Pressemitteilungen der Bonner Energie Agentur

Aktuelle Informationen aus der Bonner Energie Agentur stellen wir Ihnen hier zur Verfügung

 

 

Einladung zum Pressetermin Passivhaus am 22.11.2017 um 14.30 Uhr

Neubau mit Zukunft

 

Bonn, den 20.11.2017

 

Termin bei einem frisch fertiggestellten Passivhaus / Photovoltaik-Module in der Fassade / Gespräch mit Projektleiterin und Bauherrin / Termin-Tipp: kostenloser Infoabend „Neubau mit Zukunft“ am darauf folgenden Dienstag, den 28.11.2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

viel wurde auf der Klimakonferenz in Bonn darüber diskutiert, wie Klimaschutz und Energiewende vorankommen können. Ein wichtiger Baustein ist ohne Zweifel der Gebäudesektor, der für ca. 30 Prozent der Treibhausgase verantwortlich ist. Hier ist es nötig, den Energieverbrauch drastisch zu reduzieren.  Wir möchten Ihnen nun vorstellen, wie dies beispielhaft und zukunftsweisend bei einem Passivhaus in Bonn-Beuel umgesetzt wurde.

 

Für alle, die zum Thema Neubau noch auf der Suche sind, veranstalten Bonner Energie Agentur (BEA), Bund Deutscher Baumeister (BDB) und die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) den kostenfreien Infoabend „Neubau mit Zukunft“ am Dienstag, den 28.11.2017.

 

Bei dem Pressetermin werden neben der Projektleiterin Fr. Humberg, Architekturbüro raum für architektur, und der Bauherrin Fr. Jarnot auch Hr. Giese vom BDB, sowie Fr. Schütze, Leiterin der Bonner Energie Agentur vor Ort sein.

 

Der Pressetermin Passivhaus findet statt am

 

Mittwoch, den 22.11.2017 um 14.30 Uhr

 

Anschrift:  

Haldenstraße 27, Bonn-Beuel
 

 

Wir laden Sie hiermit herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Celia Schütze

 

Bonner Energie Agentur

Tel. 0228-77 50 61

Mail: cs@bea.bonn.de

www.bonner-energie-agentur.de

 

Bonner Sanierungskampagne 2017 startet

Energieberater kommen für 30 Euro zu Bonner Bürgerinnen und Bürgern

28.04.2017

 

Die Bonner Energie Agentur (BEA) und die Verbraucherzentrale NRW (VZ NRW) bieten bis zum 24. Juni wieder vergünstigte Energieberatungen zu Hause für nur 30 Euro an. Das Angebot richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder von selbst genutzten Mehrfamilienwohnhäusern in Bonn mit bis zu sechs Wohneinheiten, die vor 1995 erbaut wurden. Im Rahmen der Haustermine begutachten die Architekten und Ingenieure der Verbraucherzentrale NRW alle wichtigen Bauteile und Anlagen, zum Beispiel die Heizung, die Außenwände, das Dach sowie Fenster und Türen und geben anschließend Tipps für eine energetisch sinnvolle Sanierung und zu Fördermitteln. Am Mittwochstartete die Kampagne mit dem Erfahrungsbericht einer Familie in der Bonner Nordstadt, die von der Energieberatung profitieren konnte.

 

Andrea Hillebrand lebt mit ihrer Familie in einer Reihenhaussiedlung im Ellerviertel in der Bonner Nordstadt. Ihr Haus wurde wie alle Häuser der Straßenzeile 1929 gebaut. Als die Hillebrands 2013 das Haus kauften, empfahl  ein Gutachten zahlreiche Maßnahmen, unter anderem auch zur energetischen Sanierung.  Andrea Hillebrand erinnert sich: „Als Laien wollten wir auf keinen Fall die Bauleitung selbst übernehmen.“Sie beauftragten einen Architekten und sanierten ihr Gebäude zu einem KfW-70 Effizienzhaus. Dieser Standard wird durch die KfW-Bank besonders gefördert und bedeutet, dass dieses Gebäude energetisch 30 Prozent besser als ein Neubau ist. Um dieses Ziel zu erreichen, ließ die Familie unter anderem die Fenster austauschen, die Außenwand und den Dachboden dämmen und eine hocheffiziente Heizung einbauen. Die Heizwärme wird durch eine Erdreich-Wärmepumpe erzeugt, welche die Erdwärme aus 80 Metern Tiefe nutzt. Außerdem liefert eine Solaranlage auf dem Dach Energie für das Warmwasser. Andrea Hillebrand hat nach der nahezu vollständigen Sanierung folgende Erfahrung gemacht: „Hausbesitzer sollten sich unbedingt so früh wie möglich fachkundig und unabhängig beraten lassen, denn ansonsten macht man im Laufe der Sanierung einfach zu viele Fehler.“ Das Sanierungskonzept der Familie Hillebrand überzeugte auch die Juroren des Energie-Effizienzpreises der Stadtwerke Bonn Energie und Wasser, die die Umsetzung 2015 auszeichneten.

 

Mehr als nur Energiekosten sparen

 

Es handelt sich bereits um die sechste Sanierungskampagne von BEA und VZ-Beratungsstelle Bonn, die erfolgreich durchgeführt wurden. Der Dezernent der Stadt Bonn für Planung, Umwelt und Verkehr, Helmut Wiesner, ist auch vom Erfolg der diesjährigen Kampagne überzeugt: „Mit einer solchen Kampagne können wir unsere Bürger motivieren, jetzt aktiv zu werden. Nicht nur zu ihrem eigenen Vorteil, sondern auch als Beitrag zum Klimaschutz und dafür, das Stadtklima für künftige Generationen noch besser zu machen. Frei nach dem Motto: Global denken, lokal handeln!“ Wiesner rechnet vor, dass über 70 Prozent aller Wohnungen in Bonn zum Altbestand gehören. Insbesondere Häuser, die vor 1979 gebaut wurden, entsprächen energetisch nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die Bonner Privathaushalte seien daher für rund 40 Prozent aller klimaschädlichen CO2Emissionen in der Stadt verantwortlich. Wiesner meint: „Im Gegensatz etwa zum Verkehr verfügt die Stadt aber kaum über direkte Einflussmöglichkeiten, damit Privathaushalte klimafreundlicher werden. Die Sanierungskampagne begrüße ich in diesem Zusammenhang sehr, denn sie trägt dazu bei, durch die Aktivierung von freiwilligem Bürgerengagement die Wohngebäude unserer Stadt fit für die Zukunft zu machen.“

