andere Entwürfe sind jetzt in zwei Ausstellungen zu sehen.

 

Die Deutsche Reihenhaus AG hatte Ende 2016 das ehemalige Möbel-Boss-Gelände in Tannenbusch gekauft, um hier Mehrfamilienhäuer und Reihenhäuser zu bauen. In Abstimmung mit der ProBonnum GmbH, die für die Sparkasse Köln-Bonn tätig ist, und mit der Bundesstadt Bonn hat die Deutsche Reihenhaus AG im Mai 2017 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war es, eine Gesamtlösung für das Gelände östlich der Stadtbahnhaltestelle Tannenbusch-Mitte, unter Einbeziehung des Grundstücks der Sparkasse Köln-Bonn zu entwickeln.

 

Fünf Teams aus Architektur und Landschaftsplanung waren zur Teilnahme eingeladen. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Kunibert Wachten hat jetzt über die Vergabe der Preise entschieden. Den ersten von zwei Preisen erhält das Architekturbüro barkowsky wahrer architekten aus Köln gemeinsam mit fischer heumann landschaftsarchitekten aus München. Der zweite Preis geht an die beiden Kölner Büros Lorber Paul Architekten und club L 94 Landschaftsarchitekten.

 

Auf dem Gelände sollen nach dem erstplatzierten Entwurf insgesamt 91 Wohnungen und 12 Reihenhäuser entstehen, außerdem eine Sparkassenfiliale und weitere Dienstleistungsflächen an der Oppelner Straße. Die vorhandenen Gebäude werden vollständig abgebrochen. Die Bundesstadt Bonn stellt dazu einen Bebauungsplan auf. Mit der Umsetzung soll zügig begonnen werden, die Wohnungen sollen Ende 2020 bezugsfertig sein.

 

Die Wettbewerbsarbeiten werden von Dienstag, 26. September, bis einschließlich Samstag, 30. September 2017, im Zentrum "VielfaltImtannenBusch" im ehemaligen AWO-Gebäude, Oppelner Straße 130, in Neu- Tannenbusch zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 12 bis 18 Uhr.

 

Zusätzlich findet eine Ausstellung mit den Wettbewerbsarbeiten im Foyer des Stadthauses vor dem Eingang zum Ratssaal statt, nämlich von Montag, 25. September, bis Montag, 9. Oktober 2017. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 16 Uhr zu sehen.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neues Schwimmbad: Bauleitplanung liegt vom 27.09. -  27.10.2017 öffentlich aus

20. September 2017

 

BN - Die Pläne für das neue Bonner Schwimmbad nehmen Gestalt an. Im Rahmen der Bauleitplanung werden der Bebauungsplan Nr. 6719-3 und die Unterlagen für die entsprechende Flächennutzungsplanänderung öffentlich ausgelegt. Dabei geht es um das Gebiet in Dottendorf, zwischen der linksrheinischen Bahnstrecke, der Christian-Miesen-Straße, dem Sportpark Wasserland und dem Weg "Wasserland", in dem das neue Schwimmbad gebaut werden soll.

 

Die öffentliche Auslegung der Pläne und der dazu gehörenden Begründungen erfolgt von Mittwoch, 27. September, bis einschließlich Freitag, 27. Oktober 2017, montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Die Unterlagen können im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, Aufzug 2, Etage 6B (Kundenzentrum Geodaten), eingesehen werden.

 

Stellungnahmen können gemäß Baugesetzbuch während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift geäußert werden.
 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Bauleitplan für ehemaliges "Paulusheim" in Endenich liegt öffentlich aus

BN - Der Bebauungsplan Nr. 7621-56 "Sebastianstraße" zwischen Alfred-Bucherer-Straße, Sebastianstraße und dem Fußweg zwischen Röckumstraße und Endenicher Allee (ehemaliges Paulusheim) in Endenich wird öffentlich ausgelegt.

 

Dies erfolgt von Mittwoch, 27. September, bis einschließlich Freitag, 27. Oktober 2017, montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Die Unterlagen können im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, Aufzug 2, Etage 6B (Kundenzentrum Geodaten), eingesehen werden.


Stellungnahmen können gemäß Baugesetzbuch während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift geäußert werden.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Beteiligungsveranstaltung Bebauungsplan "B.A.D." am 12.9.2017

 

08. September 2017
 

BN - Die Stadt Bonn informiert am Dienstag, 12. September 2017, im Ratssaal des Beueler Rathauses, Friedrich-Breuer-Straße 65, von 15 bis 18 Uhr über den Bebauungsplan "B.A.D.". Bürgerinnen und Bürger können dabei einen Einblick in die Planungsunterlagen nehmen und ihre Anregungen mit den Fachleuten vom Stadtplanungsamt diskutieren.

 

Der B.A.D. e.V. - Berufsgenossenschaftliche Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Dienst e.V. - benötigt aufgrund der Expansion des Unternehmens ein weiteres Gebäude an der Herbert-Rabius-Straße. Dieses soll vierstöckig sein und sich dem Umfeld anpassen.

Neben der Beteiligungsveranstaltung am 12. September besteht die Möglichkeit, die Pläne vom 11. bis 22. September 2017 im Stadthaus, Stadtplanungsamt, Etage 8 C, einzusehen. Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Außerdem sind die Informationen im Internet verfügbar unter www.bonn.de/@b-a-d.
 

Giacomo Zucca / Presseamt der Stadt Bonn

 

Bei der Planerwerkstatt zum Viktoriakarree können sich die Bürger wieder beteiligen

 

9. August 2017

 

BN - Die Bürgerbeteiligung zum Viktoriakarree geht in die heiße Phase: Wer seine Ideen zur Zukunft des Viktoriakarrees einbringen möchte, hat bei der Planerwerkstatt von Donnerstag, 31. August, bis Samstag, 2. September 2017, die Gelegenheit dazu. Die Planerwerkstatt ist Teil der Bürgerwerkstatt zum Viktoriakarree. Am Ende der Bürgerbeteiligung steht die öffentliche Sitzung der Empfehlungskommission, die am 30. September 2017 tagt.

 

"Kommen Sie zur Planerwerkstatt, hören Sie zu, diskutieren Sie mit, bringen Sie Ihre Vorstellungen ein", ermunterte Stadtbaurat Helmut Wiesner in der Pressekonferenz die Bonnerinnen und Bonner.

 

Der Fahrplan für die Planerwerkstatt

 

Los geht es am Donnerstag, 31. August 2017, um 18.30 Uhr im Kapitelsaal Sankt Remigius, Rathausgasse 7. Dort stellen sich die vier Planerteams vor. Im Anschluss stehen zwei Themenschwerpunkte im Mittelpunkt, bei denen während der Ideenwerkstatt gegensätzliche Haltungen deutlich geworden sind: Kultur/Bildung/Geschichte/Freizeit sowie Arbeiten/Gewerbe. In zwei offenen Diskussionsrunden werden diese Themen mit dem Publikum vertieft.

 

Weiter geht es am Freitag, 1. September 2017, ab 16 Uhr. Dann wird die Planerwerkstatt zum offenen Atelier. Die Bonnerinnen und Bonner können sich im Gespräch mit den Planerinnen und Planern über deren erste Konzeptskizzen und Ansätze austauschen und ihre eigenen Überlegungen einbringen. Ziel ist, herauszufinden, welche Konzeptideen aus Sicht der Bürger einen vielversprechenden Lösungsansatz bieten. Im Austausch soll sichergestellt werden, dass keine wichtigen Ergebnisse der Bürgerbeteiligung fehlen. Treffpunkt ist der Kreuzgang in Sankt Remigius vor dem Kapitelsaal.

 

Die Schlusspräsentation der Planerwerkstatt findet am Samstag, 2. September 2017, von 15 bis 19 Uhr im Kapitelsaal von Sankt Remigius statt. Hier präsentieren stellen vier Planerteams ihre Lösungsansätze für das Viktoriakarree. Einmal mehr haben die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit sich einzubringen. Am Ende sollen die Stärken der einzelnen Planungskonzepte aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger und der anwesenden Fachexperten aus der Empfehlungskommission herausgearbeitet werden.

 

Wie geht es nach der Planerwerkstatt weiter?

 

Wer die Vorstellung der Planungskonzepte verpasst hat oder weitere Anmerkungen dazu machen möchte, kann in den darauffolgenden Tagen auf www.bonn-macht-mit.de zu den Zwischenergebnissen Stellung nehmen.

 

Dort wird von Samstag bis Mittwoch, 2. bis 6. September 2017, das Online-Bürgerfeedback freigeschaltet, in dem Bürgerinnen und Bürger weitere Rückmeldungen und Hinweise zu den Konzeptentwürfen einstellen können.

 

Unter Berücksichtigung aller Rückmeldungen haben die Planerteams dann zwei Wochen Zeit, ihre Konzepte zu überarbeiten. Die Ergebnisse werden am Samstag, 30. September 2017, ab 10 Uhr vor der Sitzung der Empfehlungskommission öffentlich vorgestellt und diskutiert. Die Finissage zur Bürgerwerkstatt Viktoriakarree findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, im ViktoriaAtelier statt.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

Beteiligungsveranstaltung zum Bebauungsplan Quirinusplatz

25. August 2017

 

BN - Die Stadt Bonn lädt zu einer Beteiligungsveranstaltung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Quirinusplatz" ein. Sie findet statt am Donnerstag, 7. September 2017, von 15 bis 19 Uhr im Ortsteilzentrum Dottendorf, Dottendorfer Straße 4. Bürgerinnen und Bürger können sich dabei über die Planungen informieren und ihre Anregungen mit den Fachleuten vom Stadtplanungsamt diskutieren.

 

Auf Beschluss der Bezirksvertretung Bonn sollen auf einem Teilbereich der Janker-Klinik mehrere drei- und viergeschossige Gebäude mit circa 42 Wohnungen entstehen. 30 Prozent der neuen Wohnfläche soll öffentlich geförderter Wohnraum werden. Für die Neubauten werden das seit Jahren leerstehende Schwesternwohnheim an der Hausdorffstraße sowie ein Gebäude an der Villenstraße abgerissen.

 

Neben der Beteiligungsveranstaltung am 7. September besteht die Möglichkeit, die Pläne vom 7. bis 21. September 2017 im Stadthaus, Stadtplanungsamt, Etage 8 C, einzusehen. Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Außerdem sind die Informationen im Internet verfügbar unter www.bonn.de/@quirinusplatz.

 

 Andrea Schulte / Presseamt der Stadt Bonn

Das SGB baut drei neue Kitas nach dem Bonner Modell

17. August 2017
 

BN - Derzeit entstehen drei Kita-Neubauten nach dem sogenannten Bonner Modell in Beuel, Dransdorf und Röttgen, die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden.


Mit dem Bonner Modell hat das SGB ein Konzept entwickelt, das unabhängig von der Gruppenanzahl und Form die ersten drei Planungsphasen vereinfacht und beschleunigt - von der Grundlagenermittlung über den Vorentwurf bis zur Entwurfsplanung. Die konzeptionelle Planung des Bonner Modells wurde mit der Behindertengemeinschaft Bonn abgestimmt: Sämtliche Zugänge sind barrierefrei, zur Einrichtung gehört eine behindertengerechte Toilette und das Obergeschoss ist mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar.

 

Der Kindergarten wird nach dem "KfW-Effizienzhaus 55"- Standard gebaut. Im konkreten Fall heißt das, vor Ort kommt eine Erdwärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Eingebaut wird zudem eine Fußbodenheizung. Sie wird über eine Niedertemperaturheizung betrieben. Auf dem niedrigen Temperaturniveau kann Heizwärme wirtschaftlicher bereitgestellt werden.

 

In den Ferien steht in den drei Neubauten vor allem der Innenausbau auf dem Programm: Der Estrich wird verlegt, die Wände werden verputzt, Die Heizungs-, Lüftungs- und die Sanitäranlagen werden eingebaut. Außerdem finden Elektroarbeiten statt.
 

Zahlen, Daten und Fakten zu den drei Kitas

Alle drei Kitas sollen zukünftig vier Gruppen beherbergen. Sie verfügen über eine Grundfläche von jeweils rund 800 Quadratmetern. Die Kosten liegen bei rund 2,7 Millionen Euro pro Bau - Kita Mörikestraße in Dransdorf und Rilkestraße in Beuel - sowie knapp drei Millionen Euro für die Kita im Neubaugebiet Am Hölder in Röttgen. Zur Finanzierung erhält die Stadt teilweise Zuschüsse von Bund und Land. Alle drei Neubauten werden voraussichtlich im November 2017 fertiggestellt. Sie werden danach in Abstimmung mit dem Jugendamt in Betrieb genommen.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Weltklimagipfel: Aufbauarbeiten beginnen

Charles-de-Gaulle-Straße und der große Parkplatz an der Rheinaue werden gesperrt

02. August 2017

 

BN - Während die meisten Vorbereitungen für den Weltklimagipfel, der in der ersten November-Hälfte bis zu 25 000 Menschen nach Bonn führen wird, im Hintergrund stattfinden, werden in der Rheinaue erste Auswirkungen sichtbar.

 

Kleine Bagger heben Kanäle für den Blitzschutz und für Elektrizität aus. Dort entsteht die sogenannte "Bonn Zone", in deren temporären Bauten Veranstaltungen und Ausstellungen zu konkreten Umsetzungsprojekten und Lösungsansätzen zum Klimaschutz stattfinden werden.

 

Unter dem Dach der Global Climate Action Agenda haben Regierungen, Vertreter von Kommunen und Ländern und nicht-staatliche Akteure wie Nichtregierungsorganisationen, Vertreter der Wirtschaft, der Industrie und der Wissenschaften sowie andere Teile der Zivilgesellschaft dort die Möglichkeit, ihre Klimaschutzinitiativen und -projekte vorzustellen.

In der sogenannten "Bula Zone", die sich auf das World Conference Center Bonn, den UN Campus und temporäre Bauten hinter den Gebäuden der Deutschen Welle verteilt, werden die Klimaverhandlungen stattfinden. Hier entstehen neben Büros für die Delegationen auch Räume für Besprechungen und Pressekonferenzen. Auch hier wird mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen.

 

Ab 14. August wird die Charles-de-Gaulle-Straße für die öffentliche Nutzung gesperrt, die dort markierten Parkplätze sind dann nicht mehr nutzbar. Frei zugänglich sind und bleiben die Tiefgaragen der Deutschen Welle und der Deutschen Post DHL Group, dahinter stellt eine Zufahrtskontrolle sicher, dass nur noch Anlieger und Baufahrzeuge durchfahren.

Auch der große Parkplatz am Herbert-Wehner-Platz, auf den man von der Ludwig-Erhard-Allee aus gelangt, steht dann nicht mehr zur Verfügung. Parkplätze bei der Minigolfanlage stehen in begrenztem Umfang zur Verfügung, die auch weiterhin in Betrieb bleibt.

Die Einschränkungen gelten bis kurz vor Weihnachten.

 

Dr. Monika Hörig / Presseamt der Stadt Bonn

Stadtverwaltung will mehr Wohnraum schaffen

06. Juli 2017

Marc Hoffmann / (02 28) 77 34 60 Presseamt der Stadt Bonn

 

BN - Bonn wächst. Studien prognostizieren bis 2030 weiteren Zuzug, während in der Bundesstadt schon jetzt dringend benötigter Wohnraum fehlt. Um kurz-, mittel- und langfristig zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, verstärkt die Stadtverwaltung durch eine intensive Wohnbauland-Aktivierung ihre Anstrengungen.

 

Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 30. März 2017 zwei richtungsweisende Beschlüsse gefasst: Mit der Bereitstellung zusätzlicher Stellen im Dezernat für Planung, Umwelt und Verkehr soll die Zahl der Bebauungsplanverfahren spürbar erhöht werden. Gleichzeitig wurden Grundsätze eines Baulandmodells beschlossen, mit dem der Anteil des sozial geförderten und des preisgedämpften Wohnungsbaus in Bonn gesteigert werden soll, um der erhöhten Nachfrage in diesen Segmenten nachzukommen.

 

In diesem Zusammenhang hat der Rat auch festgelegt, in welchen räumlichen Bereichen Potentiale für den Wohnungsbau aktiviert werden sollen: vornehmlich im Bereich der Konversion (Umwandlung) baulich genutzter Flächen, der Verdichtung, der Baulückenschließung und zum Teil in der Neuerschließung verbliebener Baugebiete. Damit wird der Schwerpunkt der wohnbaulichen Entwicklung im Innenbereich der Stadt gesetzt.

 

Die Verwaltung greift diese Vorgaben nun auf und präsentierte dem Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz in der Sitzung am 5. Juli 2017 ein Konzept zur Wohnbaulandaktivierung. "Wir wollen die bauliche Nachverdichtung in Bonn aktiv gestalten und schaffen hierfür die notwendigen Voraussetzungen. Dabei wird es wichtig sein, eine angemessene Verdichtung vorzunehmen, die auch unter Berücksichtigung stadtökologischer Aspekte die hohe Wohnqualität Bonns sichert", betont Stadtbaurat Helmut Wiesner.

 

Als erster Baustein dieses Konzeptes hat die Stadtverwaltung eine Methode zur systematischen Beschreibung, Erfassung und Bewertung von Potentialen für den Wohnungsbau entwickelt, die konkrete Handlungsempfehlungen zur Aktivierung der Potentialflächen zum Ziel hat. Die weiteren Bausteine umfassen Schritte einer aufsuchenden Beratung der Wohnungsbauakteure, einer Erhöhung der Akzeptanz der Innenentwicklung und die vorgesehene Beteiligung von Politik und Öffentlichkeit.

 

Es ist vorgesehen, bis Ende 2019 diese Wohnungsbaupotentiale für das gesamte Stadtgebiet zu erfassen. Grundstücke, die sofort oder kurzfristig bebaut werden können, sollen in ein umfassend aktualisiertes Baulückenkataster der Stadt aufgenommen werden. Die Einrichtung einer Kontaktbörse für Grundstückseigentümer und Bauträger wird geprüft. Größere Potentialflächen, für die Planungsrecht erst geschaffen oder geändert werden muss, werden in das Arbeitsprogramm der personell verstärkten Planungsverwaltung aufgenommen.

 

Das nun begonnene Programm zur Intensivierung der Wohnbaulandentwicklung soll dem stetigen Prozess der Baulandaktivierung einen deutlichen Schub geben. Über 1.200 neue Wohnungen werden zeitnah durch die kürzlich abgeschlossenen Bebauungsplanverfahren "Gallwitz-Kaserne/BGS-Halle", "west.side" und "Am Ledenhof" entstehen. Anschließend können für etwa 1.000 weitere Wohnungen in den Bereichen "Sebastianstraße", "Am Vogelsang" und auf dem ehemaligen Zurich-Gelände die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Umnutzungen der Ermekeilkaserne und der ehemaligen medizinischen Poliklinik zu Wohnzwecken sollen folgen.

