WILLKOMMEN! 

Die Bezirksgruppe Bonn-Rhein-Sieg des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten + Ingenieure e.V.  heißt Sie willkommen!

 

BDB-Landesverbandstagung 2015; Rahmenprogramm

Mehr Veranstaltungstermine für Bonn und die Region gibt es beim Forum Stadt Bau Kultur Bonn e.V.

Was ist neu im Schallschutz?   

Entwicklungen und aktueller Stand

Der BDB NRW veranstatet das Seminar am 14. November 2019.

Es findet von 9:00 bis 17:15 Uhr in der Jugendherberge Köln-Riehl statt. (An der Schanz 14, 50735 Köln)

 

Der bauliche Schallschutz rückt seit einigen Jahren immer stärker in den Fokus aller Baubeteiligten. Zunächst stellt sich auf Grund einschlägiger höchstrichterlicher Urteile in Abhängigkeit von der Objektart regelmäßig die Frage nach dem zu planenden und schließlich auch geschuldeten Schallschutzniveau. Diese Frage birgt auf Grund der scheinbaren Komplexität immer noch erhebliche Unsicherheiten.

Weiterhin ist im letzten Jahr eine neue DIN 4109 erschienen, die in Bezug auf das Rechenverfahren und auch den Bauteilkatalog in Teilen völlig neu ist. Die Anwendung der Norm wird nun schrittweise in die „Musterbauordnungen“ der Länder aufgenommen und somit verpflichtend. Auch diese neue DIN 4109 Norm wirft zum Teil erhebliche Fragen auf schafft entsprechende Unsicherheit. Nicht zuletzt wachsen mit den zunehmenden Baupreisen auch die Ansprüche der Bauherren an den Schallschutz ihrer Häuser und Wohnungen, die nicht selten von den entsprechenden Normen und Planungsprozessen gar nicht abgebildet werden.

 

Im Rahmen des Seminars werden die Änderungen und Neuerungen in Bezug auf den baulichen Schallschutz erläutert und die obigen Fragestellungen eingehend diskutiert und beantwortet. Ferner wird erläutert, mit welchen Grenzen und Möglichkeiten der Schallschutz im Planungsprozess in Bezug auf den Nutzeranspruch bestmöglich umgesetzt werden kann.

 

Referent: Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz (Ö.b.u.v. Sachverständiger für Bau-, Raum- und Elektroakustik)

           

Die Anerkennungen der Baukammern NRW liegen mit je 8 UE vor. Anerkannt von Energie-Effizienz-Experten: WG:4, NWG:4, EBM:4

Seminargebühren: BDB-Mitglieder 120 EUR, Mitarbeiter aus BDB-Büros 170 EUR, BDB-Studierende 20 EUR, Gäste 240 EUR, Studierende 60 EUR


Anmeldung unter https://nrw.baumeister-online.de/

 

Oder über: seminare@bdb-nrw.de

Einladung zur Erkundungstour »Street Art in Köln-Ehrenfeld«

26.10.2019

Der BDB Köln lädt alle Interessierten zu einer Erkundungstour mit Kennern der Street Art Szene in Köln ein.

 

Die Tour fokussiert sich auf die sichtbaren Aneignungen im öffentlichen Straßenraum.
 

Sie findet am Samstag den 26.10.2019 ab 14:45 Uhr statt. Die Dauer ist auf etwa 2 Stunden Fußweg angelegt.

 

Der Ausgangspunkt in Köln-Ehrenfeld wird nach der Anmeldung mitgeteilt. (Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.)

 

Nach der Erkundungstourlädt der BDB Köln zum Abschluss des Rundganges zu einem Gedankenaustausch bei einem Getränk ein.

 

Die Teilnahme ist für alle BDB Mitglieder kostenlos. Für Gäste beträgt der Unkostenbeitrag 10,- Euro. Eine Anmeldung ist für alle Teilnehmenden notwendig.

 

Anmeldeschluss ist Donnerstag der 17. Oktober.

 

Anmeldungen sind nur über das Anmeldeformular direkt auf der Homepage des BDB Köln möglich.

 

Hinweis:
Bei schlechten Wetter kann die Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden, in jedem Fall sollte man dem Wetter entsprechende Kleidung nicht vergessen.
Alle Teilnehmer sind damit einverstanden, dass sie im Rahmen der Besichtigung eventuell fotografiert und die Aufnahmen später in den Medien des BDB Köln, wie z.B. der Homepage oder dem Newsletter veröffentlicht werden.
     

Pressemitteilung des BDB Bundesverbandes

Dumpinghonorare gefährden die Baukultur

04.07.2019

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)  in Teilen europarechtswidrig ist.

Der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) sieht Qualitätseinbußen und Gefahren für den Verbraucherschutz und für die Sicherheit von Gebäuden und Ingenieurbauwerken auf Deutschland zukommen. Denn ohne Höchst- und Mindestsätze der HOAI, die einen verbindlichen Vergütungs- und damit Qualitätsrahmen setzen, wird der „Billigbau“ gefördert und die Baukultur geschwächt.

