WILLKOMMEN! 

Die Bezirksgruppe Bonn-Rhein-Sieg des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten + Ingenieure e.V.  heißt Sie willkommen!

 

BDB-Landesverbandstagung 2015; Rahmenprogramm

Sanierung der Viktoriabrücke startet am 23. Mai

Die Sanierung der Viktoriabrücke startet am 23. Mai, wie die Stadt Bonn mitteilte. Zunächst werden die dem Hauptbahnhof zugewandte Hälfte der Stahlbrücke, die zugehörigen Lagerkonstruktionen und Stützen sowie die Fahrbahnübergänge zurückgebaut. Die Bauzeit beträgt planmäßig 36 Wochen. Dieser erste Bauabschnitt dürfte bis Jahresbeginn 2017 abgeschlossen sein.

Wir wünschen Ihnen und uns allen viel Geduld für die Bauphase! 

Mehr Infos siehe: Pressemitteilungen der Stadt Bonn

Bürgerinformation am 23. Mai in Beuel:

Ausweisung von Grundstücken für temporäre Flüchtlingsunterbringung

Die Stadt Bonn lädt die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Beuel zu einer Informationsveranstaltung ein.

Am Montag, 23. Mai, um 19.30 Uhr geht es im Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, um temporäre Flüchtlingsunterkünfte auf ausgewiesenen Grundstücken in Beuel.

 

Mehr Infos:Pressemitteilungen der Stadt Bonn

Podiumsdiskussion zur Godesberger Innenstadt

Am Donnerstag, 19. Mai, um 18 Uhr findet in der VHS in Bad Godesberg, Am Michaelshof 2, eine Podiumsdiskussion über die Perspektiven für die Godesberger Innenstadt statt.

Günter Gottmann, Vorsitzender Stadtmarketing Bad Godesberg, Frank Katzer, Geschäftsführer von Leyendeckers, der Architekt Helmut Rübsamen sowie Bürgermeisterin Simone Stein-Lücke diskutieren darüber, was schon erreicht wurde und wie die Godesberger Innenstadt noch attraktiver werden kann.
Der Eintritt ist frei.

 

Mehr dazu siehe: Pressemitteilungen der Stadt Bonn

Führung "Über den Dächern von Bonn"

Die Führung "Über den Dächern von Bonn" der Bonn-Information bietet ab Samstag, 30. April, bis Ende Oktober immer samstags um 14.30 Uhr einen Blick

aus der Vogelperspektive auf die Bundesstadt.

 

Dazu steigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Dach des Stadthauses am Berliner Platz, das sonst nicht für Besucher zugänglich ist. Anhand herausragender Gebäude und architektonischer Zusammenhänge erfahren die Gäste spannende historische und aktuelle Hintergründe. Zudem können sie die Aussicht über die Stadtviertel und die malerische Landschaft genießen. Ein kleiner Rundgang durch die Bonner Innenstadt rundet die Tour ab.

 

Wer an der 1,5-stündigen Führung teilnehmen will, sollte gut zu Fuß sein, denn für den Aufstieg auf das Stadthausdach sind – nach der Fahrt mit dem Aufzug ins 17. Stockwerk – etwa 70 Stufen zu bewältigen.

Die Tour kostet 9 €  pro Person, ermäßigt 5 €. Treffpunkt ist die Bonn-Information, Windeckstraße 1. Tickets gibt es auch im Vorverkauf, unter anderem bei der Bonn-Information, Telefon 0228 – 77 50 00.

 

Die Führung findet bis zum 29. Oktober jeden Samstag um 14.30 Uhr statt.

Grundstücksmarktbericht Rhein-Sieg-Kreis 2015

Ergebnisse und Folgen

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Er ist gespickt voll mit Informationen rund um die Preisentwicklung von Grundstücken, Häusern und Wohnungen im Rhein-Sieg-Kreis – der Grundstücksmarktbericht 2015. Auf 108 Seiten finden Leserinnen und Leser Wissenswertes über den Immobilienmarkt im Rhein-Sieg-Kreis und seine Entwicklung in den letzten Jahren.

Der Grundstücksmarktbericht wird vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Troisdorf herausgegeben.

 

Laut dem Bricht sind im Jahr 2015 im Kreisgebiet 7.700 Immobilien im Wert von insgesamt 1,35 Mrd. € verkauft worden – das höchste Investitionsvolumen seit Einführung der Statistik im Jahr 1990.
 