Celia Schütze, Geschäftsführerin der BEA, weiß, dass man mit plan- und sinnvoller energetischer Sanierung viel Geld sparen kann: „Bei umfassenden Maßnahmen sind Einsparungen bis zu  80 Prozent möglich. Aber auch kleinere Maßnahmen können schon viel bewirken.“ Sie empfiehlt, sich auch bei der Umsetzung von Baumaßnahmen qualifiziert begleiten zu lassen, zum Beispiel durch die Handwerker und Büros der Energieeffizienz-Partner. Stephan Herpertz von der Verbraucherzentrale NRW sieht den Nutzen der Sanierung neben der Kostenersparnis in zwei anderen Aspekten: „Wer jetzt sein Haus energetisch saniert, kann eventuell kommenden Energiepreissteigerungen gelassen entgegensehen.“ Und durch eine Sanierung steige natürlich auch der Wert des Hauses. Ein weiterer Vorteil laut Herpertz: „Durch die Sanierung entsteht ein ganz anderes Wohngefühl und das Gebäude wird robuster gegen Schimmel.“

 

Die Sanierungskampagne in der Übersicht

 

Im Rahmen der stadtweiten Sanierungskampagne der Bonner Energie Agentur e. V. (BEA) und der Verbraucherzentrale NRW e. V. (VZ-Beratungsstelle Bonn) können sich Bonner Eigenheimbesitzerinnen und –besitzer ab sofort bis 23. Juni für einen Vor-Ort-Termin anmelden. Eine zeitige Anmeldung ist sinnvoll, da das Angebot auf 80 Beratungen begrenzt ist. Der Beratungstermin kostet – dank eines Zuschusses der BEA – nur 30 Euro anstatt 60 Euro. Die unabhängige Energieeffizienz- und Sanierungs-Beratung richtet sich an Bonner Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von selbst bewohnten Mehrfamilienhäusern mit bis zu sechs Wohneinheiten, die vor 1995 gebaut wurden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei der Service-Line der Bonner Energie Agentur unter 77 50 60 (Montag bis Freitag, 8.30 – 12.30 Uhr) oder per Email an info@bea.bonn.de.

Zusätzliche persönliche Informationen zu der Sanierungskampagne erhalten Bürger an speziell eingerichteten Info-Ständen der VZ NRW. Diese Info-Stände stehen jeweils von 11 bis 17 Uhr am 10. Mai auf dem Münsterplatz, am 17. Mai auf dem Bottlerplatz und am 31. Mai auf dem Friedensplatz.

Weitere Informationen unter www.bonner-energie-agentur.de

 

Bonner Energie Agentur, Stadthaus-Loggia, Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn

Ansprechpartnerin: Celia Schütze, Tel.: 0228 / 77 50 61, Email: cs@bea.bonn.de

www.bonner-energie-agentur.de

 

VZ NRW – Beratungsstelle Bonn, Stadthauspassage, Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn

Ansprechpartner: Stephan Herpertz, Tel.: 0228 / 88 68 38 05, Email: stephan.herpertz@verbraucherzentrale.nrw

www.vz-nrw.de/bonn, www.vz-nrw.de/energieberatung

 

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Jetzt anmelden zur „Energieberatung im Quartier“ in Bonn-Auerberg  

Foto: BEA / Kollaxo

Bonner Energie Agentur und Verbraucherzentrale organisieren wieder vergünstigte Beratungen vor Ort mit den Zielen: weniger Energie und Klimabelastung, mehr Komfort und Wohngesundheit

 

Zwischen Montag, 26. September, und Montag, 31. Oktober 2016, können sich Eigenheimbesitzer aus Bonn-Auerberg exklusiv bei der Bonner Energie Agentur (BEA) zur Sonderaktion „Energieberatung im Quartier“ anmelden. Sie werden daraufhin von Energieexperten der Verbraucherzentrale NRW e. V. (VZ NRW) an einem Termin zwischen Dienstag, 4. Oktober, und Montag, 7. November, persönlich in ihren Häusern zu den Themen Energiesparen, Wärmedämmung und energetisches Sanieren beraten.

 

Die Experten zeigen individuelle Einspar- und Modernisierungs-potentiale auf und informieren firmenunabhängig über effektive Maßnahmen im Bereich Wärmeschutz, Heizung und Warmwasser. Dabei betrachten sie in Abstimmung mit den Eigentümern alle wichtigen Bauteile und Anlagen des Wohngebäudes, wie beispielsweise die Heizungstechnik, die Außenwände, das Dach, die Fenster und Türen.

 

Der unverbindliche Service kostet – bezuschusst von der BEA – im Rahmen der Sonderaktion nur 30 statt 60 Euro. „Wir sehen in den Hausbesuchen der Verbraucherzentrale eine ideale Ergänzung zu unserem kostenlosen Beratungsangebot in unseren Räumen am Stadthaus“, erläutert BEA-Leiterin Celia Schütze und ergänzt: „Denn man kann seine Immobilie nicht zum Beratungsgespräch mitbringen und Fachleute finden vor Ort immer auch Schwachstellen, die einem noch gar nicht bewusst waren.“

 

Ohne eine Vor-Ort-Besichtigung sei kein sinnvoller Sanierungsfahr- plan aufstellbar, pflichtet Stephan Herpertz, Energieberater der Verbraucherzentrale, bei. „Dieser Plan besagt, in welcher Reihenfolge die Maßnahmen zum Erfolg führen und wo man eine Förderung dafür erhalten kann.“ Welche Empfehlungen am Ende der Beratung stehen werden, sei anfangs offen. Herpertz erläutert: „Fest steht gleichwohl, dass es am Ende nicht die teure Komplettsanierung sein muss. Wir wollen auch für kleinere Budgets wirksame Wege der Energie- einsparung aufzeigen, beispielsweise die Umstellung des Lüftungs-verhaltens und die preiswerte Dämmung von Rohrleitungen im Keller.“

 

Die stark vergünstigte Aktion fand bereits in den Vorjahren eine große Resonanz, und zwar in Ippendorf, auf dem Heiderhof, in Hoholz und in Holtorf. Jetzt richtet sie sich an Auerberger Eigenheimbesitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Mehrfamilienhäusern mit bis zu sechs Wohneinheiten, die vor 1995 gebaut wurden und in dem Gebiet liegen, das durch diese Straßen begrenzt wird: Saarbrückener Straße, Kopenhagener Straße, Pariser Straße, Seehausstraße, Autobahn und Kölnstraße.

 

Nachdem sich bereits  Oberbürgermeisters Ashok Sridharan mit einem ermunternden Brief an die Anwohner gerichtet hat, fordert nun auch Wolfgang Maiwaldt, Stellvertetender Bürgermeister des Stadtbezirks Bonn, die Immobilieneigner in Auerberg zur Teilnahme auf: „Auerberg ist ein spannender, dynamischer Ort, der sich für die Zukunft rüstet. Er wurde ab 1933 ausgehend von der Nordrandsiedlung bebaut und bis etwa 1979 mit Nachkriegsbauten verdichtet. Jetzt gibt es für alle, die ihr Haus robuster gegen die zukünftige Energiepreisentwicklung machen und komfortabler gestalten wollen, ein wertvolles Beratungsangebot.“

 

Vorerst ist das Angebot auf 70 Termine begrenzt, die ersten fünf Beratungen sind kostenfrei. Eine schnelle Anmeldung ab 26.09. lohnt sich also: telefonisch bei der Bonner Energie Agentur unter 0228 / 77 50 60 (Montag bis Freitag, 8:30 – 12:30 Uhr) oder per E-Mail an info@bea.bonn.de.