Die komplette Pressemitteilung können sie hier herunterladen:

BDB zum HOAI Klageverfahren
PM_BDB_HOAI-Klageverfahren_Entscheidung.[...]
PDF-Dokument [564.9 KB]

Weiteres EU Vertragsverletzungsverfahren gefährdet die Existenz kleiner und junger Architektur- und Ingenieurbüros

BDB kritsiert Vorstoß der EU-Kommission

In einer Pressemitteilung des BDB auf Bundesebene heißt es am 6.2.2019:

Die EU-Kommission hat gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren im Zusammenhang mit der Auftragswertberechnung bei Planungsleistungen eingeleitet. Sie möchte, dass die Auftragswerte für solche Leistungen künftig zusammengerechnet werden. Der BDB sieht hier einen Angriff auf die deutsche Bürostruktur mit  vielen kleinen und mittelständischen Büros und somit die Existenz dieser und junger Büros bedroht!

 

Sollte es tatsächlich zu einer Addition aller Werte der für die Umsetzung eines Bauvorhabens erforderlichen Planungsleistungen kommen, würde dies zur Folge haben, dass selbst für kleine Vorhaben komplexe und bürokratisch aufwändige EU-weite Vergabeverfahren durchgeführt werden müssten. Der BDB sieht dadurch den Bestand der kleinen und jungen Büros in Deutschland in ihrer Existenz gefährdet, denn sie erfüllen häufig nicht die Voraussetzungen für solche Verfahren. Neben der mittelständischen Wirtschaft bereitet die Reform auch den öffentlichen Auftraggebern, vor allem kleineren Gemeinden, Sorgen. Für diese würde die Umsetzung ein größerer Aufwand, höhere Kosten und Verzögerungen bei Ausschreibungen bedeuten.

 

„Der BDB sieht in diesem Verfahren erneut den Versuch der EU-Kommission, den deutschen Mittelstand entscheidend zu schwächen. Dies folgt einer langen Linie eines offenbaren Vernichtungsfeldzuges, der mit dem Angriff auf die HOAI angefangen hat“, so der BDB-Präsident Hans Georg Wagner.

 

 

Den kompletten Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier:
https://www.baumeister-online.de/home/

 

 

Stadt Bonn und Bonner Energie-Agentur warnen

Keine Haustürgeschäfte zu Energieberatungen!

Da sich in den vergangenen Tagen verunsicherte Bürger gemeldet haben, warnt die Bonner Energie-Agentur aktuell vor Haustürgeschäften rund um Energieberatung.

 

So schilderten Bonner Bürger, dass vermeintliche Energieberater anriefen und behaupteten, die Stadt Bonn verlange einen Energiepass für jedes Gebäude. Sie wollten einen Termin vereinbaren, um eine kostenlose Energieberatung durchzuführen und einen Energiepass auszustellen. Dabei müsse nur ein Formular ausgefüllt werden.

 

Die Stadt Bonn teilt mit, dass weder Energieberater der Stadt Bonn unterwegs sind noch eine Prüfung von Energieausweisen durchgeführt wird. Die Bonner Energie-Agentur weist zudem darauf hin, dass ein Energieausweis nur bei Kauf, Verkauf oder Neuvermietung einer Immobilie verpflichtend ist. Ein Energieausweis hat eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren.

 

Die Polizei rät, niemanden ohne Berechtigung in die Wohnung zu lassen und sich stets den Ausweis zeigen zu lassen. Wenn man sich Sorgen macht, bzw. im konkreten Verdachtsfall soll man die 110 anrufen. Grundsätzlich gilt: An der Haustür keine Geschäfte abschließen und nichts unterschreiben!

Informationen zu Starkregen/Überflutungen 

Sie finden die beiden Flyer ›Schutz vor Kellerüberflutungen‹ sowie ›Grundhochwasser – die unterschätzte Gefahr‹ und die Broschüre ›Wassersensibel planen und bauen in Köln‹ als Downloads unter Starkregen-Informationen.

Zusammenfassung aller bereits veröffentlichten "KfW-Informationen zur Anwendung der Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren"

Die KfW hat alle bereits veröffentlichten "Fachinformationen" zur Spruchpraxis, Auslegung bzw. Anwendung in den EBS-Programmen sowie Hinweise für das "EBS-Prüftool" übersichtlich zusammengefasst und thematisch sortiert. Dabei wurden Themen, die in der Zwischenzeit in andere Dokumente übernommen wurden oder nicht mehr gültig sind, entsprechend kenntlich gemacht.

Das entstandene KfW-Infoblatt mit der Zusammenfassung wurde im KfW-Partnerportal als Arbeitshilfe für Architekten, Bauingenieure und Energieberater veröffentlicht (https://www.kfw.de/partner/KfW-Partnerportal/Architekten-Bauingenieure-Energieberater/Arbeitshilfen-Service/Arbeitshilfen-Präsentationen/Arbeitshilfen/index.jsp). Das KfW-Infoblatt wird zeitnah im Download-Bereich der Expertenliste zusätzlich zu den bisherigen fünf veröffentlichten KfW-Informationen zur Verfügung gestellt.