Neben den allgemeinen Statistischen Auswertungen kann der am Grundstücksmarkt Interessierte weitere Daten erhalten. So führt der Grundstücksmarktbericht z.B. auf, wie hoch die Durchschnittspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind, bzw. was durchschnittlich für Eigentumswohnungen - sortiert nach Baujahr und Wohnungsgröße - in den einzelnen Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises gezahlt wird.

Mehr dazu siehe:

Pressemitteilungen Rhein-Sieg

 

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Sebastianstraße

Über die zukünftigen Planungen für das Gelände des ehemaligen Paulusheimes können sich Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 8. April, von 13 bis 18 Uhr im Theater im Ballsaal in Endenich informieren. Außerdem liegen die Pläne im April im Stadthaus aus.

 

Darüber hinaus können die Pläne vom 7. bis zum 22. April im Stadtplanungsamt eingesehen werden im Stadthaus, Berliner Platz 2, auf Etage 8C.

 

Mehr Infos siehe unter: Pressemitteilungen Stadt Bonn

Neugestaltung der Fußgängerzone Bad Godesberg

Die Fußgängerzone in Bad Godesberg soll verschönert und aufgewertet werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und wie Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende sich einbringen können, darüber informiert die Verwaltung die Bezirksvertretung Bad Godesberg in einer Mitteilungsvorlage für die Aprilsitzung.

 

Die bisher erarbeiteten Vorschläge werden in einem Stadtspaziergang durch die Fußgängerzone Bad Godesberg erläutert. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen und die Vorschläge der Verwaltung zu beurteilen. Der Termin für den Spaziergang wird per Bürgerbrief und Pressemitteilung bekannt gemacht.

 

Im Anschluss ist eine Informationsveranstaltung geplant, in der die Ergebnisse zur Diskussion gestellt werden. Auf dieser Basis legt die Verwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg einen Gesamtkatalog zur Teilsanierung, Verschönerung und Aufwertung der Fußgängerzone Bad Godesberg zum Beschluss vor. Mehr dazu unter: Pressemitteilungen Stadt Bonn

Beratungen der BEA sparen jährlich 310 Tonnen CO2 und 100.000 € Energiekosten ein

 

Eine Studie stellt große Zufriedenheit der Bonner Bauherren und Modernisierer mit den Beratungen und eine hohe Anwendbarkeit der Empfehlungen fest.

Durch eine wissenschaftlich abgesicherte Kundenumfrage wurde eine erste Bilanz der Arbeit der Bonner Energie Agentur (BEA)  seit 2012 gezogen.

Dabei bewerteten die Kunden der BEA die Beratungsangebote fast ausschließlich mit sehr gut oder gut. Und auch die Ergebnisse können sich mehr als nur sehen lassen: Allein durch die Beratungen der BEA im Jahr 2013 konnten in der Folge jährlich 100.000 Euro Energiekosten und 310 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden. Zudem profitiert die regionale Wirtschaft von den praxisnahen Beratungseffekten.

Mehr dazu siehe: Bonner Energie Agentur Presse

Kostenfreie Beratung für BDB-Mitglieder

Erstberatung für Architekten und Ingenieure

BDB weitet Angebot der kostenfreien Erstberatung exklusiv für BDB-Mitglieder aus – ab sofort auch Erstberatung zu Honorarfragen zu Architekten- und Ingenieurleistungen möglich.

 

Ab sofort weitet der BDB das Angebot der kostenfreien Erstberatung exklusiv für BDB-Mitglieder massiv aus. Fortan können Sie sich nun auch zu Grundsatzfragen der Honorarordnung und zu Fragen zur HOAI-konformen Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen erstberaten lassen.

 

Als Experte konnte der BDB hierfür Dipl.-Ing. Alois Strohmayr (Foto) gewinnen, der seit 2004 als von der Industrie- und Handelskammer Schwaben öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Honorare der Leistungen der Architekten und Ingenieure tätig ist. Zudem ist Herr Strohmayr Mitglied der XI. Vertreterversammlung der Architektenkammer Bayern und dort als Mitglied der Arbeitsgruppe Vergabe und Wettbewerb aktiv.