Bonner Energietag am 1. Juli 2017 auf dem Münsterplatz

 

26. Juni 2017

 

BN - Gemeinsam mit der Bonner Energie Agentur (BEA), SWB Energie und Wasser sowie der Verbraucherzentrale NRW lädt die Stadt Bonn für Samstag, 1. Juli 2017, ab 10 Uhr zum Bonner Energietag auf den Münsterplatz ein. Viele Experten bieten Informationen zu energiesparendem Bauen und Sanieren sowie zu erneuerbaren

Energien. Im Gangolfsaal des Münster-Carrés finden gleichzeitig Vorträge statt zu Themen wie Mieterstrom, Sanierungsfahrplänen und intelligenter Haustechnik mithilfe von Smart-Home-Systemen.

 

Viele Bonnerinnen und Bonner planen in nächster Zeit eine Modernisierung oder einen Neubau. Effiziente Energienutzung, die passende Dämmung und die richtige Heizung sind dabei wichtige Themen. Eine gründliche Planung ist essentiell und die Beratung durch Profis spart in jedem Fall Zeit, Ärger und Geld.

Beim Energietag auf dem Münsterplatz informieren die Experten-Teams der Bonner Energieagentur, der Verbraucherzentrale und der Stadtwerke über aktuelle Fördermöglichkeiten und neue Produkte. Außerdem sind zahlreiche Fachunternehmen aus der Region bei der kostenlosen Verbrauchermesse vertreten. Nicht nur Bauherren profitieren von den Beratungen, sondern auch alle, die zur Miete wohnen: Zu Themen wie Mieterstrom und Energiesparen gibt es ebenfalls viele nützliche Informationen.

Am Stand der Bonner Energie Agentur können sich Interessierte kostenfrei und herstellerunabhängig rund um das energieeffiziente Bauen beraten lassen: von Fragen zu rechtlichen Anforderungen, Fördermitteln, Dämmung und Haustechnik bis zu qualifizierten Planungs- und Beratungsbüros sowie geschulten Handwerksbetrieben (BEA-Effizienz-Partner). SWB Energie und Wasser bietet individuelle Energieberatung und Informationen zu den Bonn-Plus-Heizungs- und Photovoltaik-Programmen. Die Verbraucherzentrale gibt praktische Tipps zum Energiesparen sowie zu Förderprogrammen und Vor-Ort-Beratungen.

Parallel zum Angebot auf dem Münsterplatz finden im Gangolfsaal des nahe gelegenen Münster-Carrés ab 10.30 Uhr Vorträge statt.

 

Weitere Infos zum Bonner Energietag unter www.bonner-energie-agentur.de.

 

Andrea Schulte, Presseamt der Stadt Bonn

 

Hier finden Sie den Flyer zum Download:

energietag_2017_flyer_k.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Einladung zum fünften Buschdorf-Forum

12. Mai 2017

 

BN - Das nächste Buschdorf-Forum findet am Dienstag, 30. Mai 2017, von 17 bis 20 Uhr in der Aula der Katholischen Grundschule (KGS) Buschdorf statt, Von-den-Driesch-Straße 2. Dort wird über die aktuellen Entwicklungen in Buschdorf und die weiteren Veranstaltungen des Quartiersmanagements informiert.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dem gemeinschaftlichen Austausch teilzunehmen und sich an der Entwicklung von Buschdorf zu beteiligen. Den Arbeitsgruppen, die sich während der Perspektivwerkstatt im März 2015 zu den Themen Mobilität, Mehrgenerationenwohnen und Soziales Zentrum, Soziale Infrastruktur, Sport- und Gesundheitsangebote und Öffentlicher Raum gebildet haben, wird erneut die Möglichkeit geboten, ihren Arbeitsstand öffentlich vorzustellen.

 

Der am selben Tag geplante Buschdorf-Dialog wird in das Buschdorf-Forum integriert und somit in die KGS Buschdorf verlegt. Gerne können die Buschdorfer ihre Fragen und Anliegen beim Forum einbringen, bei dem sowohl die Quartiersmanagerin Katharina Hoppe als auch Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung anwesend sein werden. Am 27. Juni findet der Buschdorf-Dialog wieder planmäßig von 16 bis 18 Uhr in der Buschbude des Vereins Lucky Luke statt.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Stefanie Zießnitz

Schutz vor Starkregen

Erneuter Appell der Stadt zur Eigenvorsorge

11. Mai 2017


BN - Die Überschwemmungen durch Starkregen kürzlich in Unterfranken und die Gewitterwarnungen für die nächsten Tage in unserer Region nimmt das Tiefbauamt der Stadt Bonn zum Anlass, alle Bonner Hauseigentümer und Mieter erneut zu erinnern, zum Schutz ihrer Wohnungen und Liegenschaften Eigenvorsorge zu betreiben. Denn die Starkregensaison, die erfahrungsgemäß im Frühjahr und Frühsommer einsetzt und sich bis in den September hinein ausdehnt, hat begonnen. Gerade in den letzten Jahren haben auch in Bonn sintflutartige Regenfälle erhebliche Schäden angerichtet.

Tiefbauamt und Feuerwehr appellieren daher regelmäßig an die Bürgerinnen und Bürger, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das Eindringen von Sturzfluten in ihre Häuser zu verhindern. Denn die öffentliche Kanalisation ist für die Ableitung von extremen Regenereignissen nicht geeignet. Alle Bürger – auch diejenigen, die in Höhenlagen wohnen - können deshalb davon betroffen sein. Besonders gefährdet sind Grundstücke im Überschwemmungsbereich eines Gewässers und in lokalen Tieflagen.

Mit einem deutlich erweiterten Informationsangebot insbesondere im Internet, aber auch mit Faltblättern und einem Schreiben mit kompakten Hinweisen als Beilage zu den diesjährigen Grundbesitzabgabenbescheiden erläutert die Stadtverwaltung die Entstehung von Starkregen und gibt Tipps, wie sich die Bevölkerung effektiv und frühzeitig wappnen kann.

 

Sehr großes Informationsangebot im Internet

 

Grundsätzlich sollte man wissen, ob sich das eigene Grundstück in einem Überschwemmungsgebiet von Bächen oder Gewässern befindet. Diese Frage beantworten entsprechende Karten im Internet unter www.bonn.de/@ueberschwemmungsgebiete. Insbesondere wer schon einmal von Hochwasser und Starkregen betroffen war, sollte geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen. Auf praktikable Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes vor Starkregeneinflüssen weisen die Faltblätter der Stadt Bonn "Starkregen - Tipps und Hinweise zum Schutz vor Überflutungen" und "Starkregen in Bonn – Ursache, Schäden, Vorsorgemaßnahmen" hin. Sie liegen in allen Bezirksrathäusern und im Stadthaus aus, können aber auch im Internet unter www.bonn.de/@hochwasserschutz heruntergeladen werden.

Das Risiko für das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung im Hinblick auf Starkregen, Hochwasser und Rückstauschutz selbst einzuschätzen, ist der beste Weg zur Schadensvermeidung. Hierzu dient der Hochwasserpass des Hochwasserkompetenzzentrums. Detailliertere Informationen sind unter www.bonn.de/@starkregen zu finden. Für den Fall, dass Expertenrat erforderlich wird, sind dort die entsprechenden Informationen erhältlich.

Die gängigen Folgen von Starkregen sind:

  • Rückstau aus dem Kanal

Eine funktionsfähige Rückstausicherung im Haus bewahrt vor eindringendem Schmutzwasser aus dem Kanalnetz.

  • Urbane Sturzfluten

Vor unkontrollierten Abflüssen auf der Geländeoberfläche bei extremen Niederschlägen schützt beispielsweise die Sicherung von Kellerlichtschächten, tief liegenden Fenstern und Türen oder von Garagenrampen. Dies können fest installierte bauliche Einrichtungen oder auch ein temporärer Schutz wie Sandsackbarrieren sein.

  • Übertretende Gewässer

Diese Überschwemmungen können sich theoretisch an allen Bonner Bachläufen ereignen. Bachanrainer sollten daher in überflutungsgefährdeten Bereichen kein Material wie Brennholz oder Gartenabfälle lagern, die in den Bach geschwemmt werden und dann Durchlässe verstopfen können. Individueller Objektschutz ist hier oft nur durch größere Baumaßnahmen möglich.

 

Tipps der Feuerwehr bei Unwettern

 

Wenn es dann zu sintflutartigen Regenfällen kommt, sollten die Hinweise von Feuerwehr und Rettungsdienst beachtet werden. In dem Faltblatt "Unwetter über Bonn" informiert die Bonner Feuerwehr über das richtige Verhalten im Ereignisfall. Der Flyer kann unter www.bonn.de/@hochwasserschutz heruntergeladen werden.

Wichtig ist: Immer wenn Menschen in Gefahr sind, bei Bränden oder Gefahren für die Umwelt, ist der Notruf 112 die erste Wahl, um den Notfall zu melden. Damit ist gewährleistet, dass die notwendige Hilfe schnell am Notfallort ankommt. Denn im Falle eines Unwetters erreichen die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst unzählige Hilfeersuchen.

Für Einsatzmeldungen, die keine akuten Notfälle darstellen, ist allerdings Geduld gefragt. Über die Sonderrufnummer 0228-7175 können größere Wasser- oder Sturmschäden gemeldet oder aktuelle Informationen zu Verhaltensweisen abgefragt werden. Die Feuerwehr bittet hierbei um Verständnis, dass die vom Unwetter betroffenen Bürger länger auf die Einsatzkräfte warten müssen. Bei oft mehreren hundert gleichzeitigen Einsatzstellen legt die Einsatzleitung die Priorität der Einsätze und den Umfang der Hilfeleistung fest.

Wenn das Unwetter größere Auswirkungen für das Bonner Stadtgebiet nach sich zieht, kann die Feuerwehr die Bonner Bevölkerung über Sirenensignale und Meldungen per Warn-App NINA, Radio- oder Lautsprecherdurchsagen warnen. Die wichtigen Informationen zum Ereignis und Hinweise zum richtigen Verhalten finden sich dann zudem auf der Homepage der Stadt Bonn (www.bonn.de).

 

Maßnahmen der Stadt Bonn

 

Das Tiefbauamt selbst hat mit zahlreichen Maßnahmen Vorsorge getroffen und Schritte zum Schutz vor den Folgen von extremen Niederschlägen eingeleitet. Hier sind einige Beispiele aus den letzten Jahren:

  • Erprobung von eigens entwickelten Alarmpegeln am Mehlemer und Godesberger Bach: Pilotprojekt ist am Mehlemer Bach gestartet; Ziel ist, Bevölkerung und Rettungskräfte künftig besser, frühzeitiger und zuverlässiger vor der Hochwasserwelle zu warnen, damit noch kurzfristig Schutzmaßnahmen ergriffen werden können.
  • Mehlemer Bach: Baubeginn für den Entlastungskanal im Drachensteinpark und am Rheinauslass war im November 2015. Das rund 8,2 Millionen Euro teure Projekt soll künftig die Wohnbebauung besser vor Überschwemmungen schützen. Geplante Fertigstellung ist Ende 2017/Anfang 2018. Außerdem wurde der Treibgutrechen in Höhe des Schützenhäuschens bautechnisch verbessert wieder hergestellt.
  • Godesberger Bach: Die Bezirksregierung Köln überarbeitet die Hochwassergefahrenkarten nach dem Hochwasserereignis von Juni 2016. Von dem Ergebnis hängen mögliche Schutzmaßnahmen ab.
  • Endenicher und Lengsdorfer Bach: Montage von bautechnisch verbesserten Treibgutrechen an Einlaufbauwerken in die verrohrten Bereiche.
  • Ippendorf: Die beauftragte Überflutungsbetrachtung liegt zwischenzeitlich vor mit dem Ergebnis, dass Folgemaßnahmen erforderlich sind und derzeit erarbeitet werden.
  • Modellgebiet "Schießbergweg" Am Sonnenberg: Oberflächenanpassungen für Notwasserwege werden derzeit geplant.
  • Bauplanungen: Bei allen neuen Bauplanungen wird das Tiefbauamt mit dem Thema Schutz vor urbanen Sturzfluten bereits frühzeitig in den Planungsprozess mit einbezogen.
  • Gewässerunterhaltung: Kritische Bäume an Bachläufen werden fortlaufend durch die Gewässerunterhaltung des Tiefbauamtes kontrolliert und gegebenenfalls zurückgeschnitten oder entfernt sowie Ablagerungen und Schwemmgut im städtischen Unterhaltungsbereich beseitigt. In diesem Zusammenhang wiederholt das Tiefbauamt seine Bitte an Privateigentümer, kein Material auf dem eigenen Grund und Boden im Bereich von Gewässern zu lagern, das als Treibgut an anderen Orten Schaden anrichten kann.
  • Entwässerungsplanung: Auch im rund 945 Kilometer langen Kanalnetz nimmt das Tiefbauamt laufend Anpassungen an die sich ändernden hydraulischen Anforderungen vor. So wurden in der Süd- und Nordunterführung am Hauptbahnhof die dortigen Pumpwerk erneuert und das Fassungsvermögen erhöht, um Überschwemmungen in diesen Unterführung künftig zu vermeiden. Der Neubau des großen Kanalbauwerks Südsammler hat begonnen. Die Planungen für den Hochwasserschutz in Graurheindorf und am Holzlarer See werden weiter betrieben.

Presseamt der Stadt Bonn / Marc Hoffmann

Informationsabend zur Grundstücksvergabe für Mehrgenerationen-Wohnen auf dem Brüser Berg

 

09.05.2017

 

BN - Am Donnerstag, 18. Mai 2017, findet im Rathaus Hardtberg, Villemombler Straße 1, um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung der Stadt Bonn in Vorbereitung der Vergabe des städtischen Grundstücks im Bereich der Fahrenheitstraße/Ecke Riemannstraße (Ortsteil Brüser Berg) statt. Ziel ist, auf dem Grundstück altengerechtes Wohnen/Mehrgenerationen-Wohnen und eine Kindertageseinrichtung zu realisieren.

 

Eingeladen sind vor allem potentielle Käuferinnen und Käufer bzw. Investoren, Nutzerinnen und Nutzer sowie Wohngruppen und Einzelpersonen, die an der Realisierung des Projektes, insbesondere an einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt, interessiert sind. Die Stadt Bonn wird über das Vergabeverfahren und die Vergabekriterien informieren. Im Rahmen der Veranstaltung wird allen an Erwerb und/oder Nutzung des Grundstücks Interessierten Raum und Zeit geboten sich über das Projekt zu informieren und auszutauschen.

 

Vorab finden Sie Informationen zum Grundstück unter www.bonn.de/@grundstuecke.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Marc Hoffmann

Grünes Licht für Hotelneubau am Erzbergerufer

31.03.2017

 

BN – Die Stadtverwaltung wird das Grundstück Erzbergerufer 15 für die Bebauung mit einem Hotel im Drei-Sterne-Segment - vorzugsweise in Erbpacht - ausschreiben. Den entsprechenden Beschluss hat der Rat der Stadt Bonn in der Sitzung am 30. März 2017 gefasst. Der Hotelneubau soll in seiner direkten Nachbarschaft zur Beethovenhalle und in erster Linie zum Rhein gerade architektonisch ansprechend werden.

 

In Bonn besteht weiterhin ein Bedarf an international konkurrenzfähigen Markenhotels, vor allem im Economy-Segment. Für das Grundstück Erzbergerufer 15 gibt es keinen rechtskräftigen Bebauungsplan, daher sind neue Vorhaben auf der insgesamt 3.087 Quadratmeter großen Fläche nach § 34 Baugesetzbuch zu beurteilen. Da Ausschreibungsverfahren, Planung, Umzug der derzeit dort untergebrachten Flüchtlinge sowie Abriss des vorhandenen Gebäudes und anschließender Bebauung ausreichend Zeit benötigen, wird die Ausschreibung 2017 erfolgen. Die Vergabe wird im Rahmen eines Investorenwettbewerbs erfolgen, der von einer Jury begleitet wird. Die Eröffnung des Hotels wird bis zur Eröffnung des Beethovenjubiläumsjahres 2020 angestrebt.

 

Die Verwaltung soll zudem prüfen, ob der Hotelinvestor mit Blick auf eine Umgestaltung des Rheinufers den öffentlichen Raum aufwerten kann. Im Sinne der Leitidee "Stadt zum Rhein" könnte der Investor im Bereich des Baugrundstücks einen gestalterischen Brückenschlag zwischen Gebäude und Rheinufer realisieren.

 

Um an anderer Stelle in der Innenstadt öffentlich geförderten Wohnraum zu schaffen, wird die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht für das Grundstück der früheren Poli-Klinik an der Wilhelmstraße Gebrauch machen. Über einen städtebaulichen Vertrag werden auf dem Areal ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Marc Hoffmann

BERICHT AUS BONN:

Alles rund um die Sprengung des Bonn-Centers

06. März 2017

 

BONN - 14 Jahre nach der ehemaligen CDU-Parteizentrale wird in Bonn erneut ein zentrales Gebäude aus der Zeit der Bonner Republik spektakulär abgebrochen: Das Bonn-Center am Bundeskanzlerplatz (Reuterstraße/Ecke Bundesstraße 9) wird am Sonntag, 19. März 2017, um 11 Uhr gesprengt. Dies wird nicht nur für die unmittelbar in der Nähe wohnenden Bürgerinnen und Bürger mit Einschränkungen verbunden sein. Die Sprengung wird für einige Stunden auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr und den Individualverkehr haben.

 

Ab 8 Uhr am Sonntagmorgen werden Sperrzonen eingerichtet

 

Für die Sprengung werden am Sonntag, 19. März, ab 8 Uhr zwei unterschiedlich große Sperrzonen eingerichtet: Sperrzone 1 mit einem Radius bis zu 100 Metern ab Gebäudemitte des Bonn-Centers, Sperrzone 2 mit einem Radius von 100 bis 200 Metern ab Gebäudemitte.

 

In Sperrzone 1 (bis 100 Meter) ist zwischen 8 Uhr und dem Abschluss der Sprengung jeglicher Aufenthalt untersagt, auch innerhalb von Gebäuden. Die Bewohner von insgesamt sieben Häusern im Straßburger Weg und in der Eduard-Pflüger-Straße müssen diese deshalb für die Zeit der Sprengung verlassen. Auch eine Teilfläche des Kleingartengeländes Im Schittforst liegt innerhalb der Sperrzone 1. Wegen eventueller Staubentwicklung müssen Fenster geschlossen bleiben, Klimaanlagen abgestellt und Rollläden geschlossen werden.