 

Aktionszeit:       vom 04.10. bis 07.11.2016

Anmeldung:      vom 26.09. bis zum 31.10.2016                                bei der Bonner Energie Agentur unter Tel. 0228 / 77 50 60 oder per Mail unter info@bea.bonn.de

Wieviel: 30 Euro (statt regulär 60 Euro)

Web: www.bonner-energie-agentur.de

Energieeffizienz-Partner Bonn| Rhein-Sieg werden Teil der KlimaExpo.NRW

Pressemitteilung                                                             

Bonn/Gelsenkirchen, den 05.09.2016

 

Die „Energieeffizienz-Partner Bonn | Rhein-Sieg“ sind Handwerksbetriebe, Planer und Energieberater mit nachgewiesenem Knowhow in der energieeffizienten Gebäudesanierung. Die Bonner Energie Agentur (BEA) betreut dieses Kompetenz- und Qualitätssystem. Interessierten Modernisierern stellt sie eine Liste sämtlicher qualitätsgeprüfter Dienstleister zur Verfügung. Ziel ist es, Orientierung im Anbieterdschungel zu geben und die Qualität der baulichen Maßnahmen zu erhöhen. Für dieses vorbildliche Engagement im Klimaschutz nahm die KlimaExpo.NRW das Projekt heute als 156. Schritt von 1.000 Schritten feierlich in ihre Leistungsschau auf.

 

Ein Hemmnis vieler energetischer Sanierungsvorhaben: Nach der ersten Energieberatung und dem gefassten Sanierungsentschluss sind qualifizierte Handwerker, Planer und Berater schwer zu finden. Das Energieeffizienz-Partner-System der Bonner Energie Agentur sorgt hier für Abhilfe – mit einer Übersicht qualitätsgeprüfter Dienstleister. Diese unterstützt Haus- und Wohnungsbesitzer dabei, qualifizierte Fachleute für die Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung Erneuerbarer Energien im Bau- und Sanierungsbereich zu finden. Kooperationspartner im Energieeffizienz-Partner-System sind die Kreishandwerkerschaft Bonn | Rhein-Sieg sowie die örtlichen Innungen und Planerverbände.

 

Symbolische Schuhabdrücke

 

Für dieses vorbildliche Engagement im Klimaschutz hat die KlimaExpo.NRW das Projekt heute vor Ort feierlich in ihre Leistungsschau aufgenommen. Zu diesem Anlass übergab Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der Landesinitiative, die Urkunde zur Qualifizierung stellvertretend an Manuela Gerke-Körting und Josef Kolb, Beiratsmitglieder der Energieeffizienz-Partner Bonn | Rhein-Sieg.

Um den 156. Schritt von „1.000 Schritten in die Zukunft“, die die KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2022 öffentlichkeitswirksam aufzeigt, auch symbolisch zu würdigen, nahm Dr. Heinrich Dornbusch Josef Kolb die Schuhabdrücke ab: „Die Energieeffizienz-Partner-Liste der Bonner Energie Agentur ergänzt deren Beratungsangebot und sorgt für Qualität in der Begleitung und Umsetzung von Haussanierungen in Bonn“, so der Vorsitzende Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. „Das treibt die Energieeffizienz-Sanierungen voran und ist ein Musterbeispiel für andere Städte und Kommunen.“

 

Tischlermeister Josef Kolb nahm die Würdigung stellvertretend für die aktuell 30 Energieeffizienz-Partner dankend entgegen. Er erläuterte: „Wir freuen uns, dass unser Einsatz gewürdigt wird! Wir sind davon überzeugt, dass die Gewerke sich vernetzen und auf einem hohen Niveau harmonisch zusammenarbeiten müssen, um eine energetische Bestandssanierung erfolgreich abzuschließen.“

Der BEA dankte Kolb für die Initiierung und Organisation des Energieeffizienz-Partner-Systems: „Speziell ihre Partnertage fördern die Kenntnisse über die anderen Gewerke, die sich in der Praxis später bewähren.“  Auch in Richtung Verbraucher zahle sich das BEA-Engagement aus: Die Kunden, die nach einer BEA-Beratung zu uns kommen, seien für Klimaschutz, Qualität und fachgerechte Ausführung vorbildlich sensibilisiert.

 

Prüfung der Betriebe und Bekanntmachung qualifizierter Dienstleister

 

Um sich für die Energieeffizienz-Partner-Liste zu qualifizieren, müssen die Betriebe sich zum „Energiekodex“ und den allgemeinen Qualitätsstandards des Systems bekennen, vier Tage Fortbildung innerhalb des vorherigen Jahres vorweisen, Nachweise zu fortlaufender Praxis und Weiterqualifizierung vorlegen sowie an mindestens zwei von der BEA organisierten Partnertagen pro Jahr teilnehmen, die über neue Vorschriften, Standards und Techniken informieren.

Besonderer Wert wird hier auf den Austausch zwischen den Gewerken und Disziplinen gelegt: Je effizienter ein Gebäude ist, desto komplexer ist es in der Regel auch. Deshalb ist es der BEA wichtig, den Gewerken das Gesamtsystem Haus verständlich zu machen und ihnen dabei zu helfen, einen Blick auf benachbarte Gewerke zu werfen. Dieser „Blick über den Tellerrand“ hilft, Sanierungen mit Qualität umzusetzen und die Energiesparziele zum Wohle des Klimaschutzes zu erreichen. Eine wissenschaftlich abgesicherte Kundenumfrage der prognos AG ergab, dass die Beratungen in der BEA pro Jahr 310 Tonnen CO2 einsparen.

 

38 Prozent der Beratenen setzen auf die Energieeffizienz-Partner-Liste – mit wirtschaftlichen Effekten für die Region

 

Die geprüften Betriebe empfiehlt die BEA bei Energieberatungen und listet sie im Internet. Auch die lokalen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW verweisen auf die Liste bei der BEA. Die Sanierer nehmen die Empfehlungen dankend an: In der Folge einer BEA-Sanierungsberatung beauftragen 38 Prozent der von prognos Befragten einen bei der BEA gelisteten Handwerker. Allein mit den jährlich rund 300 persönlichen Beratungen stößt die BEA Investitionen in Höhe von 6,3 Mio. Euro an (beispielhaft ermittelt für 2013). Dies wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaft der Region aus.

„Wenn sich in Bonn Politik und Verwaltung der CO2-Reduktion verschreiben und dabei eine Kooperation mit der Wirtschaft eingehen, entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Dass ein solch ungewöhnliches Projekt ein Erfolgsmodell werden kann, dafür ist das Energieeffizienz-Partner-System der Bonner-Energie-Agentur vorbildhaft“ lobt Thomas Radermacher, Kreishandwerksmeister Bonn | Rhein-Sieg und Vorstandsmitglied der BEA.