 

Das neue attraktive Angebot ist eine wichtige Ergänzung zur kostenfreien juristischen Erstberatung, die der BDB bereits seit Jahren seinen Mitgliedern als exklusiven Service anbietet. Diese umfasst ein bis zu 20-minütiges Beratungsgespräch mit Herrn Rechtsanwalt Bernd R. Neumeier, einem spezialisierten Anwalt für das Architekten- und Ingenieurrecht von der Berliner Kanzlei Wagensonner. Herr Neumeier ist seit über zwanzig Jahren ausschließlich im Bau- und Architektenrecht tätig und berät mittelständische Architektur- und Ingenieurbüros im In- und Ausland.

 

Im Übrigen ist auch das neue Erstberatungsangebot für Sie als BDB-Mitglied kostenfrei.

 

Bitte beachten Sie unbedingt, dass dieses ausschließlich über die Vermittlung der Bundesgeschäftsstelle entweder telefonisch unter 030/841897-0030/841897-0 oder per E-Mail an info@baumeister-online.de in Anspruch genommen werden kann.

IK Bau NRW: Keine Verwässerung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“

Düsseldorf (18.02.2016) – Der Entwurf der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für ein Gesetz zur Umsetzung der EU-Berufsanerkennungsrichtline (BARL) reicht nach Ansicht der Ingenieurkammer-Bau NRW nicht aus, Qualität und Sicherheit im Bauwesen zu sichern. Es droht eine Verwässerung der gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieur“, weil wesentliche Punkte ungeregelt bleiben. Mehr Infos dazu: www.ikbaunrw.de/presse

Kammerwahl 2015

Am 10.12.2015 wurden die vorläufigen Ergebnisse zu den Wahlen der XI. Vertreterversammlung der AKNW durch AKNW-Hauptgeschäftsführer Markus Lehrmann verkündet werden.

Erfreulicherweise kann festgestellt werden, dass sich die Wahlbeteilgung durch alle Fachrichtungen deutlich gesteigert hat.

Weniger erfreulich für uns ist, dass der BDB mit seiner Liste 1 deutliche Stimmeneinbußen hinnehmen musste. Trotzdem bleibt der BDB mit 40 Sitzen stärkste Gruppierung in der neuen Vertreterversammlung.

Für den BDB-Bonn-Rhein-Sieg ziehen der Kollege Wolfgang Züll und Kay Künzel in das Architektenparlament ein.

Unser Team für Bonn-Rhein-Sieg: Kay Künzel (Wachtberg), Wolfgang Züll (Sankt Augustin), Thomas Gramlich (Bonn)

Mit der Kammerwahl werden Schwerpunkte für die berufspolitische Arbeit gesetzt. Aber: Wer wird eigentlich gewählt – und wann? Wie kann ich mich informieren? Wie funktioniert das überhaupt? Wichtige Fragen und Antworten zu einer wichtigen Wahl im Überblick.

Wann kann ich wählen?
Alle stimmberechtigen Mitglieder erhalten Ihre Wahlunterlagen im November 2015. Der Wahltag ist der letzte Tag der Stimmabgabe, also der 9. Dezember 2015. Bis dahin müssen die Wahlunterlagen spätestens eingegangen sein.

Wer wird gewählt?
Gewählt wird das Architektenparlament, die Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW (AKNW). Sie besteht aus KollegenInnen der vier Fachrichtungen innerhalb der Kammer: Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner. Jeder Fachrichtung stehen mindestens zwei Sitze in der Kammer zu. Die übrigen Sitze werden verhältnismäßig nach der Anzahl der Mitglieder der Fachrichtungen verteilt. Außerdem ein Kriterium: Die Tätigkeitsarten – also Freischaffende, Angestellte und Verbeamtete – müssen jeweils mit 25 Prozent der Sitze in der Kammer vertreten sein.

Den BDB finden Sie auf der Liste 1.
Jedes Mitglied kann sich aufstellen lassen und einen Wahlvorschlag einreichen. Dafür muss es mindestens fünf Unterstützer finden, die die Kandidatur mit ihrer Unterschrift stützen.

Wie wird gewählt?
Gewählt wird ausschließlich per Briefwahl. Als wahlberechtiges Mitglied erhalten Sie im November ihre Wahlunterlagen, also den Stimmzettel für die jeweilige Fachrichtung, den verschließbaren Wahlumschlag, den Rücksendeumschlag, die Liste der aufgestellten Kandidaten und ein Merkblatt zum Wahlablauf.