 

Zu Sperrzone 2 (100 bis 200 Meter) ist ebenfalls ab 8 Uhr kein Zugang mehr möglich. Dort ist zudem ab diesem Zeitpunkt der Aufenthalt im Freien verboten. Dazu zählen auch Balkone, Dachterrassen, Garagen, Gartenlauben, Gartenhütten und sonstige Außenanlagen. Die Bewohnerinnen und Bewohner können bis zum Ende der Sprengung im Haus oder in der Wohnung bleiben, allerdings nur in Räumen, die von der Sprengstelle abgewandt sind. Auch in Zone 2 müssen die Fenster geschlossen, Klimaanlagen abgestellt und Rollläden auf der der Sprengstelle zugewandten Seite geschlossen werden.

 

Sperrzone 2 umfasst 79 Wohn- und Bürogebäude in folgenden Straßen: Straßburger Weg, Eduard-Pflüger-Straße, Coburger Straße, Willy-Brandt-Allee, Reuterstraße, Buschstraße, Adenauerallee, Bundeskanzlerplatz, Lahnweg, Kleingartengelände Im Schittforst, Albert-Fischer-Straße und Gerhard-Samuel-Straße. Die Hausnummerngenaue Zuordnung in die Sperrzonen sowie ein Lageplan sind unter www.bonn.de/@bonn-center einsehbar.

 

Notfallnummern

 

In Notfällen kann Kontakt mit dem Stadtordnungsdienst unter Telefon 0228 – 77 33 33, der Polizei unter Telefon 0228 - 150 oder der Feuerwehr unter 0228 – 71 75 aufgenommen werden. Das Bürgertelefon der Feuerwehr ist am Sonntag bereits ab dem frühen Morgen bis zum Ende der Sprengung besetzt.

 

Stadtordnungsdienst überwacht und kontrolliert die Sperrzonen

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes werden mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und das Abbruchunternehmen den Sperrbereich sichern und dafür sorgen, dass er nicht mehr betreten wird. Der Stadtordnungsdienst überprüft außerdem die Wohnungen im 100-Meter-Bereich und übernimmt eventuell nötige Evakuierungen. Außerdem kontrolliert der Stadtordnungsdienst, dass sich innerhalb von Zone 2 niemand im Freien aufhält. Insgesamt wird der Stadtordnungsdienst mit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort sein.

 

Der Abschluss der Sprengung und die Aufhebung der Sperrzonen werden durch die Einsatzkräfte an den Absperrungen sowie innerhalb der Sperrzone 2 nach Freigabe durch die Einsatzleitung bekannt gegeben.

 

Halteverbote in den Sperrzonen

 

Um Schäden an geparkten Autos zu vermeiden, dürfen innerhalb der beiden Sperrzonen während der Sprengung keine Fahrzeuge auf öffentlichen Flächen abgestellt werden. Deshalb wird die Stadt entsprechende Halteverbote einrichten. Bereits etwa zwei Wochen vor dem Sprengtermin bis eine Woche danach ist dies im Straßburger Weg nötig, weil auf Höhe des Bonn-Centers ein Schutzwall errichtet wird. Außerdem wird der Straßburger Weg während dieser Zeit gesperrt.

 

Ab Freitag, 17. März, 7 Uhr kann der Parkplatz unterhalb der Reuterbrücke nicht mehr genutzt werden. Die übrigen Halteverbote innerhalb der Sperrzonen gelten ab Sonntag, 19. März, 7 Uhr. Die Beschilderung wird in allen Fällen mit mindestens fünf Tagen Vorlauf aufgestellt. Fahrzeuge, die dennoch bis zur Aktivierung der Halteverbote dort parken, wird der Stadtordnungsdienst abschleppen lassen.

 

Verkehrsführung: Reuterstraße und B 9 werden gesperrt

 

Aufgrund der Sprengung hat das Tiefbauamt der Stadt Bonn umfangreiche Straßensperrungen rund um den Bundeskanzlerplatz veranlasst. Ab Sonntagmorgen 7 Uhr bis nachmittags gegen 16 Uhr werden die Reuterstraße, der Bundeskanzlerplatz und die Bundesstraße 9 – Adenauerallee und Willy-Brandt-Allee – im Umkreis um das Bonn-Center gesperrt. Infotafeln, die in großem Abstand zu den Sperrstellen aufgestellt werden, machen auf die Sperrung aufmerksam.

 

Die Stadt rät Verkehrsteilnehmern, den Bundeskanzlerplatz weiträumig zu umfahren und sich vor Fahrtantritt eine alternative Route zu suchen. Eine mögliche Ausweichstrecke zwischen B9 und Reuterstraße führt über Dottendorfer Straße und Hausdorffstraße. Voraussichtlich muss jedoch auch hier mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

 

SWB: Bahnen halten, Busse werden umgeleitet

 

Die Sprengung hat auch Auswirkungen auf verschiedene Bahn- und Buslinien der Stadtwerke Bonn (SWB). Aufgrund der umfangreichen Absperrungs- und Evakuierungsmaßnahmen werden die Busse der Linien 610 und 611 ab ca. 7.15 Uhr bis zur Freigabe der Straßen nicht zwischen den Haltestellen "Bonn Hauptbahnhof" und "Heussallee" verkehren. Fahrgäste können alternativ die Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 nutzen. Der Bahnverkehr ist nur kurzzeitig eingeschränkt: Der Gleisbereich der Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 wird zwischen den Haltestellen "Museum Koenig" und "Heussallee/Museumsmeile" in beiden Fahrtrichtungen von 10.55 bis ca. 11.15 Uhr gesperrt. Die Züge, die an diesen Haltestellen stehen, warten auf die Freigabe der Strecke, bevor es für die Fahrgäste weitergeht.

 

Feuerwehr Bonn unterstützt mit "Nebelwand"

 

Die Feuerwehr Bonn unterstützt das Sprengunternehmen dabei, die bei der Sprengung entstehende Staubwolke zu reduzieren. Vier Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr werden mit bis zu 10 Kubikmeter Wasser pro Minute eine 10 bis 12 Meter hohe Nebelwand errichten. Diese wird auf einer Länge von 200 Metern keilförmig in Windrichtung um das Gebäude platziert.

 

Außerdem errichtet die Feuerwehr in der Willy-Brandt-Allee gegenüber dem Bonn-Center eine Einsatzzentrale aus zwei mobilen Besprechungsräumen, und ein Rettungswagen wird vor Ort sein.

 

bonnorange reinigt öffentliche Flächen

 

Die bonnorange AöR wird unmittelbar nach der Sprengung die öffentlichen Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen reinigen. Vor Ort werden mehrere Kehrmaschinen sowie ein Wasserwagen im Einsatz sein. Darüber hinaus werden mehrere Klein-Lkw mit zahlreichen Handreinigern eingesetzt, um die Arbeiten mit fachgerechten Arbeitsgeräten zu unterstützen. Die Mitarbeiter werden bei den Arbeiten die erforderliche Schutzausrüstung tragen.

 

Zuschauer sollten mit dem ÖPNV oder zu Fuß kommen

 

Es sind keine gesonderten Plätze für Zuschauer ausgewiesen. Das Beobachten der Sprengung ist jedoch grundsätzlich außerhalb der 200-Meter-Sperrzone möglich. Da nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, appellieren Stadt und die beteiligten Unternehmen an die Besucher, mit dem ÖPNV oder zu Fuß zum Bonn-Center zu kommen und das Auto stehen zu lassen.

 

1500 Löcher für 250 kg Sprengstoff gebohrt

 

Die Sprengentscheidung erfolgte aufgrund der geringeren Beeinträchtigung für die Anwohner. Das Bonn Center wurde in seinen Rohbauzustand zurückversetzt und besteht derzeit nur noch aus dem Skelett und tragenden Säulen. Alle anderen Elemente wie Fenster, Türen, Kabel etc. sowie sämtliche Schadstoffe wurden bereits sach- und ordnungsgemäß vom Abbruchunternehmen AWR entfernt. Die Schadstofffreiheit wurde seitens eines unabhängigen Gutachters gegenüber der Unteren Umweltbehörde und der Bezirksregierung Köln bestätigt.

 

Berechnungen, die über die Kubatur des zu sprengenden Bauwerksteils erfolgen, wurden durch das Unternehmen Sprengtechnik Reisch durchgeführt: Insgesamt werden 1500 Löcher für 250 kg Sprengstoff gebohrt. Ein Großteil der Schutzmaßnahmen wie Fallbetten und Gräben, Schutzwälle zur Nachbarschaft, Abdeckungen der Sprengzonen mit Vlies und Maschendraht wurden bereits installiert. Über die Evakuierungszone (100 Meter) sowie den Sicherheitsradius (200 Meter) haben Investor, Abbruchunternehmen und Sprengtechnik die Anwohner mit Briefwurfsendungen und Informationsveranstaltungen bereits in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus fanden im Radius von 100 Meter Bestandsaufnahmen der Gebäude statt, um spätere Schäden auszuschließen.

 

Bonn-Center wird in Intervallen gesprengt

 

Das Gebäude wird in kurz hintereinanderliegenden Intervallen kontrolliert gesprengt. Zunächst erfolgt die Sprengung des Erd- und ersten Obergeschosses, daraufhin der östliche Kernbereich (Treppenhaus). Dieser sogenannte Skelettbau fällt anschließend vertikal ineinander. Etwa zwei bis drei Sekunden später werden die tragenden Kernbereiche mit den Aufzügen gesprengt. Fallrichtung der Kerne ist nach Osten in die dafür ausgehobenen Fallbetten. Die Fallrichtung der Gebäudeteile lässt sich präzise berechnen und stellt keinerlei Gefahren da. Zu den angrenzenden Bereichen wird ein Schutzwall errichtet. Darüber hinaus verhindern Sprengschutzmatten eine Streuung. Ein Wasserring dämmt die Staubwolke ein und die Intervallsprengung wirkt gegen zu starke Schwingungen. Durch all diese Maßnahmen wird die Sicherheit gewährleistet und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten.

 

Auf Sprengsignale achten

 

Vor der Sprengung ertönt zunächst ein langgezogenes Sprengsignal gegen 10.56 Uhr. Nach ca. einer Minute folgen 2 kurzgezogene Sprengsignale, die nach weiteren drei Minuten wiederholt werden. Daran schließt sich der Countdown von 10 bis 0 an. Nach der Sprengung prüft der Sprengmeister das Gebäude. Die Entwarnung voraussichtlich etwa 15 Minuten nach der Sprengung wird mit drei kurzen Signalen gegeben.

 

Weiterer Fahrplan für das Stadtquartier am Bundeskanzlerplatz

 

Nach der Sprengung muss zunächst der Schutt zerkleinert und für den Abtransport vorbereitet werden. Anfang 2018 ist der Starttermin für den Neubau des Stadtquartiers am Bundeskanzlerplatz geplant. Das städtebauliche Konzept wurde zuvor vom Investor Art-Invest und der Stadt Bonn in einem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren bestimmt. Der Entwurf des Kölner Architekturbüros JSWD ging dabei als Sieger hervor. Das neue Stadtquartier soll im Jahr 2020 fertiggestellt werden. Rund 70 000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst der städtebauliche Entwurf des Architekturbüros JSWD. Das Stadtquartier besteht aus drei Baukörpern und einem adressbildenden Hochhaus – zwischen 60 und maximal 101,5 Metern Höhe. Gastronomie und Einzelhandel sollen einen Mehrwert für Angestellte und die Nachbarschaft bieten. Sobald das Bonn-Center zurückgebaut ist, beginnt die Vermarktung des neuen Stadtquartiers.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Markus Schmitz

Integratives Zusammenspiel zwischen Wald und Stadt:

Spielplatz am Hindenburgplatz wird bis Ende Juli neugebaut

02. März 2017

 

BN - Der Spielplatz am Hindenburgplatz in Dottendorf ist dringend sanierungsbedürftig und soll in den kommenden Monaten umfassend erneuert werden. Das Amt für Stadtgrün investiert insgesamt rund 190.000 Euro, um den gut gelegenen Platz am Fuße des Venusbergs in einen naturnahen, vielfältigen Spielplatz umbauen zu lassen, bei dem besonders die Belange behinderter Kinder berücksichtigt werden sollen.

 

Nachdem in der vergangenen Woche bereits die vorbereitenden Rodungsarbeiten durchgeführt wurden, starten diese Woche die Bauarbeiten. Die beauftrage Landschaftsbaufirma montiert zunächst die Spielgeräte ab. Nach Möglichkeit sollen diese auf anderen Spielplätzen oder Schulhöfen wieder aufgebaut werden. Außerdem werden in den nächsten zwei bis drei Wochen alte Holzpallisaden entfernt, Sand, Kies und Pflastersteine aufgenommen sowie der Boden ausgehoben.

 

Planung basiert auf Wünschen aus der Bürgerbeteiligung

 

Der Spielplatz am Hindenburgplatz liegt am Rand des Siedlungsbereichs von Dottendorf und grenzt im Südwesten direkt an den Stadtwald am Fuße des Venusbergs. Diese besondere Lage im Übergangsbereich von bebauter Stadtlandschaft zur freien Natur soll im Zuge der Neugestaltung des Spielplatzes hervorgehoben werden. Dazu wird unter anderem die umgebende Bepflanzung erneuert, um die Blickachsen zu verstärken. Im Zentrum soll ein großer Sitzplatz mit schattenspendenden heimischen Bäumen angelegt werden. Entlang des Venusbergbachs wird zudem ein naturnaher Bereich mit Staudenpflanzen und Grauwackeblöcken geschaffen.

 

Die Planung des neuen Spielplatzes basiert auf den Wünschen, welche Kinder und Eltern im Rahmen der Bürgerbeteiligung im Frühjahr 2015 geäußert hatten: Entstehen sollen zwei Spielbereiche, einer für die ganz kleinen und einer für die etwas größeren Kindern. Ein circa 2,5 Meter hohes "Baumhaus" auf geschwungenen Stahlstangen mit Seilen, Leiter und Rutschstangen sowie ein Hangelspielgerät bieten den größeren Kindern Platz zum Toben und Spielen. Für die kleineren Kinder wird es ein niedrigeres Spielhaus mit Rutsche geben.

 

Durch die gute ÖPNV-Anbindung mit Bus und Bahn sowie das ebene Gelände eignet sich der Platz hervorragend für einen barrierefreien und inklusiven Spielplatz. Deswegen soll es einen für Rollstuhlfahrer anfahrbaren Sandbacktisch mit Sandtransportanlage geben, welcher das integrative Zusammenspiel fördert. Als besonderes Highlight soll außerdem ein "Sinnespfad" angelegt werden: Hierbei handelt es sich um einen Weg mit unterschiedlichen Belägen sowie einer Holzbrücke über den Bachlauf und einseitigem Handlauf aus unterschiedlichen Materialien. Darüber hinaus werden weitere Spielgeräte zur Förderung der Sinne aufgestellt, wie z.B. ein Summstein, eine optische Drehscheibe und eine Puzzlestehle.

Neben einer Doppelschaukel ist außerdem eine Vogelnestschaukel geplant.

 

Voraussichtlich Ende Juli sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt kostet der Neubau des Spielplatzes 190.000 Euro.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Andrea Schulte

Verwaltung schlägt Nachnutzung des VHS-Gebäudes als Kita und Bürostandort vor

19. Januar 2017

 

BN - Die Verwaltung hat einen Vorschlag zur Nachnutzung des ehemaligen Gebäudes der Volkshochschule Bonn in der Wilhelmstraße vorgelegt. Vor Ort könnte eine viergruppige Kindertagesstätte einziehen, außerdem sieht die Verwaltung Möglichkeiten für eine Büronutzung. Dieser Grundsatzbeschluss liegt jetzt den politischen Gremien vor.

 

"Im Planungsraum Bonn-Mitte besteht ein hoher Bedarf für die Betreuung von Kindern unter drei und über drei Jahren, der aktuell noch nicht gedeckt ist", erläutert Jugendamtsleiter Udo Stein. "Die Schaffung einer im Zentrum gelegenen Kindertagesstätte ist auch eine bedarfsgerechte Maßnahme im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Stein. Nach den Erfahrungen des Jugendamtes haben viele Eltern den Wunsch nach Kindergartenplätzen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes. Im Bonner Zentrum bestehen sehr viele Arbeitsplätze, zum Beispiel im Einzelhandel.

 

Außerdem könnte nach einem Umbau des alten Schulgebäudes in einem Teil des Hauses Büroraum entstehen. Langfristig könnte die Stadtverwaltung angemietete Büros einsparen und in der Wilhelmstraße unterbringen.

 

Zur Grundsatzentscheidung berät als erstes Anfang Februar der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie über eine Empfehlung an den Rat, es folgen der Betriebsausschuss SGB, die Bezirksvertretung Bonn und eine Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung. Ende März könnte der Rat dann den Beschluss zur Kita und zu der Büronutzung abschließend fassen.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

Verwaltung schlägt die Unterbringung des Stadtarchivs auf dem Areal der ehemaligen Pestalozzischule vor

18. Januar 2017

 

BN - Die Verwaltung hat jetzt eine Beschlussvorlage zur Unterbringung des Stadtarchivs vorgelegt. Es soll auf dem Areal der ehemaligen Pestalozzischule untergebracht werden. Für das Magazin soll ein Neubau entstehen und die Archivverwaltung in das denkmalgeschützte Bestandsgebäude ziehen. Die Vorlage steht Anfang Februar im Kulturausschuss und im Rat auf der Tagesordnung.

 

Wegen der seit Jahren unzureichenden Unterbringung der Magazinräume des Stadtarchivs in den Kellerräumen des Stadthauses - wiederholte Wassereinbrüche, fehlende Lagerkapazitäten, unzureichende Klimatisierung - schlägt die Verwaltung dem Rat vor, das Stadtarchiv auf dem Areal der ehemaligen Pestalozzischule unterzubringen.

 

Grundlage des Vorschlags zur Unterbringung des Stadtarchivs sind zwei Machbarkeitsstudien aus den Jahren 2014 und 2016. Die aktuelle Studie soll mit Blick auf eine mögliche Unterbringung des Stadtmuseums Bonn - ebenfalls in dem ehemaligen Schulgebäude - überarbeitet werden. Auch die Ansiedlung der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus auf dem Areal soll geprüft werden, sofern Gedenkstätte und Stadt keine Alternative finden. Auf Neubauten soll dabei weitgehend verzichtet werden - mit Ausnahme des Magazins für das Stadtarchiv.