 

Über die Bonner Energie Agentur:

 

Die Bonner Energie Agentur wurde 2010 durch die Stadt Bonn ins Leben gerufen, um interessierten Bonnerinnen und Bonnern Beratung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren zu bieten. Hintergrund sind die Klimaschutzbemühungen der Stadt Bonn. 2012 wurde die Agentur als Verein gegründet mit derzeit 22 Mitgliedern aus den Bereichen Bauen und Wohnen. Die Vereinsmitglieder verbindet gemäß Satzung das Ziel, den Klimaschutz auf lokaler Ebene zu fördern, unter anderem durch die Unterstützung von Maßnahmen und Aktivitäten auf den Gebieten des energiesparenden Bauens und Sanierens sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Das zentrale Angebot der Bonner Energie Agentur besteht in der kostenfreien Beratung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren durch Architektinnen und Ingenieure – per Telefon, E-Mail oder persönlich. In erster Linie richtet sich das Angebot an Eigentümer/innen von Häusern oder Wohnungen. Weitere Informationen zu Zielen, Mitgliedern und Arbeitsberichten finden sich unter www.bonner-energie-agentur.de in der Rubrik „Wir über uns“.

Die Stadt Bonn erhielt 2014 den „Kommunalen Klimaschutzpreis“ des BMU für den Aufbau der Bonner Energie Agentur.

 

Über die KlimaExpo.NRW:

 

Die KlimaExpo.NRW ist eine ressortübergreifende Initiative der NRW-Landesregierung. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Ziel der Landesgesellschaft ist es, erfolgreiche Projekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene zu präsentieren und zusätzliches Engagement für den Klimaschutz zu initiieren. Die KlimaExpo.NRW zeigt 1.000 Schritte in die Zukunft auf. Die Schritte sind gleichermaßen Roadmap und Erfolge, Kommunikationsanlässe und Aktivitäten – aber vor allem eines: Die Aufforderung zum Mitmachen. Die Schritte strukturieren die Aktivitäten der KlimaExpo.NRW und damit den Prozess, das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens im Klimaschutz zu präsentieren. Die KlimaExpo.NRW ist zugleich Leistungsschau und Ideenlabor für den Standort NRW und das nicht nur an einem Ort und an einem Tag, sondern landesweit und das bis 2022.

Einladung zum Bonner Energietag 2016 

„Wer sich beraten lässt und clever plant, spart Geld und Nerven“

 

Die Stadt Bonn, die Bonner Energie Agentur e. V., SWB Energie und Wasser sowie die Verbraucherzentrale NRW e. V. laden alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, den 2. Juli 2016, ein, sich beim 10. Bonner Energietag auf dem Münsterplatz über energiesparendes Bauen und Sanieren sowie erneuerbare Energien zu informieren. Im Gangolfsaal des Münstercarrés finden gleichzeitig spannende Vorträge über Dämmung, Batteriespeicher und Photovoltaik-Anlagen statt.

 

Bonn, den 25. Mai 2016. Die richtige Heizung, die richtige Dämmung, der richtige Energieträger – beim Bauen und Modernisieren gibt es einiges zu beachten. Seit dem 1. Januar 2016 sind die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) nochmals gestiegen. Demnach muss ein Haus, für das ab dem 1. Januar 2016 ein Bauantrag eingereicht wurde, mindestens 25 Prozent weniger Primärenergie benötigen als ein Haus, mit dessen Bau vor 2016 begonnen wurde. Wie dies gelingt, welche neuen Produktlösungen es gibt und was Eigentümer sonst noch beachten müssen, darüber informieren am Samstag, den 2. Juli, die Experten der Bonner Energie Agentur e.V. (BEA), der Stadt Bonn, der Verbraucherzentrale NRW e.V. und von SWB Energie und Wasser auf dem 10. Bonner Energietag auf dem Münsterplatz. Ab 10 Uhr erwarten die Besucher im Rahmen der kostenfreien Verbrauchermesse zahlreiche Fachaussteller aus der Region. Parallel informieren interessante Vorträge in jeweils etwa 45 Minuten über die Themen Dämmung, Batteriespeichersysteme und Photovoltaik-Anlagen im Gangolfsaal des nahen Münstercarrés. SWB Energie und Wasser stellt zudem ein neues Contracting-Modell für Photovoltaikanlagen  vor, mit dem Eigenheimbesitzer erstmals eine PV-Anlage pachten können. Für Kinder gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm, damit die Eltern sich entsprechend beraten lassen können.

 

Guter Zeitpunkt zum Sanieren und Modernisieren

 

Rund drei Viertel aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1978 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung (01.11.1977) gebaut. Durch eine schlechte Dämmung, alte Fenster oder ein marodes Dach verbrauchen sie oft dreimal so viel Energie wie ein Neubau. Dies ist nicht nur für die Eigentümer und Mieter kostspielig, sondern auch schlecht für Klima und Umwelt. „Eine energetische Modernisierung gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) bringt das Eigenheim wieder auf den aktuellen Stand der Technik. Das verursacht nicht nur weniger Heizkosten und CO2, sondern erhöht auch den Wohnkomfort und steigert die Werthaltigkeit eines Gebäudes“, erklärt Celia Schütze, Geschäftsführerin der Bonner Energie Agentur (BEA). „Dabei bewährt es sich, ausgiebig und klug zu planen. Die Einbindung von Experten spart nicht nur Nerven und Geld, sondern hilft auch, die gesteckten Ziele zu erreichen“, weiß die Ingenieurin (und Energieberaterin). Gerade in Zeiten niedriger Zinsen lohne sich außerdem eine finanzielle Förderung durch die KfW-Bank und andere Anbieter.

 

Auf dem Bonner Energietag kann man sich kostenfrei und unabhängig rund um das energieeffiziente Bauen beraten lassen: angefangen von Fragen zu rechtlichen Anforderungen, Fördermitteln, Dämmung und Haustechnik bis hin zu Listen mit qualifizierten Planungs- und Beratungsbüros sowie geschulten Handwerksbetrieben (Energieeffizienz-Partner).

 

Weitere Infos zum Bonner Energietag finden Bauherren und Modernisierer unter www.bonner-energie-agentur.de sowie im Programmflyer, der an den städtischen Informationsstellen ausliegt.

 

 

Überblick über die Vorträge am Samstag, 2. Juli:
(Gangolfsaal des Münstercarrés am Münster)

 

 

Uhrzeit: 10.30

Dämmung – Teufelswerk oder Segen fürs Haus?

 

Dämmung bringt doch sowieso nichts… Dann brennt das Haus doch ab… Dann schimmelt es erst recht… Sie steigert die Behaglichkeit… und schützt die Bausubstanz.

 

Mit diesen widersprüchlichen Aussagen zur Wärmedämmung werden Hauseigentümerinnen und -eigentümer seit Jahren immer wieder verunsichert.