Darf ich denn überhaupt wählen?
Wenn Sie eines der 31 000 Mitglieder der Architektenkammer sind: ja. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, das im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Nur, wenn gegen Sie eine berufsgerichtliche Entscheidung ergangen sein sollte, sind Sie von der Wahl ausgeschlossen.
Als wahlberechtigtes Mitglied haben Sie somit die Möglichkeit, entscheidende berufspolitische Schwerpunkte zu setzen – und Ihrem Berufsstand Gehör zu verschaffen.

Warum sollte ich wählen?
Weil unser Berufsstand mit einer Stimme sprechen muss. Vieles ist erreicht worden, dennoch: Auch in Zukunft brauchen die ehrenamtlichen Repräsentanten den Rückhalt der Kammermitglieder.

Deshalb: Wählen Sie!

BDB.NRW: Landesvorstandswahlen 2015

Thomas Gramlich aus Bonn neu dabei

Im Zuge der Landesverbandstagung am 13. und 14.11.2015 in Bonn wurde Dipl. Ing. (FH) Thomas Gramlich, der Vorsitzende unseres Bezirksverbandes, zum Mitglied im Landesvorstand des BDB.NRW gewählt.  Herzlichen Glückwunsch!
Zu der Besetzung des Landesvorstands siehe: BDB Landesvorstand NRW

Verbändeanhörung bestätigt Unentbehrlichkeit der Honorarordnung

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die HOAI

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die HOAI: Verbändeanhörung bestätigt Unentbehrlichkeit der Honorarordnung

Ein nächster wichtiger Schritt bei den massiven Bemühungen zur Abwehr des eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens (VVV) der EU-Kommission wegen der HOAI war eine Verbändeanhörung im Bundeswirtschaftsministerium am 19. August 2015. Durch die Anhörung ist bestmöglich sichergestellt, dass bei der Stellungnahme des Ministeriums an die EU-Kommission zum VVV, die bis Mitte September 2015 erarbeitet werden muss, sämtliche für Architekten und Ingenieure relevanten Aspekte Beachtung finden.

Seitens der Bundesregierung wurde das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch die zuständige Abteilungsleiterin Dr. Sabine Hepperle sowie die Referatsleiter Dr. Thomas Solbach und Dr. Kirstin Pukall vertreten, die auch die Anhörung moderierte. Das mitberatende Bundesbauministerium wurde durch den zuständigen HOAI-Experten des Hauses, Karl-Heinz Collmeier, repräsentiert.

Alle bei der Anhörung anwesenden Kammern und Planerverbände sprachen gegenüber der Bundesregierung mit einer Stimme und lieferten ihr mit einer gut abgestimmten Argumentation umfangreiches Material, um das VVV der EU-Kommission möglichst rasch zum Scheitern zu bringen. Im Mittelpunkt der Anhörung stand der von den Kammern und Verbänden dargelegte unmittelbare Zusammenhang des Nachweises von Planungs- und Bauqualität mit der Festschreibung von HOAI-Mindestsätzen, was anhand von Erfahrungswerten seitens der Versicherungswirtschaft bestätigt wurde. Zudem wurde durch internationale Belege bestätigt, dass Honorarordnungen mit verbindlichen Mindestsätzen keinerlei Hindernis für die Niederlassungsfreiheit darstellen.

Gerade der BDB war bei der Anhörung durch eine starke Expertendelegation vor Ort vertreten, die von Präsident Hans Georg Wagner angeführt wurde und die weiteren Präsidiumsmitglieder Walter von Wittke, Hartmut Miksch und Christoph Schild sowie Hauptgeschäftsführer Herbert Barton und den Referenten in der Bundesgeschäftsstelle Tobias Hintersatz umfasste.

Selbstverständlich werden wir Sie in den BDB-Medien fortlaufend aktuell über die neuesten Entwicklungen zum VVV informieren.

Baumeistertag 2015 in Halle

BDB-Präsident Hans Georg Wagner, Baumeistertag 2015

Innovativ und grün« war nicht nur das Motto des Baumeistertages, sondern bestimmt nach dem Willen der Delegierten als Leitgedanke dessen Arbeit für das Jahr 2015 entscheidend mit. Schließlich möchte man die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung von Expertenseite unterstützen.