 

Mit ihrem Beschlussvorlag will die Verwaltung zudem die Ermächtigung einholen, die Architekten der Arbeitsgemeinschaft Scheidt Kasprusch/Reiner Becker mit der Grundlagenermittlung sowie der Vorplanung und Kostenschätzung zu beauftragen. Die Ergebnisse sollen den Ratsgremien dann mit einem Vorschlag über die Unterbringung auch des Stadtmuseums Bonn vorgestellt werden.

 

"Sowohl im Hinblick auf seinen Arbeits- als auch auf seinen Bildungsauftrag soll das Stadtarchiv in Zukunft in der Nähe der Stadtverwaltung in einer zentrumsnahmen Immobilie untergebracht werden, damit auch weiterhin eine gute Erreichbarkeit für die Ämter, für Schulen und Universität sowie für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist", erklärte Kulturdezernent Martin Schumacher. Die Verwaltung schlägt daher als Standort für das Stadtarchiv das Areal der ehemaligen Pestalozzischule vor.

 

"Mit dieser Immobilie kann eine langfristig angestrebte Nutzung von 30 und mehr Jahren auch unter wirtschaftlichen Aspekten sichergestellt werden, da sich diese Immobilie im Eigentum der Stadt befindet", so Schumacher weiter.

 

Planungsrecht und Finanzierung

 

Für die Realisierung muss das bestehende Planungsrecht geändert werden. Im Haushalt 2017/18 sowie in der Finanzplanung für die Jahre 2019 bis 2021 sind für die Verlagerung des Stadtarchivs bisher 15 Millionen Euro veranschlagt. Welche Investitions- und auch Folgekosten durch eine mögliche Verlagerung des Stadtmuseums Bonn – und bei Bedarf auch der Gedenkstätte – entstehen, soll im Zuge der Vorplanung ermittelt werden.

 

Ob und in welchem Umfang das Projekt mit Drittmitteln gefördert werden kann, ist derzeit noch offen. In seiner Vorlage macht das Kulturdezernat deutlich, dass die Unterhaltung von kommunalen Archiven auf dem "Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen" fußt und eine angemessene Unterbringung des Stadtarchivs nach dem Archivgesetz NRW für die Stadt eine Pflichtaufgabe darstellt.

 

Das Grundstück Pestalozzischule und alternative Standorte

 

Das Grundstück der ehemaligen Pestalozzischule umfasst eine Grundstücksfläche von 3.565 Quadratmetern, auf dem sich ein Gebäude mit vier Etagen plus Dachgeschoss befindet. Die Liegenschaft steht im Eigentum der Stadt. Alternative Standorte für die Unterbring des Stadtarchivs, wie zum Beispiel an der Oskar-Romero-Allee, in der Ermekeil-Kaserne, in der Wilhelmstraße oder im Gewerbegebiet Bonn-West wurden in der Vergangenheit geprüft.

 

Dabei wurde jeweils festgestellt, dass sie für die Unterbringung des Stadtarchivs nicht in Betracht gezogen werden können: Wegen mangelnder Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel oder weil dort die gleichen Investitionen vorgenommen werden müssten, wie am Standort der ehemaligen Pestalozzischule. Aktuell verzeichnet das Bonner Stadtarchiv landesweit die meisten Besucherinnen und Besucher. Das ist auch auf die gute Erreichbarkeit des Stadthauses per ÖPNV zurückzuführen.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

"Look up Bonn"

Architekturfotos im Stadthaus

13. Januar 2017

 

BN - "Look up Bonn" heißt eine neue Ausstellung, die am Freitagnachmittag, 13. Januar, im Stadthausfoyer, Berliner Platz 2, eröffnet wird. Gezeigt werden Architekturfotografien der Bonnerin Michèle Lichte. Die Schau kann bis Freitag, 27. Januar, zu den Öffnungszeiten des Stadthauses, Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag bis 16 Uhr, besichtigt werden.

 

Die Ausstellung präsentiert minimalistische Smartphone-Fotografien in Schwarzweiß der modernen Architektur in Bonn. Ursprünglich ist die Schau im Jahr 2015 für den Foto-Dienstleister Pixum konzipiert worden. Lichte betreibt einen Reise- und Fotografieblog www.lichtemomente.de. Außerdem finden sich fotografische Arbeiten auf ihrem Stadtblog www.bonnentdecken.de.

 

Michèle Lichte ist anlässlich der Ausstellungseröffnung heute, Freitag, 13. Januar, von 17 bis 18.30 Uhr im Stadthaus-Foyer, Berliner Platz 2, anzutreffen.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Stefanie Zießnitz

 

Stadt bildet zum 1. Januar 2017 "Task Force Zweckentfremdung"

22. Dezember 2016

 

BN - Zum 1. Januar 2017 richtet die Bundesstadt Bonn eine "Task Force Zweckentfremdung" ein. Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fachdienststellen der Stadtverwaltung werden beim Amt für Soziales und Wohnen zusammengezogen, um gezielt gegen die Zweckentfremdung von Privatwohnungen durch Kurzzeitvermietungen vorzugehen.

 

Diese "Task Force" wird zunächst für drei Monate gebildet. Aufgrund des aktuellen Aufgabenschwerpunktes wird sie im Erdgeschoss des Rathauses Bad Godesberg untergebracht. "Wir wollen mit der Bildung dieser Einheit schnell handlungsfähig sein. Nach den drei Monaten wird die Stadtverwaltung die gemachten Erfahrungen auswerten und evaluieren, in welcher Form es gegen die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen weitergehen wird und was wir gegebenenfalls ändern müssen", erläutert der zuständige Sozialdezernent Rüdiger Wagner.

 

Intensive Recherchen notwendig

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb der Verwaltung beim Amt für Soziales und Wohnen zusammenzuziehen, ist aus Sicht der Stadtverwaltung aufgrund der bisherigen Erfahrungen seit Einführung der Zweckentfremdungssatzung im Herbst 2014 sinnvoll. Denn die Überprüfung einer möglichen Zweckentfremdung durch gewerbliche Kurzzeitvermietung in Privatunterkünften ist in den meisten Fällen mit intensiven Recherchen und einem hohen Zeitaufwand verbunden.

 

In der Regel sind bei den Überprüfungen verschiedene Rechtsgrundlagen wie Gewerbeordnung, Bauordnung und Wohnungsaufsicht betroffen, sodass die Kontrollen zwar in der Praxis auf der Grundlage der Zweckentfremdungssatzung im Amt für Soziales und Wohnen beginnen, oftmals aber weitergehende Prüfungen innerhalb der Verwaltung erforderlich sind. "Mit der Task Force arbeiten die zuständigen Dienststellen von Beginn an eng zusammen", so Wagner weiter.

 

558 mögliche Fälle seit 2013 überprüft

 

Seit 2013 wurden 558 Fälle eines möglichen Verstoßes gegen die Zweckentfremdungssatzung angezeigt. Davon entfielen auf die klassische Zweckentfremdung wie Abriss, Leerstand oder Nutzungsänderung 320 Fälle. Im Bereich der Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietung wurden 238 mögliche Zweckentfremdungen gemeldet.

 

In rund 300 dieser insgesamt 558 Fälle wurde zwar eine Zweckentfremdung festgestellt, jedoch konnten diese entweder befristet, wegen der Bereitstellung von Ersatzwohnraum oder wegen Vorliegen öffentlicher Belange genehmigt werden. Bisher hat die Stadt kein Bußgeld verhängt, da in Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde.

 

Mehr Personal wird bereitgestellt

 

Bisher gab es im Bereich der Zweckentfremdung 1,75 Stellen. Dieser Personalbedarf ist zwar grundsätzlich ausreichend, um die klassische Zweckentfremdung durch Abriss, Leerstand oder eine Nutzungsänderung umzusetzen. Da aber zusätzlich die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen geprüft werden muss, wird die Zahl der Stellen auf 4,75 erhöht. Die drei zusätzlichen Stellen wird die Stadtverwaltung im Jahr 2017 besetzen.

 

Der Aspekt des Medizintourismus

 

Die Zweckentfremdung wird oft in einem Atemzug mit dem Medizintourismus genannt, der mit einer Reihe positiver Effekte für die lokale Wirtschaft verbunden ist.

 

Durch diese Gästegruppe werden u.a. in den Bereichen Einzelhandel, Touristik, Gastronomie, Beherbergung, Transport und Verkehr zusätzliche Einnahmen generiert. Gäste aus den arabischen Golfstaaten tätigen beispielsweise weit überdurchschnittliche Ausgaben im Einzelhandel, die 2014 im Schnitt bei rund 307 Euro pro Einkauf lagen. Im Vergleich hierzu lagen 2010 die durchschnittlichen Tagesausgaben internationaler Gäste für sonstige Einkäufe und Shopping bei rund 41,40 Eur pro Kopf, bei nationalen Besuchern waren es 33,50 Euro. (Quellen: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Marktinformation Incoming-Tourismus Deutschland 2016/2017, S. 18; IHK Bonn/Rhein-Sieg, IHK Branchenreport Tourismus & Hotellerie Bonn/Rhein-Sieg, S. 38)

 

Um aber das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger gerade in Bad Godesberg und der Medizintouristen zu verbessern, ist es wichtig, mögliche Nutzer zweckentfremdeter Wohnungen in reguläre Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Pensionen und Boarding-Häuser zu bringen. Daher sind Informationsangebote für Medizintouristen im Internet geschaffen worden: Zum einen auf den Internetseiten der Stadt Bonn (www.bonn.de) und zum anderen auf den Internetseiten der Tourismus & Congress GmbH (www.bonn-region.de) sind derzeit u.a. Links zu Unterkünften und Buchungsmöglichkeiten zu finden. Die Übersetzung in die arabische und russische Sprache sowie die Erweiterung um zusätzliche touristische und kulturelle Informationsangebote ist für 2017 vorgesehen.

 

Voraussichtlich Anfang 2017 wird es einen mehrsprachigen Informationsflyer für Medizintouristen geben: Er wird Informationen, Hinweise und Tipps zur Reisevorbereitung enthalten, auf die Möglichkeiten zur Suche und Buchung regulärer Unterkunftsmöglichkeiten in Bonn hinweisen und das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum ansprechen. Der Flyer wird in vier Sprachen erscheinen und soll über die medizinischen Dienstleister, die Botschaftsaußenstellen und Konsulate sowie weitere Akteure in Print und digitaler Form Verbreitung finden.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Offene Gesprächsrunde zur Bürgerwerkstatt Viktoriakarree  

4. Dezember 2016

 

BN - Im Februar 2017 beginnt die Bürgerwerkstatt Viktoriakarree. Derzeit bereitet die Bundesstadt Bonn zusammen mit den Büros Zebralog, neubighubacher und CommunityArtWorks das Bürgerbeteiligungsverfahren vor. Am Montag, 19. Dezember, ab 19 Uhr im Café Blau, Franziskanerstraße 9, findet deshalb eine offene Gesprächsrunde zur Bürgerwerkstatt statt.

 

In offener Runde wird Stadtbaurat Helmut Wiesner die Besucherinnen und Besucher begrüßen und das zurückliegende Vergabeverfahren beschreiben. In die Vergabe eingebunden war, neben den zuständigen Ausschüssen der Bundesstadt Bonn, der Beirat Beteiligung, der nicht nur mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und der Verwaltung besetzt ist, sondern in dem auch Bürgerinnen und Bürger vertreten sind. Hier gelang es, Bürgerinnen und Bürger in das Vergabeverfahren einzubeziehen, was sonst bei Vergabeverfahren der Stadt nicht möglich ist.

 

Im Anschluss stellen sich die beteiligten Büros vor, die die Beteiligung im Rahmen der Bürgerwerkstatt organisieren, fachlich begleiten und moderieren werden. Sie erläutern den Ablauf der Bürgerwerkstatt und beschreiben, an welchen Stellen man sich ab Anfang 2017 in der Bürgerwerkstatt einbringen kann. Im Anschluss haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit den Büros direkt ins Gespräch kommen und Feedback zu den geplanten Beteiligungsmöglichkeiten zu geben.

 

Die Bürgerwerkstatt wird als mehrstufiges Verfahren ablaufen, bei der zunächst Ideen auf einem Markt der Ideen und online gesammelt, diskutiert und gebündelt werden. Auf der Basis der entwickelten Ideen für mögliche zukünftige Nutzungen des Viktoriakarrees werden anschließend Planungsteams in einer Planungswerkstatt Lösungsvorschläge entwickeln und präsentieren. Das beste Planungskonzept wird von einer Jury ausgewählt, und in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt und abschließend diskutiert. Das Verfahren wird durch ein Gremium begleitet, in dem auch Bürgerinnen und Bürger vertreten sind. Für die Teilnahme an diesem Begleitgremium können sich Bürgerinnen und Bürger im weiteren Verfahren bewerben.

 

Die Stadt Bonn wird über die nächsten Veranstaltungen und Möglichkeiten der Beteiligung und während des gesamten Prozesses informieren. Ab sofort stehen Informationen bei www.bonn-macht-mit.de im Internet zum Viktoriakarree zur Verfügung. Ab Mitte Februar können sich die Bürgerinnen und Bürger darüber auch online beteiligen.

 

www.bonn-macht-mit.de

 

 Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Bürgerwerkstatt Viktoriakarree beginnt voraussichtlich Mitte Februar

8. November 2016

 

BN - Mit einer Auftaktveranstaltung voraussichtlich Mitte Februar 2017 beginnt die Bürgerwerkstatt Viktoriakarree. Darüber informiert die Stadtverwaltung den Stadtrat zu dessen Sitzung am 8. Dezember.

 

Gemäß Beschluss des Bau- und Vergabeausschusses organisiert die Firma Zebralog GmbH & Co KG zusammen mit ihren Partnern "neubighubacher" und "CommunityArtWorks" die Bürgerwerkstatt und führt diese durch. Zunächst starten Ende Dezember 2016/Anfang Januar 2017 Gespräche mit wichtigen Akteuren des Prozesses und eine öffentliche Vorstellung des Beteiligungskonzeptes. Danach schließt sich ein dreiphasiger Informations- und Beteiligungsprozess an, in dem unterschiedliche Beteiligungs- und Aktionsformate miteinander verzahnt werden.

 

Ein Element dieses Prozesses ist eine Ideenwerkstatt: Bürgerinnen und Bürger können Gestaltungsvorschläge für die Zukunft des Viertels erarbeiten. Diese werden anschließend in Prüfaufträge für Planerinnen und Planer überführt. Daneben stellt eine Planerwerkstatt einen weiteren Baustein des Prozesses dar: Die erarbeiteten Ideen der Bürgerbeteiligung werden von unterschiedlichen Planungsteams u.a. zu konkreten Nutzungskonzepten verdichtet.

 

Parallel zu den beiden genannten Werkstätten wird das Atelier "ViktoriaAtelier" vor Ort im Viktoriakarree angesiedelt. Das Atelier wird als Anlaufstelle des Prozesses für die Öffentlichkeit und als Ort der künstlerischen Begleitung der Bürgerbeteiligung dienen. Zudem werden zum Verfahren politische Vertreter und weitere Akteure in einem informellen Begleitgremium einbezogen.

 

Presseamt der Stadt Bonn / Marc Hoffmann

Bürgerinformation zum Flüchtlings-Wohncontainer am Reuterpark

31. Oktober 2016

BN - Der Reuterpark gehört zu einem von fünf Standorten in Bonn, an denen die Stadt Bonn derzeit Wohncontainer für Flüchtlinge errichten lässt.


Die Container im Umfeld des Reuterparks sollen ab Januar 2017 bis zu 240 Menschen Platz bieten. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind am Donnerstag, 3. November, um 19 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Lutherkirchengemeinde, Kurfürstenstraße 20, zu einer Bürgerinformation eingeladen.


Vertreterinnen und Vertreter der Stadt werden u.a. über das Sicherheits- und Betreuungskonzept informieren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es auch einen Tag der offenen Tür vor Bezug der Unterkunft geben.

Die Stadt kann den Wohncontainerstandort am Reuterpark drei Jahre lang betreiben.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Flüchtlingsunterbringung: Bürgerinfo zum Containerstandort Rheinweg-Süd

17. Oktober 2016

 

BN - An fünf Standorten im Stadtgebiet errichtet die Stadt derzeit Wohncontaineranlagen für Flüchtlinge.

 

Voraussichtlich ab Januar 2017 werden bis zu 240 Flüchtlinge in der Wohncontaineranlage am Rheinweg-Süd, zwischen Rheinweg, Moselweg und der Bahnlinie, unterkommen. Die Stadtverwaltung lädt zu einer entsprechenden Bürgerinformation am Mittwoch, 26. Oktober, um 19 Uhr in der Turnhalle des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, Ollenhauerstraße 5, ein.

 

An diesem Abend werden Vertreterinnen und Vertreter der Stadt u.a. über das Sicherheits- und Betreuungskonzept in den Unterkünften informieren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es noch einen Tag der offenen Tür vor Bezug der Unterkunft geben.

 

Die Stadt kann den Wohncontainerstandort am Rheinweg-Süd drei Jahre lang betreiben.

 

Marc Hoffmann Presseamt der Stadt Bonn

Pläne für die Bebauungsplanänderung Langwartweg 19 bis 31 liegen aus

18. Oktober 2016

 

BN - Die Unterlagen der Bebauungsplanänderung Nr. 7819-63 für die Grundstücke Langwartweg 19 bis 31 in Dottendorf werden gemäß Baugesetzbuch öffentlich ausgelegt. Die Pläne sind vom 3. November bis einschließlich 2. Dezember montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Stadthaus, Berliner Platz 2, Etage 6B (Kundenzentrum Geodaten) einsehbar. Während dieser Zeit können die Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen abgeben.

 

Auf dem Grundstück Langwartweg 19 soll ein zweigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Staffelgeschoss die bisherige gewerbliche Nutzung ersetzen. Durch diese Änderung bietet sich aus städtebaulicher Sicht die Möglichkeit, die nördlich angrenzenden Grundstücke Langwartweg 21 bis 31 mit in den Geltungsbereich der Bebauungsplanänderung einzubeziehen. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung kann auch hier rückwärtig zusätzlicher Wohnungsbau in Form von zweigeschossigen Einzelhäusern geschaffen werden. Auf diesen innerstädtischen Flächen könnten circa 23 weitere Wohneinheiten entstehen.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Wohncontaineranlage in Buschdorf für Bürger geöffnet

18. Oktober 2016

 

BN - Im November sollen zunächst 70 Geflüchtete die Wohncontainer-Anlage in der Otto-Hahn-Straße/Ecke Schlesienstraße in Buschdorf beziehen, die für bis zu 166 Personen Platz bietet.