Was ist nun wirklich dran an der Kritik zur Außenwanddämmung? Worauf ist zu achten, damit tatsächlich durch die Dämmung Energie eingespart werden kann?

In seinem Vortrag beleuchtet  Thomas Zwingmann die Wirkung einer Dämmung und spricht Vor- und Nachteile unterschiedlicher Dämmstoffe an. Der Brandschutz und die Schimmelbildung nach der Dämmung werden ebenfalls thematisiert.

 

Referent: Thomas Zwingmann, Energieberatung Siegburg der Verbraucherzentrale NRW

 

 

Uhrzeit: 11.30

Batteriespeicher und Energiewende

 

Batteriespeicher können zum Gelingen der Energiewende einen wichtigen Beitrag leisten. In Verbindung mit einer PV-Anlage befinden sich Speicher derzeit am Rande der Wirtschaftlichkeit. Stefan Nakazi informiert über die Möglichkeiten beim Einsatz von Batteriespeichern im Heimbereich und hier speziell zu den Themen: Systemvergleich Blei- Lithiumssysteme, erzielbare Unabhängigkeit von externen Stromeinkäufen, Ansprüche an die Aufstellräume, Sicherheitsaspekte, Lebensdauer und Garantien.

 

Referent: Stefan Nakazi, Bereich Energie, Referent Stromeffizienz Verbraucherzentrale NRW

 

 

Uhrzeit: 13.30

Sonnige Aussichten

Neues Angebot verhilft Hausbesitzern zur eigenen Solaranlage ohne Investition

 

Die Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage ist klimafreundlich und energieeffizient, ein weiterer Beitrag zur Energiewende vor Ort. Und in Bonn ist dies jetzt ohne eigene Investition möglich. Mit dem neuen Produkt BonnPlus PV von SWB Energie und Wasser können Privat- und kleinere Gewerbekunden ab Juni erstmals eine Photovoltaikanlage pachten, statt diese selbst zu kaufen. Wenn die vorhandene Dachfläche geeignet ist, lohnt sich das auch finanziell: Der erzeugte Sonnenstrom gehört dem Kunden und kann von diesem selbst genutzt werden. Jede überschüssige Kilowattstunde wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und entsprechend vergütet. Damit werden Bonner nicht nur zu eigenen, klimafreundlichen Energieproduzenten, sondern auch unabhängiger von den Preisschwankungen auf dem Strommarkt. Die Energiewende kommt zu den Bonnern nach Hause. Neben dem Kunden und dem Klima gewinnt auch das heimische Handwerk. Denn die Installation und regelmäßige Wartung der Anlage übernehmen regionale Handwerksbetriebe. Kunden erhalten somit ihr Rundum-Sorglos-Paket. Interessierte Hauseigentümer können unter stadtwerke-bonn.de/bonnplus-pv die Objektinformationen eingeben und erhalten anschließend ihr individuelles Angebot.

 

Referent: Markus Dosch, Berater für Energiedienstleistungen bei SWB Energie und Wasser

 

Uhrzeit: 14.30

Mit Erfolg sanieren - aktuelle Sanierungsbeispiele aus der Region

 

Was gehört alles dazu, eine Sanierung mit Erfolg umzusetzen? Was gibt es zu Bauablauf, Dämmung oder Lüftung zu sagen? Wie finde ich ein zukunftsfähiges Heizungskonzept? Lars Klitzke beantwortet diese Fragen und zeigt anhand von Beispielen aus der Region, wie man vorgehen kann und was es dabei zu beachten gibt.

 

Referent: Lars Klitzke, Bonner Energie Agentur

Beratungen der BEA sparen jährlich 310 t CO2 und 100.000 € Energiekosten ein

Bild: Frommann

Bonn, 24.03.2016

 

Seit 2012 berät die Bonner Energie Agentur (BEA) Menschen in der Region neutral und unabhängig zu allen Maßnahmen des energiesparenden Bauens und Sanierens in einer eigenen Geschäftsstelle.  Nun wurde durch eine wissenschaftlich abgesicherte Kundenumfrage eine erste Bilanz gezogen. Das Ergebnis: Die Kunden der BEA bewerten die Beratungsangebote fast ausschließlich mit sehr gut oder gut. Und auch die Ergebnisse können sich mehr als nur sehen lassen: Allein durch die Beratungen der BEA im Jahr 2013 konnten in der Folge jährlich 100.000 Euro Energiekosten und 310 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden. Zudem profitiert die regionale Wirtschaft von den praxisnahen Beratungseffekten.

 

Die zentrale Aufgabe der BEA besteht in einer fachkompetenten, neutralen und unabhängigen Beratung durch Architektinnen und Ingenieure. Von 2012 bis 2015 beriet sie 3.428 Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen zu allen Fragen der energetischen Gebäudesanierung und zum Einsatz von erneuerbaren Energien. Die Beratung erfolgte persönlich in der Geschäftsstelle, per Telefon oder per E-Mail, auf Infotagen und Messen. An erster Stelle standen dabei die Fragen: Welche Schritte sind für den jeweiligen Ratsuchenden sinnvoll und wie kommt man zu zukunftsfähigen Entscheidungen, mit denen man auch in zehn Jahren noch zufrieden ist?

Nach drei Jahren Beratungstätigkeit in der Geschäftsstelle wurde die Prognos AG damit beauftragt, die Kundenzufriedenheit mit den Beratungsgesprächen selbst sowie die praktischen Ergebnisse dieser Beratungen (Beratungseffekte), die Kosten- und Energieeinsparungen für die Kunden, zu ermitteln. Die Evaluationsergebnisse liegen jetzt vor und bestätigen sämtliche ursprünglichen Erwartungen an die BEA: Die Kundenzufriedenheit ist überdurchschnittlich hoch, vor allem auch, weil mit den empfohlenen Maßnahmen konkret Energieverbräuche und -kosten eingespart werden. Insgesamt kommen die Gutachter zu dem Schluss, „dass das Beratungsangebot eine Lücke in der bestehenden Beratungslandschaft füllt, zielgenau energetische Sanierer erreicht und langwirkende klimarelevante Entscheidungen herstellerunabhängig und aus Sicht der Kunden sehr zufriedenstellend beeinflusst.“

BEA-Geschäftsführerin Celia Schütze freut sich: „Das ist ein Ergebnis, das unsere engagierte Arbeit bestätigt und auf dem wir aufbauen wollen. Allen, die dieses erfolgreiche Resultat möglich gemacht haben, zur Gründung der BEA beigetragen haben und bis heute ihren Betrieb garantieren, gebührt großer Dank!“

 

Die Ergebnisse im Detail

Von 229 persönlich Beratenen im Jahr 2013 konnten 55 Kunden befragt werden. Zur Messung der Kundenzufriedenheit sollten die Befragten verschiedene Aspekte der Beratung mit einer Schulnote bewerten und angeben, wie viel Energie und Kosten sie mit der Umsetzung der von der BEA empfohlenen Maßnahmen sparen konnten. Hier einige der wichtigsten Ergebnisse:

  • Besonders gut bewertet wurde die Hersteller- und Produktunabhängigkeit.
  • 18 Prozent der Befragten haben nach der Beratung Fördermittel in Anspruch genommen.
  • Jährlich werden 1,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie, 310 Tonnen CO2 (Kohlendioxid) bzw. 100.000 Euro Energiekosten eingespart. Dabei handelt es sich um Nettoeffekte, die Prognos allein auf die BEA-Beratungsleistung zurückführt.
    - 1,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) entsprechen zum Beispiel dem Jahresbedarf von 100 Einfamilienhäusern (mit 140 m² Wohnfläche und 100 kWh/m² p.a.).
    - 310 Tonnen CO2  entstehen beispielsweise bei 28.666 Pendlerfahrten mit einem Mittelklasse-Dieselauto von Bonn nach Köln und zurück.
  • §  Über die Nutzungsdauer der sanierten Bauteile führt das zu einer Einsparung von 28,7 Millionen Kilowattstunden Energie, 5.200 Tonnen CO2  bzw. zwei Millionen Euro Energiekosten.

 
BEA-Kunden: Wer sind sie, was wollen sie, was machen sie?


Zwei Altersgruppen nehmen die Beratung stärker als andere in Anspruch: zum einen Personen zwischen 45 und 50 Jahren, zum anderen Menschen kurz nach dem Eintritt ins Rentenalter. Über 80 Prozent der Beratenen wohnen in einem Umkreis von zehn Kilometern oder weniger. Beweggründe, eine Beratung zu suchen, waren vor allem die Planung konkreter Sanierungsmaßnahmen und die Suche nach diesbezüglichen Informationen und Ansprechpartnern (73 Prozent der Befragten). Ein weiterer wichtiger Anlass war die Informationssuche zu Förderprogrammen (31 Prozent).

 

Investitionsimpulse stärken die Regionalwirtschaft

 

In der Folge einer BEA-Sanierungsberatung haben 38 Prozent der Befragten einen Handwerker beauftragt, 18 Prozent einen Energieberater und 13 Prozent einen Architekten. Allein mit den gut 300 persönlichen Beratungen in der Beratungsstelle im Jahr 2013 wurden somit Investitionen in Höhe von 6,3 Mio. Euro begleitet. Dies wirkte sich positiv auf die Wirtschaft der Region aus.

Welche Maßnahmen wurden von den Kunden nach den Beratungen im Einzelnen eingeleitet? Im Bereich Dämmung wurden am häufigsten Maßnahmen an den Fenstern und Außentüren umgesetzt, gefolgt von Arbeiten an der obersten Geschossdecke. Häufigste Investition in das Heizungssystem war der Tausch des Heizkessels, gefolgt von Maßnahmen an der Wärmeverteilung (Heizungsrohre gedämmt, Pumpentausch, Thermostataustausch).

Hinweise zur Studie

Titel: Prognos AG: Evaluation der Beratungstätigkeit der Bonner Energie Agentur. Konzept, Durchführung und Auswertung (Endbericht), 34 S., Berlin 2015.

Der Auszug der Ergebnisse ist auf der BEA-Website zu finden unter http://www.bonner-energie-agentur.de/wir-ueber-uns/jahresberichte/

Neubauten werden ab 2016 energieeffizienter

Seit 1. Januar 2016 sind die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) abermals gestiegen. Dies bedeutet für Bauherren: Ein Haus, für das ab dem 1. Januar 2016 ein Bauantrag eingereicht wurde, muss mindestens 25 Prozent weniger Primärenergie verbrauchen als ein Haus, das nach den bis Ende 2015 gültigen Mindestwerten gebaut wird. Damit steigen auch die technischen Anforderungen an Heizung, Anlagen und Dämmung. Die Bonner Energie Agentur (BEA) berät Bauherren zu ihren Neubauvorhaben und den damit verbundenen Herausforderungen.

Ein schlecht gedämmtes Haus, aus dem viel Energie entweicht, belastet zunächst einmal die Geldbörse des Besitzers, denn Energie wird auf lange Sicht immer teurer. Aber Häuser mit schlechter Energiebilanz kommen nicht nur die Hausbewohner teuer, sondern tragen zudem wesentlich dazu bei, den für Mensch und Umwelt verhängnisvollen Klimawandel weiter zu verstärken. Celia Schütze, Geschäftsführerin der Bonner Energie Agentur (BEA), erklärt: „Häuser sind in Deutschland für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich und für rund ein Drittel der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Deshalb ist die technische und bauliche Effizienzsteigerung von Neubauten ein Ziel der deutschen Energiepolitik.“ Die jetzige Anhebung der Standards im Rahmen der EnEV ist jedoch nur eine Zwischenetappe zu hocheffizienten Gebäuden, denn das Ziel ist der sogenannte Niedrigstenergie-Standard, der überall innerhalb der Europäischen Union ab spätestens 2021 gelten soll.

 

Zukunftsorientiert bauen

Celia Schütze rät daher, sich als Bauherrin oder Bauherr nicht auf die heutigen Mindeststandards zu beschränken: „Diese sind in fünf Jahren überholt und  werden auch in der heutigen Praxis längst übertroffen. Nicht nur viele Bauherren möchten aktuell besser bauen, auch auf Seiten der Planer, Handwerker und Anlagenbauer besteht Erfahrung in der Praxis mit deutlich besseren Standards.“ Dabei seien Null- und Plus-Energiehäuser sowie Energie autarke Häuser 2016  nicht mehr exotisch, sondern würden bereits vielfach umgesetzt, so Celia Schütze. „Energieeffizienz spart nicht nur Heizkosten und CO2, sondern erhöht auch den Wohnkomfort, verbessert die Qualität der Ausführung und steigert die Wertigkeit eines Gebäudes. Wir raten immer dazu, klug zu planen. Eine gute Planung und Baubegleitung spart nicht nur Nerven und Geld, sondern hilft auch, die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Wenn man nach dem Bestmöglichen strebe, dann sei außerdem immer noch eine Förderung durch die KfW-Bank und ggf. weitere Fördergeber möglich, weiß Celia Schütze. Denn im Rahmen der gestiegenen Anforderungen entfällt ab 01.04.2016 die Neubau-Förderung der KfW für den Standard "KfW-Effizienzhaus 70".

In der Bonner Energie Agentur kann man sich kostenfrei und unabhängig rund um das energieeffiziente Bauen beraten lassen: angefangen von Fragen zu rechtlichen Anforderungen, Fördermitteln, Dämmung und Haustechnik bis hin zu Listen mit qualifizierten Handwerksbetrieben,  Planungs- und Beratungsbüros.