So verabschiedete man in Halle beispielsweise eine Resolution, mit der »Charta Zukunft Stadt und Grün« politische Entscheidungsträger zu motivieren, eine Neuausrichtung der Städtebauförderung in Sachen Nachhaltigkeit vorzunehmen. Damit steht der BDB in einer inhaltlichen Linie mit den anderen Unterzeichnern der Charta, darunter der NABU, Gewerkschaften, aber auch Unternehmen wie IKEA. Sie alle möchten kommunalen Klimaschutz als ganzheitliches Thema verstanden wissen und nicht auf die leidige Diskussion um mehr oder weniger dicke Dämmung reduzieren: »Maßnahmen der energetischen Ertüchtigung sind kein Einkaufsbummel mit einem Bauprodukte-Warenkorb, sondern eine Gestaltungsaufgabe«, heißt es dementsprechend im Jahrbuch des BDB.

 

Hans Georg Wagner wird auf dem Deutschen Baumeistertag als BDB-Präsident bestätigt

 

Hans Georg Wagner ist auf dem Deutschen Baumeistertag 2015 in Halle/Saale von den Delegierten in einer weiteren Legislaturperiode von 4 Jahren als Präsident des größten Verbandes von Architekten und Ingenieuren in Deutschland gewählt worden. Er erhielt 87,6 Prozent der Stimmen. Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär und langjährige Bundestagsabgeordnete aus dem Saarland übt das Ehrenamt des BDB-Präsidenten bereits seit 1999 aus. 

 

Die vier Beisitzer im BDB-Präsidium, Hartmut Miksch, Christoph Schild, Klaus Schneider und Helmut Zenker, wurden ebenfalls mit sehr großer Mehrheit wiedergewählt. Die Legislaturperiode des Vizepräsidenten Hubert Borchert und des Vizepräsidenten für Finanzen Walter von Wittke dauert bis zum nächsten Deutschen Baumeistertag 2017 in Berlin.

 

Auch berufspolitisch stellte der Deutsche Baumeistertag unter Beweis, warum er für das Planen und Bauen in Deutschland eine der zentralen Veranstaltungen ist. So sprachen neben BDB-Präsident Wagner mit Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle/Saale, und Günther Hoffmann, Abteilungsleiter aus dem Bundesbauministerium, gleich drei prominente Redner auf der Öffentlichen Kundgebung. Zudem verabschiedeten die Delegierten neben weiteren berufspolitischen Anträgen zwei Resolutionen mit folgendem Wortlaut:

 

1. Resolution des Deutschen Baumeistertages 2015:

 

„Die Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure lehnen die erneute Lockerung der EU zur Abschaffung der HOAI und der Abschaffung oder Lockerung der Kapitalbindung ab!

Sie fordern die Bundesregierung auf, mit allen Mitteln die bewährten Strukturen der freiberuflichen Tätigkeit zu erhalten und allen Versuchen, diese abzuschaffen, entgegenzuwirken!

Kein EU-Bürger wird durch die HOAI, die eine reine Inländer-HOAI ist, an der Tätigkeit in Deutschland gehindert.“

 

2. Resolution des Deutschen Baumeistertages 2015:

 

„Der Deutsche Baumeistertag 2015 in Halle/Saale begrüßt den Entwurf eines Antrages der Fraktion der CDU/CSU und der Fraktion der SPD vom 22. April 2015 mit dem Titel ‚Transparenzinitiative der Europäischen Kommission mitgestalten – Bewährte Standards im Handwerk und in den Freien Berufen erhalten‘. Insbesondere begrüßt der Baumeistertag des BDB die Forderungen der Koalitionsfraktionen im Hinblick auf:

  • den Erhalt des bestehenden Systems der Selbstverwaltung und der Kammern mit demokratischer Legitimation, das sich als äußerst effizient bewährt hat und die staatliche Bürokratie und den Steuerzahler entlastet
  • den Erhalt der geltenden Regelungen der Fremdkapitalbeteiligung für die Freien Berufe sowie die Unabhängigkeit der Berufsausübung nicht durch wirtschaftliche oder sachfremde Interessen zu gefährden
  • das bestehende System der Kosten – und Honorarordnung für die Freien Berufe nicht zu gefährden, um die gemeinwohlorientierte Leistungserbringung sicherzustellen und einen Preiswettbewerb auf Kosten der Qualität zu verhindern.“

 

Pressemeldung unter:

www.neues-deutschland.de

www.die-gruene-stadt.de