 

Die Bürgerinnen und Bürger haben vor dem Einzug der ersten Flüchtlinge die Möglichkeit, sich von den Unterkünften einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Ein Tag der offenen Tür findet am Montag, 24. Oktober, zwischen 18 und 20 Uhr in der Wohncontaineranlage statt. Eine Bürgerinformation zu dem Standort hatte die Stadtverwaltung bereits am 29. September organisiert.

Die Stadt kann den Wohncontainerstandort in Buschdorf drei Jahre lang betreiben.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Grundstein für Erweiterungsbau auf dem UN Campus gelegt

06. Oktober 2016

 

BONN. Auf dem UN Campus in Bonn ist am Donnerstag, 6. Oktober, der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt worden. Damit gibt die Bundesregierung ein starkes Signal für den weiteren Ausbau der Bundesstadt zum UN-Standort. Mit der geplanten Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2020 werden auch das denkmalgeschützte Alte Wasserwerk und das Pumpenhaus an die Vereinten Nationen übergeben. Der Erweiterungsbau dient nicht nur dem UN-Klimasekretariat, sondern auch dem Klima selbst, da er im Passivhausstandard errichtet wird.

 

Mit feierlichen Worten erfolgten die Hammerschläge auf die Grundsteinplatte. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumwelt- und Bauministerium, sagte: "Für das Bundesumweltministerium ist es eine großartige Entwicklung, dass Bonn als das wichtigste Kompetenzzentrum für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung weiter gestärkt wird. Mit dem Ausbau des UN Campus schaffen wir die Basis für neues Wachstum." Die Welt brauche die Vereinten Nationen heute mehr denn je angesichts der globalen Herausforderungen in der Friedens- und Sicherheitspolitik und in der Klima- und Umweltpolitik, die das 21. Jahrhundert prägen würden, so die Staatssekretärin weiter. "Deutschland unterstützt die UN mit ganzer Kraft – das ist auch eine Botschaft, die von diesem Tag ausgehen soll! Jetzt gilt es, hier in Bonn die Vorgaben aus dem neuen Paris-Abkommen mit Leben zu füllen!"

 

Die Exekutivsekretärin des UN-Klimaschutzsekretariates und derzeitige Vorsitzende der Leiterinnen und Leiter der UN-Organisationen in Deutschland, Patricia Espinosa, dankte der Bundesregierung für ihre langfristige und verlässliche Unterstützung. "In dem sie uns sprichwörtlich den Raum und die besten Arbeitsbedingungen zur Verfügung stellt, leistet sie einen außerordentlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und damit natürlich auch für das Paris-Abkommen. Dies ist wichtiger denn je, und ich bin mir sicher, dass sich hierdurch das Profil Bonns als international anerkannte Drehscheibe für nachhaltige Entwicklung weiter schärfen wird."

 

Hochhaus entsteht zwischen Plenarsaal und Altem Wasserwerk

 

Der Erweiterungsbau entsteht nach Plänen des Architekten Stefan Lippert und des Landschaftsarchitekturbüros Annabau, die 2013 in einem offenen internationalen Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden. Das Gebäude wird mit dem Ziel "Goldstandard" des Bewertungssystems für Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) errichtet.

 

Das Hochhaus mit 17 Ober- und 3 Untergeschossen entsteht zwischen dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages und dem historischen Alten Wasserwerk. Außerdem wird das bestehende Logistikzentrum am Rheinufer erweitert. Der Bund investiert dafür insgesamt rund 72 Millionen Euro. Es ist geplant, dass 330 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Vereinten Nationen bis 2020 in einem hochwertigen vorbildhaften Gebäude im Passivhausstandard in ihre Büros mit Blick auf den Rhein einziehen werden.

 

20 Jahre deutsche UNO-Stadt Bonn

 

Bonn hat sich in den vergangenen beiden Dekaden erfolgreich ein neues Profil als deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Ort des internationalen Dialogs zu Zukunftsthemen gegeben. Der Grundstein für den Ausbau Bonns als deutsche Stadt der Vereinten Nationen wurde am 20. Juni 1996 gelegt. Was als UN-Präsenz mit einer Handvoll Mitarbeitern begann, ist heute zu einem großen Standort der Vereinten Nationen mit 19 Organisationen und rund 1000 Beschäftigten geworden. Gemäß dem Motto "Nachhaltigkeit gestalten" haben sie sich ein thematisches Dach gegeben. Sie alle helfen den Regierungen und Menschen dabei, Antworten und Wege für eine nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten zu finden.

 

Markus Schmitz /Presseamt der Stadt Bonn

Neun Verbindungsoptionen für eine Seilbahn auf den Venusberg

06. Oktober 2016

 

BN - Erste Zwischenergebnisse zur Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn auf den Venusberg hat die Stadt Bonn gemeinsam mit ihrem Gutachter bei einer Bürgerinformation am Mittwochabend, 5. Oktober, in der Gesamtschule Bonns Fünfte interessierten Bonnerinnen und Bonnern vorgestellt.

 

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden neun verschiedene Verbindungsoptionen in zwei Korridoren untersucht und die dafür erwartbaren Verkehrsmengen und Entlastungseffekte berechnet, und zwar für die beiden Optionen Venusberg ehemaliges Regierungsviertel und die Weiterführung über den Rhein nach Ramersdorf. Die errechneten Verkehrswerte unterscheiden sich beträchtlich: Je nachdem welche Trasse gewählt wird, könnten zwischen 3260 und 6060 Personen pro Tag befördert werden.

 

"Alle Optionen lassen einen Entlastungseffekt erwarten. Absehbar ist aber schon jetzt, dass die Verkehrsmengen, unter den getroffenen Annahmen, keine Hochleistungsseilbahn mit maximaler Kapazität wie zum Beispiel in Koblenz erfordern, sondern dass es mit einer kleineren Variante geht", erläuterte Stadtplanungsamtsleiter Michael Isselmann.

 

"Von den neun Verbindungsoptionen werden im Zuge der Machbarkeitsstudie zwei komplett durchgeplant und bewertet", erklärte Dr. Thomas Baum von der VSU GmbH, der die Studie als Gutachter durchführt. Welche das sind, steht aktuell noch nicht fest. Anfang November soll ein Workshop zur Trassenbildung angeboten werden. Weitere Details zu Ort, Zeit und zur Anmeldung gibt es in Kürze unter www.bonn-macht-mit.de.

 

Die Bürgerbeteiligung zum Projekt

 

Den aktuellen Projektstand können die Bürger über www.bonn-macht-mit.de verfolgen. Hier haben sie die Möglichkeit, Anregungen und Hinweise zum Seilbahnprojekt zu geben. Auch im Rahmen der ersten Bürgerinformation im Juni sind rund 100 Fragebögen ausgefüllt worden.

 

"Ziel der Onlinediskussion ist es zum einen, die Einstellung der Bonnerinnen und Bonner zu erfahren und zum anderen der Bevölkerung zu zeigen, dass ihre ganz persönliche Meinung gefragt ist und natürlich auch berücksichtigt wird", erklärte Heiner Monheim von der Firma Raumkom.

 

Im ersten Halbjahr 2017 sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorliegen. Dann wird die Stadt die Bürger ein drittes Mal zu einer Infoveranstaltung einladen.

 

Was sind die Vorteile einer Seilbahn zum Venusberg?

 

Der Venusberg ist ein Bonner Viertel, das sich zu einem zukunftsträchtigen Arbeits- und Wohnstandort entwickelt hat. Auf den einzigen beiden Zufahrten für den Kraftverkehr herrscht schon heute ein hohes Verkehrsaufkommen, auch Parkplätze werden knapp. Für eine weitere Entwicklung des Standortes stoßen die infrastrukturellen Kapazitäten mittelfristig an ihre Grenzen. So kommt die Seilbahn als alternatives Verkehrsmittel ins Spiel.

 

Seilbahnen können ohne massive Eingriffe in die Landschaft ein hohes Aufkommen an Personen zu einem oder mehreren Zielpunkten befördern. Als jüngstes Beispiel hat die Rheinseilbahn in Koblenz internationales Aufsehen erregt. Im Alltagsverkehr kann sie in einem Entfernungsbereich bis zu fünf Kilometern große Höhenunterschiede auf der Luftlinie überwinden. Im Gegensatz zum Straßen- oder Schienenbau greifen Masten und Seile fast nicht in den Naturraum ein. Einzig die Stationen brauchen am Boden etwas Platz.

 

Wer führt die Machbarkeitsstudie durch?

 

Der Hauptausschuss hatte im September 2015 die Verwaltung mit der Machbarkeitsstudie beauftragt. Es wird eine Seilbahnverbindung zum Universitätsklinikum unter Berücksichtigung einer möglichen Verbindung bis zum Haltepunkt UN Campus und einer Verlängerung über den Rhein nach Beuel geprüft. Unterstützt wird die Stadt durch die Ingenieurbüros VSU GmbH, Intraplan GmbH und das Ingenieurbüro Sehnal. Die begleitende Bürgerbeteiligung liegt bei der Firma Raumkom, Institut für Raumentwicklung und Kommunikation Dr. Christian Muschwitz und Prof. Heiner Monheim GbR.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

Neues Wohnquartier in Buschdorf beschlossen

23. September 2016

 

ib - Die Weichen für ein neues Wohnquartier in Buschdorf hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 22. September gestellt: Er beschloss den Bebauungsplan 7425-24 "Otto-Hahn-Straße" als Satzung.

 

Zwischen Otto-Hahn-Straße, Kölnstraße, Schlesienstraße und der KBE-Trasse erstreckt sich eine rund 5,4 Hektar große Fläche. Dort soll das neue Wohnquartier eine Ergänzung zur benachbarten Wohnbebauung bilden. Vorhabenträger ist die Montana Wohnungsbau GmbH.

 

Entlang der Otto-Hahn-Straße sollen dreigeschossige Wohngebäude als Miet- oder Eigentumswohnungen realisiert werden. In einer zweiten Baureihe sind weitere Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Die Höhe dieser Gebäude soll zwei Vollgeschosse jedoch nicht übersteigen. Zudem soll in diesem Bereich eine bis zu viergruppige Kindertagesstätte eingerichtet werden. Ein kleiner öffentlicher Stadtplatz vor dem Kindergarten bietet den Kindern einen zusätzlichen sicheren Freiraum, wenn sie zum Kindergarten gebracht oder abgeholt werden. Zugleich dient der Platz den Bewohnern des Gebietes zum Aufenthalt.

 

Nach derzeitigem Stand der Planung können rund 100 Wohneinheiten in den Mehrfamilienhäusern entstehen. Im südöstlichen Teil des neuen Wohnquartiers schließen sich etwa 110 Einfamilienhäuser an. Die Mehrzahl der Wohngebäude wird als Doppelhäuser mit zwei Vollgeschossen konzipiert; darüber hinaus ergänzen Hausgruppen in gleicher Höhe und Dachausformung das Wohnquartier. Die Erschließung des Wohngebietes erfolgt über eine als Ring konzipierte Straße, von der wiederum einzelne Stichstraßen abzweigen. Ein Kinderspielplatz im Süden trägt zur Attraktivität des Wohngebietes für Familien mit Kindern bei.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

 

Neues Schulgebäude für die GGS "Om Berg"

23. September 2016

 

ib - Knapp 7,5 Millionen Euro wird das Städtische Gebäudemanagement der Stadt Bonn voraussichtlich ab Herbst 2017 in die Gemeinschaftsgrundschule "Om Berg" investieren: Der Varielbau wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt; im Zuge dieser Maßnahme wird die Schule um notwendige neue Räume erweitert.

 

Der Rat der Stadt Bonn hat der von der Verwaltung vorgelegten Vorplanung und Kostenschätzung zugestimmt. Die Baugenehmigung soll im Mai 2017 erteilt werden, der Baubeginn ist für Herbst 2017 vorgesehen. Die Fertigstellung könnte im Frühjahr 2019 erfolgen, der Umzug vom bestehenden Schulbau in den Neubau in den Sommerferien 2019. Schließlich würden bis Herbst 2019 das derzeit bestehende Gebäude niedergelegt und die Außenanlagen hergerichtet.

 

Insgesamt sind in dem zweigeschossigen Gebäude in Massivbauweise zwölf Klassenräume, sechs OGS-Räume, eine Mehrzweckraum, ein Werkraum, ein Musikraum, eine Mensa mit Ausgabeküche, ein Verwaltungsbereich mit Lehrerzimmer und Büros für die Schulleitung, OGS- Leitung und die entsprechenden Nebenräume vorgesehen. Das Gebäude wird nach dem "KfW-Effizienzhaus 55-Standard" gebaut. Im Entwurfsstadium wird die Planung mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn abgestimmt. Alle Zugänge sollen barrierefrei ausgeführt und mit behindertengerechter Toilette sowie einem Aufzug zum Erreichen des Obergeschosses ausgestattet werden.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

 

Tag der offenen Tür im Hansa-Haus am 24.09.2016

 

13. September 2016

 

ib - Die Stadt Bonn lädt am Samstag, 24. September, von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür in das renovierte Hansa-Haus am Moltkeplatz in Bad Godesberg ein, das zum Rock- und Popzentrum ausgebaut worden ist. Oberbürgermeister Ashok Sridharan wird den Tag der offenen Tür gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke eröffnen.

Im Hansa-Haus sind das Musiknetzwerk, das oneworld café, der Godesberger Turnverein, die Marinekameradschaft Bonn von 1898, der Bonner Shanty-Chor, die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes und die Circusschule Don Mehloni untergebracht. Die Institutionen und Vereine gestalten für den Tag der offenen Tür ein Programm, darunter Liveauftritte von Bands, die über das Musiknetzwerk im Rock- und Pop-Zentrum gefördert werden, wie der Toys2Masters-Gewinner 2015 "TIL" und Überraschungsvorführungen der Circusschule Don Mehloni. Weitere Infos zum Programm und den Vereinen gibt es unter www.bonn.de.

 

Das Hansa-Haus war mal ein Hotel

 

1925 wurde das Hansa-Haus als Hotel errichtet und zu einem Geschäfts- und Bürohaus umgebaut. Die Stadt erwarb die Immobilie im Jahr 1979, renovierte sie grundlegend und stellte sie anschließend Vereinen zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Seitdem hat sich das Hansa-Haus zu einem gut funktionierenden Vereinsstandort entwickelt.

Die notwendigen Brandschutz- und Sanierungsarbeiten wurden mit der Umsetzung des Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2012, der Weiterentwicklung des Hansa-Hauses zum Zentrum für Rock- und Popmusik, verbunden. Die Sanierungskosten beliefen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.
 

Presseamt der Stadt Bonn / Stefanie Zießnitz

SGB beginnt mit dem Bau von drei viergruppigen Kindertagesstätten

08. September 2016

 

ib - Im Laufe des September beginnt das Städtische Gebäudemanagement (SGB) der Stadt Bonn mit dem Bau von drei viergruppigen Kindertagesstätten in Dransdorf (Mörikestraße), Röttgen (Am Hölder) sowie in Beuel (Ringstraße). Das SGB investiert in diese drei Maßnahmen insgesamt rund 8,4 Millionen Euro.

 

Die Kindergärten werden nach dem so genannten "Bonner Modell" realisiert. Dabei hat das SGB ein Konzept entwickelt, das - unabhängig von Gruppenzahl und Form des Kindergartens - die ersten drei Planungsphasen, also Grundlagenermittlung, Vorentwurfsplanung und Entwurfsplanung, vereinfacht und beschleunigt. Die Planungen werden grundsätzlich mit der Behindertengemeinschaft Bonn abgestimmt; dies ist auch bei diesen drei Projekten erfolgt.

 

Erste Arbeiten an der Mörikestraße

 

Die ersten Arbeiten an der Mörikestraße – Rodungen und Bodenaushub – starten in der Woche 12. bis 16. September. In der Woche 19. bis 23. September wird es mit dem Bodenaushub Am Hölder losgehen. Der abgängige Kindergarten Ringstraße wurde bereits Anfang des Jahres abgebrochen, so dass auch hier in diesem Monat mit dem Neubau begonnen wird.

 

Bei allen drei Projekten entsteht ein zweigeschossiger Baukörper in konventioneller Bauweise mit jeweils zwei Gruppenräumen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss. Alle Zugänge werden barrierefrei sein, die Einrichtungen erhalten alle eine behindertengerechte Toilette. Die erste Etage wird über einen Aufzug erreichbar sein. Die Gebäude werden über eine Erdwärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verfügen; so wird der KfW-Effizienzhaus 55-Standard erreicht. Zudem wird in den Kindertagesstätten eine Niedertemperaturheizung in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eingebaut.

 

Einrichtungen sollen im Sommer 2017 fertig sein

 

Die Kindertagesstätten sollen im Sommer 2017 fertiggestellt sein. Der Kindergarten an der Mörikestraße wird 2,7 Millionen Euro, die Einrichtung Am Hölder knapp drei Millionen Euro und der Kindergarten Ringstraße 2,7 Millionen Euro kosten.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Tag der offenen Tür im Alten Rathaus am 27. August

22. August 2016  

 

ib - Das Alte Rathaus ist eines der Wahrzeichen Bonns. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 27. August, sind Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 17 Uhr in Bonns "gute Stube" eingeladen.

 

Dabei bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, einen Blick in die repräsentativen Räume hinter der Rokokofassade zu werfen und sich über die Arbeit der Stadtverwaltung, das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 und die internationalen Projektpartnerstädte Bonns zu informieren.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan empfängt die Gäste und stellt sich ihren Fragen.

 

Auch Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel und Bürgermeister Reinhard Limbach, die den OB bei repräsentativen Anlässen vertreten, stehen für Gespräche bereit.

 

Repräsentationsräume besichtigen

 

Die Repräsentationsräume sind an besonderen Terminen Ort standesamtlicher Trauungen. Beim Tag der offenen Tür präsentieren sie sich so, wie sie auch zu Ehrungen, Preisverleihungen und Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt hergerichtet sind.

 

Die Amtskette des Oberbürgermeisters wird ausgestellt, zudem ist ein Blick in das Goldene Buch möglich. Könige, Staatspräsidenten, Nobelpreisträger, Weltmeister und Olympiasieger haben sich in die prominente Unterschriftensammlung eingetragen.

 

Für Fragen an die Stadtverwaltung stehen Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros stehen zur Verfügung. Auch die Arbeitsbereiche "Bürgerbeteiligung" und "Ombudsstelle" im Alten Rathaus können die Gäste kennen lernen. An einem eigenen Infostand stellt zudem der Verein Altes Rathaus, der die Stadt unter anderem beim Erhalt des historischen Bauwerks tatkräftig unterstützt, seine Arbeit vor.