 

Kritischer Faktor Primärenergiebilanz

Als Bezugsgröße der EnEV dient unter anderem die sogenannte Primärenergiebilanz. Diese berechnet sich nicht nur aus Energiezufuhr, Energieverbrauch und der Leistung bzw. Effizienz der technischen Infrastruktur (Warmwasseraufbereitung, Lüftungsanlagen, Pumpen etc.), sondern auch danach, welcher Energieträger verwendet wird. Durch die Nutzung von regenerativen Energien gestaltet sich die Primärenergiebilanz wesentlich positiver als durch die Verwendung fossiler Energien wie Öl oder Erdgas. Die EnEV fordert somit von Bauherren, verstärkt auf erneuerbare Energien bei der Wärmeversorgung ihrer Häuser zu setzen. Dabei stehen den Hausbauern eine Reihe von Alternativen und Kombinationen zur Verfügung. In Frage kommt zum Beispiel die Nutzung von Sonnenwärme, Erdwärme, Holzpellets oder auch von Fernwärme.

 

Fortschreibung anspruchsvoller städtischer Energieeffizienzstandards

Vor dem Hintergrund der EnEV-Neuregelungen hat der Bonner Stadtrat im Oktober 2015 auch eine Anpassung der städtischen Energieeffizienzstandards beschlossen. Durch besonders energieeffiziente Neubauten sollen CO2-Emissionen vermieden und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Betroffen sind ab 2016 Neubauvorhaben, bei denen die Stadt Mitsprache hat: beim Verkauf städtischer Baugrundstücke, bei städtebaulichen Verträgen, bei vorhabenbezogenen Bebauungsplänen sowie bei Entwicklungsmaßnahmen zur Errichtung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Hier schreibt die Stadt Bonn den KfW-Effizienzhaus 55-Standard verpflichtend fest. Bis Mitte letzten Jahres galten die Standards für die KfW-Effizienzhäuser ausschließlich für Wohngebäude. Mit dem Förderprogramm „Energieeffizienz in Unternehmen“ hat die KfW im Juli 2015 auch für Nichtwohngebäude Energieeffizienzstandards eingeführt. Ein Gebäude, das nach dem Standard „KfW55“ gebaut ist, zeichnet sich aus durch eine deutlich bessere Gebäudehülle und einen geringeren Primärenergiebedarf als ein Gebäude nach Energieeinsparverordnung. Infos hierzu finden sich unter www.bonn.de/@klimaschutz.

Weitere Infos zum energieeffizienten Bauen und Sanieren unter www.bonner-energie-agentur.de, Infos zu den Förderbedingungen der KfW-Bank unter www.kfw.de.

 

Gut informiert im „Bau- und Sanierungstreff“

Bonner Energie Agentur startet monatliche Reihe mit 10 Vorträgen

Bonn, den 07.10.2015

Die Bonner Energie Agentur e. V. (BEA) startet im Oktober die Vortragsreihe „Bau- und Sanierungstreff“. Bis Juli 2016 werden dann jeden zweiten Dienstag im Monat kompetente Referentinnen und Referenten ein Thema aufgreifen, um es verbrauchernah und firmenunabhängig zu beleuchten. Die Vorträge finden in der Bonner Energie Agentur, Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn (Stadthaus-Loggia), jeweils um 20 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei. Unterstützt wird das Angebot von der Sparkasse KölnBonn.

Die Reihe beantwortet Fragen zu Problemen, die viele Haus- und Wohnungseigentümer kennen, über deren Lösung aber auch viele verschiedene, oft veraltete Meinungen kursieren. Die schnelle Entwicklungen in der Technik, sich ändernde Fördermittelprogramme und verschärfte Vorschriften erschweren zusätzlich die Orientierung. Hier bietet die BEA aktuelle, firmenunabhängige Hilfestellungen. Erfahrene Experten geben Antwort und Rat zu den verschiedenen Fragen rund ums Bauen und Modernisieren.

„Ich saniere mein Haus“ ist das Startthema der Vortragsreihe, und jeder interessierte Haus- und Wohnungseigentümer ist eingeladen, sich dieser Entscheidung anzuschließen. Nicht jedes Haus braucht gleich eine komplette Rundum-Erneuerung, doch es gibt in älteren Gebäuden mehrere typische „Schwachstellen“, an denen es sich lohnt, eine Sanierung in Angriff zu nehmen. Nach welchem Fahrplan dies geschehen kann, darüber informieren am 13. Oktober der Architekt Dipl.Ing.(FH) Thomas Gramlich und die Energieberaterin Dipl.Ing.(FH) Celia Schütze. Die beiden weiteren Themen für 2015 sind „Heizen mit Holz“ sowie „Schimmel und Feuchte“. Die weiteren Themen der Vortragsreihe 2015/16 lassen sich auf www.bonner-energie-agentur.de unter der Rubrik „Aktuelles und Veranstaltungen“ einsehen.

Die Vorträge dauern etwa eine Stunde. Im Anschluss besteht dann Gelegenheit, auch eigene Fragen zu stellen. In der Beratungsstelle stehen außerdem Flyer, Broschüren und Anschauungsmaterial zu den jeweiligen Themen zur Verfügung.

Die BEA ist mit dem öffentlichen Nahverkehr besonders einfach zu erreichen. Direkt vor ihrer Tür halten die Straßenbahnen 61 und 62 (Haltestelle Stadthaus). Aber auch von den anderen Haltepunkten, zum Beispiel am Friedensplatz, ist die BEA nur wenige Gehminuten entfernt.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter Tel 0228 – 775060 oder per E-Mail unter info@bea.bonn.de.

 

 

Pressekontakt:

Celia Schütze, Bonner Energie Agentur, Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn

Tel.: 0228 / 77 50 61, E-Mail: cs@bea.bonn.de

 

 

Foto: Celia Schütze, Leiterin der Bonner Energie Agentur, und Volker Schramm, Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn, stellen den „Bau- und Sanierungstreff“ vor ( Foto: Frommann)

„Energieeffizienz-Partner“ der Bonner Energie Agentur ab sofort auch mit Planern und Beratern

Die Empfehlungsliste umfasst nun 24 geprüfte Partnerfirmen aus Handwerk, Planung und Beratung


Bonn, den 07. Oktober 2014

 

Wer seinem Haus eine Energiesparkur verordnen möchte, braucht keine Suchmaschine im Internet, um Fachleute zu finden. Ein Blick in die Energieeffizienz-Partner-Liste der Bonner Energie Agentur e. V. (BEA) ist ebenso schnell und dabei viel sicherer: Hier sind regionale Anbieter aufgeführt, die für das energieeffiziente Bauen und Sanieren besonders qualifiziert sind. Dazu gehören jetzt auch Planungs- und Energieberatungsbüros mit ihren geprüften Leistungen.