Kostenfreie Beratung für BDB-Mitglieder

Erstberatung für Architekten und Ingenieure

BDB weitet Angebot der kostenfreien Erstberatung exklusiv für BDB-Mitglieder aus – ab sofort auch Erstberatung zu Honorarfragen zu Architekten- und Ingenieurleistungen möglich.

 

Ab sofort weitet der BDB das Angebot der kostenfreien Erstberatung exklusiv für BDB-Mitglieder massiv aus. Fortan können Sie sich nun auch zu Grundsatzfragen der Honorarordnung und zu Fragen zur HOAI-konformen Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen erstberaten lassen.

 

Als Experte konnte der BDB hierfür Dipl.-Ing. Alois Strohmayr (Foto) gewinnen, der seit 2004 als von der Industrie- und Handelskammer Schwaben öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Honorare der Leistungen der Architekten und Ingenieure tätig ist. Zudem ist Herr Strohmayr Mitglied der XI. Vertreterversammlung der Architektenkammer Bayern und dort als Mitglied der Arbeitsgruppe Vergabe und Wettbewerb aktiv.

 

Das neue attraktive Angebot ist eine wichtige Ergänzung zur kostenfreien juristischen Erstberatung, die der BDB bereits seit Jahren seinen Mitgliedern als exklusiven Service anbietet. Diese umfasst ein bis zu 20-minütiges Beratungsgespräch mit Herrn Rechtsanwalt Bernd R. Neumeier, einem spezialisierten Anwalt für das Architekten- und Ingenieurrecht von der Berliner Kanzlei Wagensonner. Herr Neumeier ist seit über zwanzig Jahren ausschließlich im Bau- und Architektenrecht tätig und berät mittelständische Architektur- und Ingenieurbüros im In- und Ausland.

 

Im Übrigen ist auch das neue Erstberatungsangebot für Sie als BDB-Mitglied kostenfrei.

 

Bitte beachten Sie unbedingt, dass dieses ausschließlich über die Vermittlung der Bundesgeschäftsstelle entweder telefonisch unter 030/841897-0030/841897-0 oder per E-Mail an info@baumeister-online.de in Anspruch genommen werden kann.

Verbändeanhörung bestätigt Unentbehrlichkeit der Honorarordnung

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die HOAI

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die HOAI: Verbändeanhörung bestätigt Unentbehrlichkeit der Honorarordnung

Ein nächster wichtiger Schritt bei den massiven Bemühungen zur Abwehr des eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens (VVV) der EU-Kommission wegen der HOAI war eine Verbändeanhörung im Bundeswirtschaftsministerium am 19. August 2015. Durch die Anhörung ist bestmöglich sichergestellt, dass bei der Stellungnahme des Ministeriums an die EU-Kommission zum VVV, die bis Mitte September 2015 erarbeitet werden muss, sämtliche für Architekten und Ingenieure relevanten Aspekte Beachtung finden.

Seitens der Bundesregierung wurde das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch die zuständige Abteilungsleiterin Dr. Sabine Hepperle sowie die Referatsleiter Dr. Thomas Solbach und Dr. Kirstin Pukall vertreten, die auch die Anhörung moderierte. Das mitberatende Bundesbauministerium wurde durch den zuständigen HOAI-Experten des Hauses, Karl-Heinz Collmeier, repräsentiert.

Alle bei der Anhörung anwesenden Kammern und Planerverbände sprachen gegenüber der Bundesregierung mit einer Stimme und lieferten ihr mit einer gut abgestimmten Argumentation umfangreiches Material, um das VVV der EU-Kommission möglichst rasch zum Scheitern zu bringen. Im Mittelpunkt der Anhörung stand der von den Kammern und Verbänden dargelegte unmittelbare Zusammenhang des Nachweises von Planungs- und Bauqualität mit der Festschreibung von HOAI-Mindestsätzen, was anhand von Erfahrungswerten seitens der Versicherungswirtschaft bestätigt wurde. Zudem wurde durch internationale Belege bestätigt, dass Honorarordnungen mit verbindlichen Mindestsätzen keinerlei Hindernis für die Niederlassungsfreiheit darstellen.

Gerade der BDB war bei der Anhörung durch eine starke Expertendelegation vor Ort vertreten, die von Präsident Hans Georg Wagner angeführt wurde und die weiteren Präsidiumsmitglieder Walter von Wittke, Hartmut Miksch und Christoph Schild sowie Hauptgeschäftsführer Herbert Barton und den Referenten in der Bundesgeschäftsstelle Tobias Hintersatz umfasste.

Selbstverständlich werden wir Sie in den BDB-Medien fortlaufend aktuell über die neuesten Entwicklungen zum VVV informieren.