 

Alle Räume sind barrierefrei zu erreichen.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

 Neue Lesebank entsteht auf dem Mülheimer Platz

Durch Eigenleistung und Materialwahl 180 000 Euro eingespart

7. August 2016

 

ib - Die rund 30 Meter lange Lesebank entlang des Hauses der Bildung in der Bonner Innenstadt befindet sich derzeit in der Endmontage. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn errichtet diese Bank, die auf Beschluss der Bezirksvertretung Bonn als zentrales Gestaltungselement auf dem 2015 neu angelegten Platz ausdrücklich gewünscht ist. Voraussichtlich im Lauf der nächsten Woche kann man auf dieser neuen Sitzgelegenheit in der Fußgängerzone Platz nehmen.

 

Derzeit verrichten Handwerker des Tiefbauamtes die letzten Handgriffe. Nachdem die Auflagen aus Resoplan-Platten jetzt geliefert wurden, kann die Bank dann in der nächsten Woche fertiggestellt werden. Resoplan besteht zu 65 Prozent aus Papier und zu 35 Prozent aus Harzen auf Wasserbasis. Das Papier ist recycelt und die obere Schicht ist mit wetterbeständigem Acryl überzogen. Lehne, Restsitzflächen und Standfüße der neuen Bank bestehen aus anthrazitfarbenem Edelstahl.

 

Durch die Wahl der Materialien, den Einsatz von eigenen Schlossern, die ansonsten in den Kläranlagen eingesetzt sind, städtischen Malern und Mitarbeitern aus dem Straßenbau konnte das Tiefbauamt im Vergleich zu der ersten Ausschreibung von Lesebank und Verkleidung der Tiefgaragenausfahrt rund 180 000 Euro einsparen.

 

2015 hatte das Tiefbauamt erstmals diese Leistungen nach den Planungen eines Münchner Landschaftsarchitektenbüros, das den in einem städtebaulichen Wettbewerb ermittelten Siegerentwurf geliefert hatte, ausgeschrieben. Damals hatte nur ein Bieter ein Angebot eingereicht, das mit mehr als 335 000 Euro weit über den ermittelten Schätzkosten lag. Die Ausschreibung wurde aufgehoben, das Tiefbauamt speckte die Planungen entsprechend ab und schrieb die Leistung im Frühjahr 2016 erneut aus. Dabei wurde eine vereinfachte Bauweise gewählt, ohne den Charakter des Gestaltungsentwurfs zu zerstören. Außerdem wurden nur die Metallbauarbeiten und die Lieferung der Sitzauflagen vergeben. Die Montage übernahmen die städtischen Schlosser, die Fundamente legten städtische Straßenbauer. So kosten die Bank jetzt rund 73 000 Euro und die Tiefgaragenverkleidung noch einmal rund 83 000 Euro brutto. Damit konnte die Stadt rund 180 000 Euro gegenüber der ersten Ausschreibung einsparen.

 

Für die Verkleidung der Tiefgaragenausfahrt ebenfalls mit Edelstahl wartet die Stadt noch die von Karstadt angekündigten Asphaltarbeiten in der Tiefgaragenausfahrt ab, die bis Ende August beendet sein sollen. Denn dabei kommt schweres Gerät zum Einsatz, bei dem Beschädigungen der neuen Verkleidung nicht auszuschließen wären.

 

Umgestaltung Mülheimer Platz

 

Im vergangenen Jahr hatte das Tiefbauamt den Mülheimer Platz von der Einmündung Münsterstraße bis zur Tiefgaragenausfahrt für rund 450 000 Euro neu gestaltet. Dabei wurde der bei einem städtebaulichen Wettbewerb ermittelten Siegerentwurf eines Münchner Landschaftsarchitekten umgesetzt. Damit hat das neue Haus der Bildung einen repräsentativen Eingangsbereich erhalten.

 

Für die Pflasterung wurden beige-braune Steine verwendet. Die vorhandene Grüneinfassung der Tiefgaragenausfahrt wurde zurückgebaut und entsprechend dem neuen Belag angepasst. Im direkten Anlieferbereich von Karstadt hatte sich das Tiefbauamt aufgrund der hohen Belastung durch Schwerlast- und Anlieferverkehr sowie durch Containerentleerung für farblich abgestimmten Farbasphalt entschieden.

 

Da der Siegerentwurf zur Platzgestaltung mit mehr als 1,35 Millionen Euro deutlich den gesteckten Kostenrahmen sprengte, hatte das Tiefbauamt den Entwurf weiterentwickelt und den Ausbau zunächst auf den Eingangsbereich des neuen Hauses der Bildung beschränkt. Die Option für einen vollständigen Ausbau des Platzes bleibt aber gewahrt.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

SWB prüft Realisierung eines Schwimmbads am Heizkraftwerk Süd

 

28.06.2016

 

ib - Gemeinsam mit der Stadt Bonn sollen die Stadtwerke Bonn (SWB) auf einem rund 50.000 Quadratmeter großen Areal nördlich des Heizkraftwerks Süd ein neues Schwimmbad bauen. Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Peter Weckenbrock, Vorsitzender der SWB-Geschäftsführung, begutachteten jetzt den Standort.

 

"Ich bin sehr dankbar, dass die SWB auf meine Bitte hin prüfen, ob sie auf dem Gelände, das zum Teil der Stadt und zum Teil den SWB gehört, ein Schwimmbad bauen könnten", sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Außerdem sollen die SWB die Varianten Hallenbad bzw. Kombibad untersuchen, so wie das der Projektbeirat Bäder empfohlen hat. "Der Standort liegt in der Nähe des künftigen DB-Haltepunktes ‚UN Campus‘ und ist von Bad Godesberg und von Bonn aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend angebunden. Auch Kfz-Stellplätze können auf dem Grundstück ausreichend zur Verfügung gestellt werden." Sridharan kündigte an, nach der Sommerpause den politischen Gremien eine Vorlage zu dem Projekt zur Beratung zuzuleiten.

 

Part SWB: "Wir haben die Bäderdebatte intensiv verfolgt und mit unseren eigenen Möglichkeiten abgeglichen. Im Verbund mit der Stadt kann der SWB-Konzern einen Beitrag leisten, der sowohl energetische, als auch betriebswirtschaftliche Vorteile mit sich bringt".

 

Konkret handelt es sich um eine rund 37.000 Quadratmeter große, überwiegend bislang nicht genutzte SWB-Reservefläche des Heizkraftwerks Süd sowie ein rund 13.000 Quadratmeter großes, städtisches Gelände.

 

Für die Klimahauptstadt Bonn ist der Standort ideal. Durch die Nähe zum benachbarten Heizkraftwerk lassen sich energieeffiziente und technologische Synergien beim Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung heben. Der Neubau des Schwimmbads steht dem geplanten Ausbau des Heizkraftwerks Süd nicht entgegen, sondern hält diesen weiter offen.

 

Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen. An den Bahnschienen entsteht die neue Haltestelle "UN Campus" samt Personenunterführung, U-Bahnen und Linienbusse fahren unweit ab. Für Autofahrer und Reisebusse sind neue Parkplätze an der Christian-Miesen-Straße denkbar, auch die Flächen und das Parkhaus hinter der Museumsmeile könnten genutzt werden. Radler fahren auf dem Radweg bahnparallel entlang der Schienen.

 

Dr. Monika Hörig / Presseamt der Stadt Bonn

 

Regionalforum Abwasser im Stadthaus zu Starkregen und urbanen Sturzfluten

28. Juni 2016

 

ib - Das Regionalforum Abwasser Rhein-Erft-Sieg hat am Dienstag, 28. Juni, rund 80 Experten aus dem Umland von Köln und Bonn zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema "Starkregen und urbane Sturzfluten" eingeladen.

 

Peter Esch, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Bonn, begrüßte die Teilnehmer im Ratssaal des Stadthauses. Er wies darauf hin, dass nicht nur die Region Bonn aufgrund der derzeitigen ungewöhnlichen meteorologischen Wetterlage die schlimmste Starkregensaison seit langem erlebt. Er beschrieb die Schäden der jüngsten Naturkatastrophe vom 4. Juni in Bad Godesberg, aber auch die Maßnahmen, die die Stadt bereits ergriffen hat und noch tätigen wird. Zugleich betonte er erneut die Notwendigkeit der Eigenvorsorge. Zur Sprache kamen unter anderem Vorsorgemaßnahmen, Pilotprojekte, die Gebührenrelevanz von Hochwasserschutzmaßnahmen, kommunale Handlungsmöglichkeiten und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

 

Überflutungsschutz bei Starkregenereignissen ist bei weitem nicht nur ein Thema der Stadtentwässerung, sondern fordert zunehmend auch andere Akteure zur Zusammenarbeit. Daher waren auch Stadtplaner und Vertreter von Baugenehmigungsbehörden eingeladen. So lassen sich etwa innerstädtische Retentionsräume sehr gut auch stadtplanerisch einfügen, etwa als Sportstätten oder Nacherholungsgebiete. Im Falle eines Starkregens dienen sie als urbane Retentionsflächen. Diese und weitere Projekte wurden von den Fachreferenten vorgestellt und in anschließenden Workshops näher bearbeitet.

 

Das Regionalforum Abwasser Rhein-Erft-Sieg ist ein Zusammenschluss von derzeit 16 abwasserbeseitigungspflichtiger kommunaler Unternehmen im Umland von Köln und Bonn. Mehrmals jährlich treffen sich die Mitglieder zum Erfahrungsaustausch. Das Netzwerk möchte seine Arbeit rund um die Stadtentwässerung damit optimieren. Der Kooperationstag findet einmal im Jahr statt. Dieses Jahr wurde er vom Tiefbauamt der Stadt Bonn gemeinsam mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln vorbereitet.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Letzte Sitzung des Stadtrates vor den Sommerferien am 30. Juni

23. Juni 2016

 

ib – Eine umfangreiche Tagesordnung wartet auf die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn in der letzten Sitzung vor der Sommerpause. Diese beginnt am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses, Berliner Platz 2.

 

Sofern die Stadtverordneten zustimmen, wird die Sitzung live auf der Internetseite http://video.bonn.de übertragen. Unter anderem wird Stadtkämmerer Prof. Ludger Sander den Haushaltsplanentwurf 2017/2018 in den Stadtrat einbringen. Darüber hinaus sollen die Stadtverordneten den qualifizierten Mietspiegel 2016 beschließen, ihre Zustimmung zu den Baumaßnahmen Südüberbauung und Urban Soul gegenüber dem Hauptbahnhof geben und das von der Stadtverwaltung vorgesehene Festprogramm zu 650 Jahre Pützchens Markt im Jahre 2017 verabschieden.

 

Die öffentlichen Unterlagen der Ratssitzung sind im Internet unter www.bonn.de/@boris einzusehen.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

"west.side":

Öffentlichkeitsbeteiligung startet

23. Juni 2016

 

ib - Die Bundesstadt Bonn startet die Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan Nr. 6322-1 und den Flächennutzungsplan zwischen Siemensstraße, der Straße "Am Propsthof" und dem Sportplatz in Endenich ("west.side").

 

Der Flächennutzungsplan soll geändert werden, damit das Areal künftig für Wohnen, Büros und Gewerbe genutzt werden kann. Die öffentliche Auslegung der Pläne und der dazugehörenden Begründungen einschließlich der zum Bebauungsplan Nr. 6322-1 bereits vorliegenden Gutachten und Stellungnahmen erfolgt vom 30. Juni bis einschließlich 5. August 2016. Die Unterlagen liegen im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, Aufzug 2, Etage 7C, aus. Öffnungszeiten sind Montag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr.

 

Stellungnahmen können gemäß Baugesetzbuches (BauGB) während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Alle weiteren Informationen sind im Internet zu finden unter www.bonn.de/@bauleitplanung.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Städtebau- und Gestaltungsbeirat tagt am 28. Juni

23. Juni 2016

 

ib - Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat der Stadt Bonn tagt am Dienstag, 28. Juni, von 16 bis 18 Uhr in der Aula der Carl-Schurz-Grundschule in Tannenbusch.

Zentrales Thema der Sitzung wird die Soziale Stadt Neu-Tannenbusch sein. Konkret beraten wird der Städtebau- und Gestaltungsbeirat über das Hof- und Fassadenprogramm, Wohnungsbau auf der "Möbel-Boss-Fläche" und die Neugestaltung der Oppelner Straße.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Vor dem Hauptbahnhof könnten sich ab Anfang 2017 die Kräne drehen

10.6.2016

 

ib - Noch nie war für die Bundesstadt Bonn in den vergangenen Jahrzehnten die Chance so groß wie jetzt, vor dem Hauptbahnhof ein städtebaulich attraktives Eingangstor zu verwirklichen. Wenn der Rat der Stadt Bonn den entsprechenden Beschlussvorlagen der Verwaltung in seiner Sitzung am 30. Juni zustimmt, kann der Bereich mit der Bebauung des so genannten Nordfeldes durch die Developer Projektentwicklung GmbH und mit dem Abriss sowie Neubau der so genannten Südüberbauung durch die Ten Brinke Group zukunftsorientiert gestaltet werden.

 

Beide Projekte könnten bis zum Jahr 2020, in dem Bonn den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens als nationales und internationales Ereignis feiern wird, fertiggestellt sein. "Das ist ein wichtiger Tag für die Stadt Bonn", betonte Oberbürgermeister Ashok Sridharan, als er bei einem gemeinsamen Pressegespräch am 10. Juni mit Vertretern der beiden Investoren u.a. die Beschlussvorlagen und die Bauprojekte erläuterte.

"Mein Dank gilt der Developer GmbH, der Ten Brinke Group sowie den Vertretern der Verwaltung. In sehr intensiven und äußerst konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Monaten konnte eine einvernehmliche und gute Lösung für den gesamten Bereich vor dem Hauptbahnhof gefunden werden. Dies sollte unbedingt durch die Beschlussfassung des Rates abgeschlossen werden."

 

Folgt der Rat den Beschlussvorschlägen, wird die Stadt im Herbst dieses Jahres die notwendigen Verträge mit den Investoren unterschreiben. Nach Erteilung der Baugenehmigungen könnten sich bereits ab Anfang 2017 die Kräne gegenüber dem Bahnhof drehen.

 

Die Südüberbauung

 

Der Ten Brinke Group ist es gelungen, die Eigentümergemeinschaft der Südüberbauung davon zu überzeugen, ihre jeweiligen Einheiten zu verkaufen. Daher kann das bestehende Gebäude abgerissen werden. Der ansprechende Neubau, der vom Bahnhof einige Meter abrücken wird, wird einen handelsmäßig genutzten Passagenbereich und ein mehrgeschossiges Kaufhaus umfassen

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"Urban Soul"

 

Die Developer GmbH wird mit ihrem Projekt "Urban Soul" auf dem heutigen Bonner Loch, dem Parkplatz sowie auf der Fläche an der Rabinstraße insgesamt drei Baukörper bauen. Das erste zur Poststraße und Maximilianstraße hin umfasst Einzelhandel, Gastronomie, Fitness und Wohnen. Im zweiten Gebäude entlang der Maximilianstraße hin zur Thomas-Mann-Straße ist ein Hotel mit einem davor liegenden Platz vorgesehen. Im dritten Baukörper an der Rabinstraße wird es ein öffentliches Parkhaus mit 300 Stellplätzen, ein Büro- und Ärztehaus sowie gewerbliche Nutzungen, Dienstleistungen und Einzelhandel geben.

 

Gestaltung der Post- und Maximilianstraße

 

Die Investoren werden – in ihren jeweiligen Teilbereichen und natürlich in Abstimmung mit der Stadt Bonn – die Maximilianstraße zwischen Thomas-Mann-Straße und Zentralem Omnibusbahnhof ausbauen. Auch die Poststraße, die auf den Bahnhof zuläuft und sich künftig platzartig aufweitet, wird neu gestaltet und sich dann als attraktive Verlängerung der Fußgängerzone darstellen. Insgesamt soll vor dem Bahnhof ein ansprechendes Entree geschaffen werden – großzügig dimensioniert und gesäumt von modernen Handelsflächen.

 

Umzug der Wache GABI in die Cassius-Bastei

 

Die Gemeinsame Anlaufstelle Bonn-Innenstadt (GABI) des Stadtordnungsdienstes und der Bonner Polizei wird bis Ende des Jahres aus dem Untergeschoss des Bahnhofsbereichs in die Cassius-Bastei umziehen. Die Developer GmbH wird die – derzeit leerstehenden - Räume herrichten, die die Stadt anmieten wird. "Wir haben damit eine sehr gute Lösung gefunden, die GABI dauerhaft in Bahnhofsnähe ansiedeln zu können", freut sich der Oberbürgermeister.

 

Enge Abstimmung während der Bauphasen

 

Natürlich wird es während der mehrjährigen Bauphase zu Beeinträchtigungen im Bahnhofsbereich kommen, zumal die Deutsche Bahn ab 2017 mit ihren Sanierungsarbeiten im Bahnhof beginnen will. "Da ist gegenseitige Rücksichtnahme das Gebot der Stunde. Die Investoren haben sich verpflichtet, die einzelnen Phasen der Bauarbeiten untereinander und mit der Stadt abzustimmen. Dazu wird ein Zeit- und Leistungsplan erarbeitet, in dem auch die Belange der Verkehrsträger berücksichtigt werden", erläutert der Oberbürgermeister weiter.

 

Info-Container geplant

 

Es ist beabsichtigt, einen Informationspunkt (z.B. Info-Container) in Bahnhofsnähe einzurichten. Dort sollen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Anwohnerinnen und Anwohner schon vor, aber vor allem während der mehrjährigen Bauphase über das aktuelle Baugeschehen der beiden Projekte sowie über mögliche Einschränkungen und Veränderungen der Verkehrswege informieren können.

"Wenn alles gut läuft und die Bauvorhaben bis zum Jahr 2020 abgeschlossen werden, können wir unseren nationalen wie internationalen Gästen im Beethoven-Jubiläumsjahr einen schmucken Bahnhofsbereich präsentieren", hofft OB Ashok Sridharan.

10. Juni 2016 / Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

UN-Kampagnenbüro für die Nachhaltigen Entwicklungsziele kommt nach Bonn

24. Mai 2016

 

ib Bonn - Die Stadt Bonn kann sich über Zuwachs auf dem UN-Campus freuen: Noch in diesem Jahr wird das zentrale Kampagnenbüro für die neuen weltweiten Nachhaltigkeitsziele, die "UN SDG Action Campaign", in Bonn eröffnet.

 

Am Dienstag, 24. Mai, unterzeichnete der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Friedrich Kitschelt, in Bonn gemeinsam mit Magdy Martínez-Solimán, Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen sowie Regionaler Administrator und Direktor des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, eine Absichtserklärung zur Förderung der "UN SDG Action Campaign" sowie für den Umzug des Kampagnenbüros von New York nach Bonn.

 

Die Kampagne der Vereinten Nationen wurde auf Initiative des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon ins Leben gerufen und hat das Ziel, die im vergangenen Herbst verabschiedete Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen (SDGs) weltweit bekannt zu machen. Die unterzeichnete Vereinbarung schließt eine direkte Unterstützung der Arbeit der UN-Kampagne durch das BMZ mit bis zu 3,5 Millionen Euro ein. Die Vereinbarung bringt neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des neuen UN-Büros auch eine weitere Konferenz nach Bonn, die jährlich stattfinden soll.

 

Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt: "Mit der nachdrücklichen Förderung des Kapagnenbüros der Vereinten Nationen für die Umsetzung der Agenda 2030 durch uns als Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewinnt der VN-Standort Bonn noch einmal zusätzlich an Bedeutung. Wir vertiefen mit der Ansiedelung des Büros in Bonn unsere enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen der Bundesregierung und den Organisationen der Vereinten Nationen am Standort Bonn. Als Entwicklungsressort freuen wir uns besonders, dass die VN-Kampagne künftig von hier aus gelenkt wird."

 

Magdy MartínezSolimán sagte: "Das Zentrum für die globale Kampagne wird für die Strategie der Vereinten Nationen von entscheidender Bedeutung sein, den Mitgliedstaaten und ihren Partnern auf der gesamten Welt von Bonn aus rund um die Uhr erstklassige Unterstützung bei der Interessenartikulation sowie Sachkompetenz und Analytik im Umgang mit großen Datenmengen bereitzustellen."

 

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan freut sich auf das neue UN-Büro und dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung: "Das Büro der UN SDG Action Campaign passt hervorragend in das Profil des internationalen Standortes Bonn. Die Kampagne fördert bürgerschaftliches Engagement zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele und schlägt so die Brücke zwischen den Bonner UN-Organisationen, den hier ansässigen Nichtregierungsorganisationen und der Bevölkerung."

 

Bonn feiert "20 Jahre UNO-Stadt"

 

Bonn feiert in diesem Jahr "20 Jahre UNO-Stadt". Der Grundstein dafür wurde im Jahr 1996 mit der Ansiedlung der Freiwilligenorganisation der Vereinten Nationen (UNV) und des Klimasekretariats (UNFCCC) gelegt. Heute arbeiten von Bonn aus 18 UN-Organisationen mit beinahe 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle unterstützen die gezielten Bemühungen der Regierungen für eine nachhaltige Zukunft in den Bereichen Klimawandel, Landdegradierung, biologische Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen, Artenschutz, globale Freiwilligeneinsätze, Gesundheit, menschliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge, Tourismus sowie Bildung.

 

Rund um die UNO sind neben Bundesbehörden und Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit auch Wissenschaftsinstitutionen, Unternehmen und rund 150 internationale und international tätige Nichtregierungsorganisationen in Bonn ansässig. Sie alle machen den internationalen Standort Bonn zu einem Ort, von dem aus Nachhaltigkeit gestaltet wird.

 

Weitere Informationen zur UNO in Bonn gibt es unter www.bonn.de/@uno-stadt.

 

Markus Schmitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Einladung zur Konferenz „Wohnen in Neu-Tannenbusch – heute und morgen

24. Mai 2016

 

ib - Die Stadt Bonn lädt alle interessierten Tannenbuscher und Tannenbuscherinnen am Samstag, 4. Juni 2016, von 10.30 bis 15 Uhr in der Bertolt-Brecht-Gesamtschule zu einer Konferenz „Wohnen in Neu-Tannenbusch – heute und morgen“ ein. Zur Information, Diskussion und zum Austausch stehen neben Vertretern der Verwaltung der Stadt Bonn eine Vielzahl an Initiativen, Vereinen und Verbänden an Informationsständen bereit. Die Veranstaltung wird abgerundet durch Vorträge von Experten, Arbeitsforen und Stadtteilrundgängen rund um das Thema Wohnen.

 

Ab 10.30 Uhr stellen sich viele Institutionen, die sich im Stadtteil rund um das Thema Wohnen engagieren, mit Informationsständen vor; darunter die Bonner Energie-Agentur, der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr, die DIWO Home Grundbesitz GmbH, die Polizei Bonn, das Quartiersmanagement Bonn Neu-Tannenbusch, die Stadt Bonn (Amt für Soziales und Wohnen mit ihren Fachstellen Bedarfsgerechtes Wohnen, Kontakt- und Informationsstelle Innovative Wohnformen und Wohnberatung), das Studierendenwerk, die Verbraucherzentrale NRW, die Vonovia SE und der Verein Wahlverwandtschaften Bonn.

 

Ab 11.15 Uhr wird es Inputvorträge von Experten zum Thema Wohnen in Neu-Tannenbusch geben. Ab 13 Uhr finden Arbeitsforen zu vier wichtigen Themen statt: "Ich suche eine neue Wohnform" für alle Interessierten, die über alternative Wohnmöglichkeiten nachdenken; "Ich saniere mein Einfamilienhaus" für alle Eigenheimbesitzer, die auf der Suche nach guten Ideen für die Sanierung ihres Hauses sind; "Ich werde aktiver Mieter" für alle interessierten Mieter, die sich einbringen und gemeinsame Projekte auf den Weg bringen wollen, sowie "Unsere Zukunft in Tannenbusch" für alle Interessierten, die die Zukunft des Lebens und Wohnens in Tannenbusch vordenken wollen. Außerdem gibt es einen Stadtteilrundgang, bei dem die Wohnbestände der Vonovia und der DIWO Home besichtigt werden können. Ab 14.30 Uhr werden die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsforen vorgestellt.

 

Die Veranstaltung ist eingebettet in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt Neu-Tannenbusch, durch das die Wohn- und Lebensbedingungen verbessert werden sollen. Ziel ist es, Neu-Tannenbusch noch lebenswerter zu gestalten. Vieles hat sich bereits getan, weitere Maßnahmen stehen unmittelbar bevor. Durch Fördermittel können Projekte umgesetzt werden, die auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet sind, das städtebauliche Bild und die Wahrnehmung des Stadtteils von innen und von außen verbessern und das soziale Zusammenleben fördern.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Bürgerinformation am 23. Mai in Beuel:

Ausweisung von Grundstücken für temporäre Flüchtlingsunterbringung

13. Mai 2016

 

ib – Die Stadt Bonn lädt die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Beuel zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Montag, 23. Mai, um 19.30 Uhr geht es im Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, um temporäre Flüchtlingsunterkünfte auf ausgewiesenen Grundstücken in Beuel.

 

Die Unterbringung von Flüchtlingen ist auch 2016 eine der drängendsten Herausforderungen der Bonner Stadtgesellschaft. Die Versorgung von Flüchtlingen mit Wohnraum musste in Bonn wegen der hohen Anzahl in kurzer Zeit zugewiesener Menschen auch im Wege der Notunterbringung mit der Belegung von Sporthallen und Hotels erfolgen. Da dies aufgrund der Einschränkungen für Sport und Schulen bzw. der hohen Kosten für alle Beteiligten das letzte aller möglichen Mittel ist, ist die Notwendigkeit von temporären Unterkünften auf ausgewiesenen Grundstücken weiterhin dringend gegeben.

 

Diese Bauten werden in einer Bauweise ausgeführt, die sich durch einen reduzierten Baustandard auszeichnet und niedrigere Kosten verursacht als Gebäude, die zur dauerhaften Nutzung geeignet sind. Dazu zählen beispielhaft Container, Holzrahmenleichtbauten, Stahlrahmenbauweisen oder Leichtbauhallen. Hierfür wurden verschiedene Grundstücke auf dem gesamten Bonner Stadtgebiet prioritär benannt. Mit Beschluss des Rates vom 7. April und Beschluss der Bezirksvertretung Beuel vom 20. April wurden mehrere Flächen in Beuel zur möglichen temporären Nutzung für Flüchtlingsunterkünfte beschlossen. Gleichzeitig wurde die Stadtverwaltung beauftragt, für die zwei Flächen "Friedhoferweiterungsfläche" und "Wohnpark II" in Vilich-Müldorf alternative Grundstücke in Holzlar und Oberkassel zu benennen.

 

Bei der Informationsveranstaltung am 23. Mai geben die Verantwortlichen der Stadtverwaltung aktuelle Informationen zu den ausgewählten Grundstücken, die für eine temporäre Nutzung von drei Jahren vorgeschlagen werden. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der Verwaltung für allgemeine Fragen zur Verfügung.

 

Grundlegende Informationen gibt es auf der Internetseite www.integration-in-bonn.de. Weitere Angaben zum rechtlichen Rahmen, den die Genfer Flüchtlingskonvention sowie unser Grundgesetz und das Asylrecht setzen, erhalten Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter www.bamf.de.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Die Godesberger Innenstadt

Podiumsdiskussion in der VHS in Bad Godesberg

13. Mai 2016

 

ib- Es tut sich was: Die Cityterrassen werden umgebaut und begrünt. Die Bauarbeiten im ehemaligen Möbelhaus auf der Burgstraße gehen weiter, und auch die Häuserzeile Am Michaelshof gegenüber den Kammerspielen gewinnt Gestalt.

 

Am Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr findet in der VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2, eine Podiumsdiskussion über die Perspektiven für die Godesberger Innenstadt statt. Günter Gottmann, Vorsitzender Stadtmarketing Bad Godesberg, Frank Katzer, Geschäftsführer von Leyendeckers, der Architekt Helmut Rübsamen sowie Bürgermeisterin Simone Stein-Lücke diskutieren darüber, was schon erreicht wurde und wie die Godesberger Innenstadt noch attraktiver werden kann. Der Eintritt ist frei.

 

Redakteur vom Dienst / Presseamt der Stadt Bonn

Sanierung der Viktoriabrücke startet am 23. Mai

 

11. Mai 2016

 

ib – Die mehrjährige Sanierung der Viktoriabrücke startet am Montag, 23. Mai. Zunächst werden die östliche, dem Hauptbahnhof zugewandte Hälfte der Stahlbrücke, die zugehörigen Lagerkonstruktionen und Stützen sowie die Fahrbahnübergänge zurückgebaut. Die Bauzeit beträgt planmäßig 36 Wochen. Dieser erste Bauabschnitt dürfte bis Jahresbeginn 2017 abgeschlossen sein.

 

Eine Spur je Fahrtrichtung

 

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr auf der Viktoriabrücke und auch auf der Thomastraße jeweils einspurig in jede Fahrtrichtung geführt, d. h.: alle Fahrbeziehungen werden uneingeschränkt aufrechterhalten. Es sind keine Vollsperrungen für den Individualverkehr vorgesehen. Der Gehweg auf der Westseite der Viktoriabrücke ist offen. Die beiden westlich der Viktoriabrücke gelegenen und an den Rampen der Viktoriabrücke anschließenden Treppenanlagen bleiben für die Fußgänger geöffnet. Hingegen wird die südöstliche Treppenanlage während der gesamten Bauzeit für Fußgänger geschlossen. Der Fußgängerverkehr wird entsprechend umgeleitet. Die Baukosten für den anstehenden Rückbau belaufen sich auf ca. 850.000 Euro brutto.

 

Das Gesamtprojekt

 

Die Sanierung der Viktoriabrücke umfasst auch den Bau einer Rampe zum geplanten Kreisverkehr Thomastraße/Alter Friedhof/Rabinstraße. Im günstigsten Fall - das heißt: wenn aus ingenieurstechnischer Sicht alles optimal läuft - wird das Gesamtprojekt rund 3,5 Jahre dauern. Die bisherigen Schätzkosten belaufen sich auf rund 24,6 Millionen Euro brutto. In den Kreisverkehr, dessen Bau Anfang August beginnt und circa ein halbes Jahr dauern wird, werden weitere ca. 1,4 Millionen Euro investiert.

 

Daten zur Viktoriabrücke

 

Die Viktoriabrücke ist sanierungsbedürftig, für die heutigen Lasteinwirkungen des Verkehrs nicht ausreichend tragfähig und muss daher statisch ertüchtigt werden. Die Brücke ist seit 2010 für den Schwerlastverkehr gesperrt, um weitere Schäden am Bauwerk zu vermeiden. Gleichzeitig ist von der Brücke über eine Rampe eine neue Verkehrsanbindung zur Thomastraße geplant, um die Bornheimer Straße verkehrlich zu entlasten.

 

Die Stahlbrücke ist 94,5 Meter lang und 19,50 Meter breit und damit die viertgrößte städtische Brücke (Nord- und Südbrücke sind Eigentum des Landesbetriebs Straßen NRW). Hinzu kommen nochmals jeweils zirka 100 Meter Vorlandrampen. Die Brücke wurde 1949 gebaut und 1963 auf westlicher Seite um 6,50 Meter verbreitert.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bonn.de/@viktoriabruecke.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Stadtrat hat weitere Flächen für temporäre Flüchtlingsunterkünfte beschlossen

8. April 2016

ib 1070 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen will die Bundesstadt Bonn bis voraussichtlich 30. September in temporären Bauten unterbringen. Dazu werden Container auf folgenden Grundstücken aufgestellt: an der Schlesienstraße (bis 180 Plätze) sowie auf den vier vom Stadtrat am 7. April beschlossenen Standorten Reuterpark (bis 240), Herz-Jesu-Kloster (bis 170), Rheinweg Süd (bis 240) und im Büro- und Gewerbepark, Pützchen-Bechlinghoven (WTP) an der Siegburger Straße (bis 240).

 

 

Darüber hinaus hat der Stadtrat in einem sogenannten Block 1 weitere Grundstücke für temporäre Flüchtlingsunterkünfte festgelegt, für die die Stadtverwaltung nun die entsprechende Planung zur Ausschreibung beginnen kann: südliche Hammstraße in Beuel-Geislar, südlich des Schießbergweges in Beuel-Ramersdorf, nordwestlich des Mendener Wegs in Beuel-Vilich-Müldorf, an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Bonn-Dransdorf, An der Burg Medinghoven in Hardtberg-Duisdorf und am Heizkrafwerk Süd in Bonn-Dottendorf (die Reihenfolge der genannten Grundstücke stellt keine Priorisierung dar).

 

Weitere Grundstücke (Blöcke 2 bis 4) wird der Rat der Stadt Bonn erst beschließen, wenn diese in den zu beteiligenden Gremien wie Bezirksvertretungen, Planungsausschuss und Betriebsausschuss SGB beraten worden sind.

 

Informationen zum Thema Flüchtlinge gibt es im Internet: www.bonn.de/@fluechtlinge und www.integration-in-bonn.de.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Sebastianstraße

29. März 2016

 

ib - Über die zukünftigen Planungen für das Gelände des ehemaligen Paulusheimes können sich Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 8. April, von 13 bis 18 Uhr im Theater im Ballsaal in Endenich informieren. Außerdem liegen die Pläne im April im Stadthaus aus.

 

Bei der Veranstaltung in Endenich werden die Pläne der Eigentümerin vorgestellt, die vor Ort eine Bebauung mit Wohnraum plant, dabei soll auch seniorengerechtes Wohnen und Mehrgenerationenwohnen berücksichtigt werden. Das notwendige Planungsrecht wird über einen Bebauungsplan geregelt, an dessen Aufstellung sich die Bonner beteiligen können. Sie haben vor Ort die Möglichkeit im Dialog mit Fachleuten Anregungen zu geben.

 

Darüber hinaus können die Pläne vom 7. bis zum 22. April im Stadtplanungsamt eingesehen werden und zwar jeweils Montag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr im Stadthaus, Berliner Platz 2, auf Etage 8C.

 

Weitere Infos zum Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes gibt es unter www.bonn.de/@7621-56.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

Neugestaltung der Fußgängerzone Bad Godesberg: Stadtspaziergang geplant

24. März 2016

ib - Die Fußgängerzone in Bad Godesberg soll verschönert und aufgewertet werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und wie Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende sich einbringen können, darüber informiert die Verwaltung die Bezirksvertretung Bad Godesberg in einer Mitteilungsvorlage für die Aprilsitzung.

 

Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt der Bereich "Am Fronhof" vor der Fronhofer Galeria umgestaltet werden. Die geplante Neugestaltung wird sich an den Elementen, die in der Koblenzer Straße zum Einsatz gekommen sind, orientieren. Die Pläne zur Umgestaltung werden von der Verwaltung zeitnah vorgelegt. Darüber hinaus soll in der Alten Bahnhofstraße, am Theaterplatz und im Bereich Am Michaelshof und Am Fronhof Bänke nach dem Modell Koblenzer Straße und Fahrradständer sowie Abfallbehälter aufgestellt werden.

 

Die an verschiedenen Stellen vorhandenen unterschiedlichen Pflanzkübel sollten entfernt werden und dort, wo es möglich und sinnvoll ist, durch Baumpflanzungen ersetzt werden. Für das Jahr 2016 sind insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von rund 500 000 Euro eingestellt, 200 000 Euro davon beim Amt für Stadtgrün und 300 000 Euro beim Tiefbauamt für die Umgestaltung "Am Fronhof". Die Mitteilungsvorlage kann hier abgerufen werden:

 

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/16/1610909.pdf

 

Wie es jetzt weitergeht:

 

Die bisher erarbeiteten Vorschläge werden in einem Stadtspaziergang durch die Fußgängerzone Bad Godesberg erläutert. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen und die Vorschläge der Verwaltung zu beurteilen. Der Termin für den Spaziergang wird per Bürgerbrief und Pressemitteilung bekannt gemacht.

 

Im Anschluss soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der die Ergebnisse zur Diskussion gestellt werden. Auf dieser Basis legt die Verwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg einen Gesamtkatalog zur Teilsanierung, Verschönerung und Aufwertung der Fußgängerzone Bad Godesberg zum Beschluss vor.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

Neugestaltung der Fußgängerzone Bad Godesberg: Stadtspaziergang geplant

 

ib - Die Fußgängerzone in Bad Godesberg soll verschönert und aufgewertet werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und wie Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende sich einbringen können, darüber informiert die Verwaltung die Bezirksvertretung Bad Godesberg in einer Mitteilungsvorlage für die Aprilsitzung.

 

Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt der Bereich "Am Fronhof" vor der Fronhofer Galeria umgestaltet werden. Die geplante Neugestaltung wird sich an den Elementen, die in der Koblenzer Straße zum Einsatz gekommen sind, orientieren. Die Pläne zur Umgestaltung werden von der Verwaltung zeitnah vorgelegt. Darüber hinaus soll in der Alten Bahnhofstraße, am Theaterplatz und im Bereich Am Michaelshof und Am Fronhof Bänke nach dem Modell Koblenzer Straße und Fahrradständer sowie Abfallbehälter aufgestellt werden.

 

Die an verschiedenen Stellen vorhandenen unterschiedlichen Pflanzkübel sollten entfernt werden und dort, wo es möglich und sinnvoll ist, durch Baumpflanzungen ersetzt werden. Für das Jahr 2016 sind insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von rund 500 000 Euro eingestellt, 200 000 Euro davon beim Amt für Stadtgrün und 300 000 Euro beim Tiefbauamt für die Umgestaltung "Am Fronhof". Die Mitteilungsvorlage kann hier abgerufen werden:

 

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/16/1610909.pdf

 

Wie es jetzt weitergeht:

 

Die bisher erarbeiteten Vorschläge werden in einem Stadtspaziergang durch die Fußgängerzone Bad Godesberg erläutert. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen und die Vorschläge der Verwaltung zu beurteilen. Der Termin für den Spaziergang wird per Bürgerbrief und Pressemitteilung bekannt gemacht.

 

Im Anschluss soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der die Ergebnisse zur Diskussion gestellt werden. Auf dieser Basis legt die Verwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg einen Gesamtkatalog zur Teilsanierung, Verschönerung und Aufwertung der Fußgängerzone Bad Godesberg zum Beschluss vor.

 

Stefanie Zießnitz / Presseamt der Stadt Bonn

 

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BERICHT AUS BONN:

Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg der Bonner Energie-Agentur werden zum offiziellen Vorzeigeprojekt der KlimaExpo.NRW

08. März 2016

 

ib Bonn - Das von der Bonner Energie-Agentur (BEA) konzipierte Angebot "Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg" wird von der Landesregierung offiziell ausgezeichnet. Es wird zu einem der insgesamt "1.000 Schritte", welche die Landesinitiative KlimaExpo.NRW bis 2022 in einer ambitionierten Leistungsschau der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Das Problem für viele energetische Sanierungsvorhaben: Nach der ersten Energieberatung und dem gefassten Sanierungsentschluss sind qualifizierte Handwerker, Planer und Baubegleiter schwer zu finden. Manche Sanierung wird enttäuscht auf die lange Bank geschoben. Das Angebot "Energieeffizienz-Partner Bonn / Rhein-Sieg" der Bonner Energie-Agentur (BEA) sorgt mit einer qualitätsgeprüften Dienstleisterübersicht (Effizienzpartnerliste) für Abhilfe – und erntet dafür nun die Anerkennung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der BEA-Service wird in der Rubrik "Ressourcen schonen" zu einem der 1.000 prestigeträchtigen Projekte der Initiative KlimaExpo.NRW. Dabei handelt es sich um eine Leistungsschau, die die Innovationskraft in Sachen nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaft und Klimaschutz im Land Nordrhein-Westfalen dokumentiert.

 

Das Energieeffizienz-Partner-System gewährleistet den sehr konkreten, regionalen Zugriff auf qualifizierte Handwerksbetriebe sowie Planungs- und Energieberatungsbüros, die sich nachweislich mit der energetischen Optimierung eines Gebäudes auskennen – von der Installation einer Pelletheizung über die Anbringung einer ökologischen Außenwanddämmung bis zur Baubegleitung. Um Bauherren in der Region diese Qualität bieten zu können, fordert die BEA zum einen theoretische und praktische Aufnahmekriterien und zum anderen eine kontinuierliche Weiterbildung von den gelisteten Unternehmen ein. Mit Fortbildungs- und Austauschangeboten auf den jährlich vier stattfindenden Partnertagen stellt die BEA sicher, dass die Energieeffizienz-Partner ein vertieftes Verständnis der benachbarten Gewerke erwerben, um sich entsprechend gut gerüstet der komplexen Aufgabe "Gesamtsystem energieeffizientes Haus" stellen zu können.

 

Mit der Energieeffizienz-Partner-Liste stehen Haus- und Wohnungsbesitzern im Ergebnis hochqualifizierte Dienstleister für die Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien im Bau- und Modernisierungsbereich unkompliziert und zeitnah zur Verfügung.

 

"Wenn sich in Bonn Politik und Verwaltung der CO2-Reduktion verschreiben und dabei eine Kooperation mit der Wirtschaft eingehen, entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Dass ein solch ungewöhnliches Projekt ein Erfolgsmodell werden kann, dafür ist das Energieeffizienz-Partnersystem der Bonner-Energie-Agentur vorbildhaft", fasst Thomas Radermacher, Kreishandwerksmeister Bonn/Rhein-Sieg, das Erreichte zusammen.

 

Hintergrund KlimaExpo.NRW

 

Nordrhein-Westfalen hat sich als erstes Bundesland verbindliche Ziele für den Klimaschutz gesetzt. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Diese soll zugleich eine Leistungsschau sowie ein Ideenlabor für den Standort NRW sein und bündelt daher landesweit bis 2022 tausend Projekte ("1.000 Schritte"), die innovativ und wirtschaftlich sinnvoll den Klimaschutz voranbringen.

 

Die Bonner Energie Agentur

 

Sie wurde 2010 durch einen Ratsbeschluss der Stadt Bonn ins Leben gerufen und gründete sich 2012 als Verein. Die Vereinsmitglieder verbindet das Ziel, den Klimaschutz auf lokaler Ebene zu fördern, unter anderem durch die Unterstützung energiesparenden Bauens und Sanierens sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Die zentrale Aufgabe der BEA besteht dabei in einer kostenfreien, fachkompetenten, neutralen und unabhängigen Beratung durch Architekten und Ingenieure. Sie berät Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen rund um die Fragen der energetischen Gebäudesanierung und den Einsatz von erneuerbaren Energien.

Die Energie Agentur wird das Projekt und die Gründe für die Anerkennung durch die KlimaExpo.NRW demnächst detailliert der Presse und Öffentlichkeit vorstellen.

Pressekontakt:
Celia Schütze, Bonner Energie-Agentur, Tel.: 0228 - 77 50 610228 - 77 50 61, E-Mail: cs@bea.bonn.de

 

Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

Zahl der Wohnungen in Bonn im Jahr 2015 leicht gestiegen

03. März 2016

 

ib - Die Zahl der Gebäude und Wohnungen in der Bundesstadt Bonn ist im Jahr 2015 leicht gestiegen. Das geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik zum 31. Dezember 2015 hervor, die die Statistikstelle der Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat.

 

Demnach gab es zum Jahresende 2015 in der Bundesstadt Bonn 57.075 Gebäude. Die Zahl der Wohnungen betrug 169.305 Wohneinheiten. Gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2014 vergrößerte sich der Gebäudebestand um 167 Gebäude (plus 0,29 Prozent). Der Wohnungsbestand erhöhte sich um 1.045 Wohneinheiten (plus 0,62 Prozent).

 

Gegenüber den aufgrund des Zensus 2011 revidierten Bestandszahlen von 2011 stieg die Zahl der Gebäude mit Wohnnutzung insgesamt um 654 Gebäude an (plus 1,16 Prozent). Im selben Zeitraum wurden insgesamt 3.903 neue Wohnungen (plus 2,34 Prozent) dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Im Durchschnitt entstanden in den letzten vier Jahren 164 Gebäude und 976 Wohneinheiten pro Jahr.

 

67,9 Prozent (38.729) der am 31. Dezember 2015 bestehenden Gebäude sind Ein und Zweifamilienhäuser, 27,8 Prozent (15.856) kleinere Mehrfamiliengebäude mit drei bis neun Wohneinheiten, in 4,5 Prozent der Fälle (1957) handelt es sich um Mehrfamilienhäuser mit 10 bis 19 Wohneinheiten, und der Anteil der Mehrfamilienhäuser mit 20 und mehr Wohnungen beläuft sich auf 0,9 Prozent (533).

 

49,5 Prozent aller Wohnungen verfügt über ein bis drei Räume, 34,8 Prozent über vier bis fünf Räume und 15,8 Prozent über sechs Räume und mehr. Insgesamt gibt es in den Bonner Wohnungen 639.186 Räume und im Schnitt 3,8 Räume pro Wohnung. Die durchschnittliche Größe der Wohnungen beträgt 82,3 Quadratmeter.

 

Gebäude- und Wohnungsbestand 2011 bis 2015

  • 2011: 56.421 Gebäude, 165.402 Wohnungen
  • 2012: 56.598 Gebäude, 166.230 Wohnungen
  • 2013: 56.779 Gebäude, 167.364 Wohnungen
  • 2014: 56.908 Gebäude, 168.260 Wohnungen
  • 2015: 57.075 Gebäude, 169.305 Wohnungen

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

Verlängerte Öffnungszeiten im neuen Servicepunkt Bauordnung

 

23.02.2016

 

ib - Mit verlängerten Öffnungszeiten in einem neuen "Servicepunkt Bauordnung" verbessert das Bauordnungsamt ab Dienstag, 1. März, sein Angebot für Bauwillige.

 

Im "Servicepunkt Bauordnung" auf der Etage 5 B erhalten Bürgerinnen und Bürger, die bauen möchten, erste baurechtliche Informationen zu beabsichtigten Baumaßnahmen oder Nutzungsänderungen. Diese Informationen beziehen sich zunächst auf die Frage, ob für die Maßnahme ein Bauantrag gestellt werden muss. Weiterhin werden Fragen zu dem für das Baugrundstück geltenden Planungsrecht, zu grundlegenden Anforderungen aus dem Bauordnungsrecht wie Abstandflächen, Stellplatzanforderungen, sowie zu möglichen Beteiligungen anderer Fachbehörden beantwortet. Auch erhalten die Bürgerinnen und Bürger die für einen Bauantrag notwendigen Formulare, und es wird über notwendige Unterlagen informiert.

 

Die Hausakteneinsicht wurde ebenfalls in den Bereich des Servicepunktes eingegliedert. Hier können archivierte Baugenehmigungsakten nach vorheriger Bestellung eingesehen werden. Gerne fertigt das Bauordnungsamt auch Kopien von Baugenehmigungen und genehmigten Bauvorlagen.

 

Die Öffnungszeiten des Servicepunktes Bauordnung ab dem 1. März 2016 lauten: Bürger-Erstberatung Bauen: montags und dienstags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 18 Uhr. Die Akteneinsicht ist ebenfalls zu diesen Zeiten möglich sowie zusätzlich freitags von 8 bis 13 Uhr.

 

Auch wurde der Internetauftritt des Bauordnungsamtes verbessert. In einem Baulexikon A-Z, interessanten Broschüren, Informationsschriften und hilfreichen Links kann man sich bequem bereits von zu Hause über baurechtliche Themen informieren.

 

Weiterhin bietet das Bauordnungsamt vertiefende Bauberatungen zu konkretisierten Planungen im Rahmen der Erstellung eines Bauantrages oder einer Bauvoranfrage an. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Bauherren und Planer diesen Service künftig nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung in Anspruch nehmen.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.bonn.de/@bauordnung

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Ausstellung im Stadthaus: "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW"

18.02.2016

 

ib - Von Montag, 22. Februar, bis Freitag, 11. März, werden im Foyer des Stadthauses, Berliner Platz 2, Fotos mit Informationen von den Gewinner-Gebäuden der "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen" ausgestellt.

 

Zum achten Mal hat im Jahr 2015 das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwickung und Verkehr gemeinsam mit der Architektenkammer NRW die "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen" ausgelobt. Aus 203 eingereichten Objekten hat eine Fachjury 33 Gebäude in neun Kategorien auf Grund der hohen Qualität der Planungen ausgezeichnet.

 

In der Stadt Bonn wurde das Gebäude der Internationalen Kindertagesstätte Heussalle 30 in der Kategorie "Bildung/Forschung" prämiert. Für die Architektur zeichnet das Büro Hirner und Riehl Architekten und Stadtplaner aus München, verantwortlich. Bauherrin war die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Der Entwurf hatte sich 2010 in einem Architektenwettbewerb durchgesetzt. Das Gebäude wurde 2013 fertig gestellt.

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr zu sehen.

 

Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten wird seit 1980 alle fünf Jahre ausgelobt.

 

Weitere Informationen über das Gebäude der Internationalen Kindertagesstätte im Internet:

 

http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Bauprojekte/Bonn/UN/InternationaleKita/internationalektastart.html

 

Die Dokumentation, die während der Ausstellung zur Mitnahme ausliegen wird, ist im Internet abrufbar unter:

 

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/herunterladen/der/datei/dokumentation-auszeichnung2015-pdf/von/auszeichnung-vorbildlicher-bauten-in-nordrhein-westfalen-2015/vom/staatskanzlei/2070

 

 

Marc Hoffmann/ Presseamt der Stadt Bonn

Amt für Bodenmanagement und Geoinformation

10. 02. 2016

 

ib - Das Kataster- und Vermessungsamt hat sich in "Amt für Bodenmanagement und Geoinformation" umbenannt.

Seit jeher prägten die Bezeichnung des Amtes die Kernaufgaben "Führung des Liegenschaftskatasters" sowie die kommunale Vermessung. Neben diesen Bereichen sowie der Stadtkartographie werden jedoch auch viele Aufgaben des Bodenrechts und des Bodenmanagements im Amt wahrgenommen. Hier sind insbesondere die verbindliche Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren, städtebauliche Verträge, bodenbezogene Verwaltungsvereinbarungen, die Grundstücksbewertung mit der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses sowie die Bodenordnung zu nennen.

Die traditionelle Amtsbezeichnung konnte dieses breite Aufgabenspektrum rund um Boden und Grundstück nicht mehr repräsentieren. Nunmehr werden die klassischen Kataster- und Vermessungsaufgaben sowie der sich rasant entwickelnde Bereich der raumbezogenen Datenverarbeitung mit dem Oberbegriff "Geoinformation" abgebildet.

Mit der Umbenennung reiht sich die Stadt Bonn in eine Vielzahl von Städten und Landesbehörden ein, die diese Begriffsänderung und Anpassung an die gewandelten Aufgabenfelder bereits vor Jahren vollzogen haben.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

130 neue Baugrundstücke in Geislar-West

 

09.02.2016

 

ib - Der Umlegungsausschuss der Bundesstadt Bonn hat nach intensiven Verhandlungen mit den Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern sowie Pächtern das im süd-westlichen Bereich von Geislar liegende Gebiet "Geislar-West" durch Umlegung neu geordnet. Damit sind im Gebiet rund 130 Baugrundstücke entstanden, die mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut werden können.

 

An der Neuordnung sind die insgesamt circa 150 Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer in 84 Rechtsverhältnissen intensiv beteiligt worden. Sie wurden maßgeblich bei der Auswahl, Lage, Größe und Zuschnitt ihrer neu zugeteilten Grundstücke mit in die Entscheidungen eingebunden. Die insgesamt 130 neuen Baugrundstücke teilen sich auf in 48 Einzelhausgrundstücke und 82 Doppelhausgrundstücke.

Mit dieser Neuordnung werden in Geislar rund 200 bis 220 Wohneinheiten realisiert. Es ist mit einem Bevölkerungszuwachs von etwa 500 Bürgerinnen und Bürgern zu rechnen.

 

Stadt wird 27 Baugrundstücke zum Verkauf ausschreiben

 

Die Stadt erhält als Alteigentümerin in dem Gebiet 27 Baugrundstü>Die Entscheidung, welche Bewerber ein Grundstück erhalten, trifft auf Vorschlag der Liegenschaftsverwaltung der Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung als Fachgremium des Rates. Entsprechend der vom Rat erlassenen Richtlinien werden bei der Vergabe der Einzel- und Doppelhausgrundstücke insbesondere noch nicht über Grundeigentum verfügende junge Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt berücksichtigt. In die Entscheidung fließt auch mit ein, ob die Bewerber im Stadtgebiet Bonn wohnen. Nähere Angaben zum Vergabeverfahren sind dem im Internet unter der oben benannten Adresse eingestellten Informationsblatt zu entnehmen.

Die vielen Nachfragen nach Bauflächen, die bei der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses eingehen, lassen ein sehr großes Interesse an diesem Baugebiet erkennen.

 

Rechtskräftiger Bebauungsplan

 

Grundlage für die Umlegung und Bebauung von "Geislar-West" ist der seit dem 28. April 2010 rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 7925-22 einschließlich der 2. Änderung vom 7. Oktober 2015, der für diesen Bereich Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zweigeschossiger Bauweise und maximal zwei Wohneinheiten vorsieht. Die Herrichtung und Unterhaltung der zugehörigen ökologischen Ausgleichsflächen ist ebenfalls im Umlegungsverfahren geregelt worden. Die von den Beteiligten aufgebrachten Flächen wurden im Rahmen der Umlegung auf die Stadt übertragen. Die Pflegekosten wurden abgelöst.

 

Der Umlegungsausschuss

 

Der Umlegungsausschuss der Bundesstadt Bonn ist zuständig für die Durchführung der Baulandumlegungen im Bonner Stadtgebiet. Er hat die Aufgabe, aus ungeordneten Flächen nach Lage, Form und Größe zweckmäßig gestaltete Baugrundstücke zu schaffen.

Er ist kein Ausschuss im Sinne der Gemeindeordnung, also wie etwa der Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz. Seine Legitimation bezieht er aus dem Baugesetzbuch und der Durchführungsverordnung des Landes NRW. Er besteht aus fünf Mitgliedern: dem Vorsitzenden mit der Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst, zwei Ratsmitgliedern, einem Experten aus dem Bereich des Vermessungswesens und einem Sachverständigen für die Ermittlung von Grundstückswerten.

Die Amtszeit der Mitglieder beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl – durch den Rat – ist möglich.

 

Der Umlegungsausschuss berät und beschließt in nicht öffentlicher Sitzung. Die zu treffenden Entscheidungen werden von der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses vorbereitet. Die Geschäftsstelle ist organisatorisch dem Kataster- und Vermessungsamt der Bundesstadt Bonn zugeordnet. Der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin wird vom Oberbürgermeister bestellt. Er/sie erledigt die laufenden Geschäfte und den Schriftverkehr, führt Verhandlungen mit den Beteiligten, bereitet Entscheidungen des Ausschusses vor und führt sie aus. An den Sitzungen des Umlegungsausschusses nimmt der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin mit beratender Stimme teil.

 

 

Näheres zum Umlegungsausschuss und zum Ablauf eines Umlegungsverfahrens ist nachzulesen auf den städtischen Internetseiten unter: www.bonn.de/@bodenordnung.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn

 

Planungsausschuss tagt am 19. Januar im Rathaus Beuel

12. 01.2016

 

ib – Ausnahmsweise in Beuel findet die erste Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz im Jahr 2016 statt. Die Stadtverordneten kommen am Dienstag, 19. Januar, um 18 Uhr im Großen Saal des Rathauses in Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, zusammen. Themen sind unter anderem der Masterplan Innere Stadt und die Stellungnahme der Stadt Bonn zum Landesentwicklungsplan.

 

Marc Hoffmann / Presseamt der Stadt Bonn