 

Denn um ein Gebäude zu sanieren und fit für die Zukunft zu machen, braucht es gute Handwerker, Energieberater und Planer, die sich mit Energieeffizienz auskennen. Ihr spezielles Know-How ist ein wichtiger Baustein, um Sanierungen mit Qualität umzusetzen und Energiesparziele zu erreichen. Rund zwei Jahre nach ihrer Gründung bietet die Bonner Energie Agentur (BEA) den Hauseigentümern in Bonn ein Verzeichnis von 24 besonders qualifizierten „Energieeffizienz-Partnern“ an. Die Liste umfasst seit neuestem auch Experten für Gebäude- und Technikplanung, also Architekten- und Ingenieurbüros, sowie Berater und Gutachter für Energieeffizienz und Bauphysik. Sie haben das Aufnahmeverfahren der BEA in den vergangenen Wochen erfolgreich durchlaufen und ergänzen das bisherige Spektrum von empfehlenswerten Dachdeckern, Zimmerern, Tischlereien, Fachbetrieben für Sanitär, Heizung und Klima, Malern sowie Stukkateuren.

 

Celia Schütze, Geschäftsführerin der BEA, ist mit der Entwicklung des Partnernetzwerks für Betriebe aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zufrieden: „Zehn neue Mitglieder und weitere aktuelle Aufnahmeanträge zeugen davon, dass unser Ansatz der richtige ist. Wir wollen den Bauherren und Modernisierern aus Bonn, die bei uns anfragen, gute Betriebe und Büros empfehlen. Diese Firmen nehmen wir dafür zunächst genauestens unter die Lupe. Sie müssen hohe Anforderungen erfüllen, unter anderem müssen sie Nachweise über spezifische Fortbildungen und energieeffiziente Beispielprojekte erbringen. Und wir freuen uns sehr, dass nun so viele Gewerke und Disziplinen unter diesem Dach versammelt sind.“

 

Die Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg bilden aber nicht allein deshalb eine Einheit, weil sie in einer gemeinsamen Adressliste stehen. Vielmehr kommen die Partner drei- oder viermal jährlich zu Partnertagen zusammen. Diese anerkannten Fortbildungsveranstaltungen dienen neben der Weiterbildung auch dem Austausch untereinander. BEA-Mitarbeiterin Dipl.-Ing. Jolanta Flisek meint: „Es ist bemerkenswert, wie rege sich die Partner beteiligen. Momentan sind die Auftragsbücher prall gefüllt, und trotzdem stellen sich die Partner diesen Anforderungen unseres Systems, sich kontinuierlich fortzubilden.“

 

Die Liste der Energieeffizienz-Partner ist im Internet unter www.bonner-energie-agentur.de > Energieeffizienz-Partner leicht zu finden, sie kann aber auch in der Geschäftsstelle der BEA abgeholt werden.Energieeffizienz-Partner-Liste der Bonner Energie Agentur e. V. (BEA) ist ebenso schnell und dabei viel sicherer: Hier sind regionale Anbieter aufgeführt, die für das energieeffiziente Bauen und Sanieren besonders qualifiziert sind. Dazu gehören jetzt auch Planungs- und Energieberatungsbüros mit ihren geprüften Leistungen.

 

Denn um ein Gebäude zu sanieren und fit für die Zukunft zu machen, braucht es gute Handwerker, Energieberater und Planer, die sich mit Energieeffizienz auskennen. Ihr spezielles Know-How ist ein wichtiger Baustein, um Sanierungen mit Qualität umzusetzen und Energiesparziele zu erreichen. Rund zwei Jahre nach ihrer Gründung bietet die Bonner Energie Agentur (BEA) den Hauseigentümern in Bonn ein Verzeichnis von 24 besonders qualifizierten „Energieeffizienz-Partnern“ an. Die Liste umfasst seit neuestem auch Experten für Gebäude- und Technikplanung, also Architekten- und Ingenieurbüros, sowie Berater und Gutachter für Energieeffizienz und Bauphysik. Sie haben das Aufnahmeverfahren der BEA in den vergangenen Wochen erfolgreich durchlaufen und ergänzen das bisherige Spektrum von empfehlenswerten Dachdeckern, Zimmerern, Tischlereien, Fachbetrieben für Sanitär, Heizung und Klima, Malern sowie Stukkateuren.

 

Celia Schütze, Geschäftsführerin der BEA, ist mit der Entwicklung des Partnernetzwerks für Betriebe aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zufrieden: „Zehn neue Mitglieder und weitere aktuelle Aufnahmeanträge zeugen davon, dass unser Ansatz der richtige ist. Wir wollen den Bauherren und Modernisierern aus Bonn, die bei uns anfragen, gute Betriebe und Büros empfehlen. Diese Firmen nehmen wir dafür zunächst genauestens unter die Lupe. Sie müssen hohe Anforderungen erfüllen, unter anderem müssen sie Nachweise über spezifische Fortbildungen und energieeffiziente Beispielprojekte erbringen. Und wir freuen uns sehr, dass nun so viele Gewerke und Disziplinen unter diesem Dach versammelt sind.“

 

Die Energieeffizienz-Partner Bonn/Rhein-Sieg bilden aber nicht allein deshalb eine Einheit, weil sie in einer gemeinsamen Adressliste stehen. Vielmehr kommen die Partner drei- oder viermal jährlich zu Partnertagen zusammen. Diese anerkannten Fortbildungsveranstaltungen dienen neben der Weiterbildung auch dem Austausch untereinander. BEA-Mitarbeiterin Dipl.-Ing. Jolanta Flisek meint: „Es ist bemerkenswert, wie rege sich die Partner beteiligen. Momentan sind die Auftragsbücher prall gefüllt, und trotzdem stellen sich die Partner diesen Anforderungen unseres Systems, sich kontinuierlich fortzubilden.“

 

Die Liste der Energieeffizienz-Partner ist im Internet unter www.bonner-energie-agentur.de > Energieeffizienz-Partner leicht zu finden, sie kann aber auch in der Geschäftsstelle der BEA abgeholt werden.

Die Stadt Bonn erhält Preis beim Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2014“ für die Gründung der Bonner Energie Agentur

Preisverleihung in Berlin

 

Bundesumweltministerium zeichnete Städte und Kreise für Klimaschutzprojekte aus 

 

Stadt Bonn siegt in der Kategorie „Klimaschutz durch Kooperation“

 

Bonn, den 30. September 2014

 

Die Stadt Bonn konnte sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Zusammen stark – Aufbau einer kommunalen Energie Agentur“ in der 1. Wettbewerbskategorie „Klimaschutz durch Kooperation“ gegen 38 Mitbewerber durchsetzen. Den Preis nahm Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch vergangenen Donnerstag, 25. September, im Rahmen der 7. Kommunalkonferenz in Berlin entgegen. Gesucht wurden in diesem Wettbewerb vorbildlich realisierte Klimaschutzprojekte, die Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Akteuren in der Kommune sind. Die Einrichtung der Bonner Energie Agentur (BEA) wusste hier zu überzeugen. Seit 2010 steht der Stadt Bonn mit „ihrer“ BEA ein exzellent vernetzter Partner zur Seite, der den Bonner Bürgern ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot macht.

Bereits zum sechsten Mal hatte der bundesweit durchgeführte Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ Kommunen zur Teilnahme aufgerufen, um ihren Einsatz für das Klima und ihre Klimaschutzprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Bis zum 15. März hatten sich Kommunen aus ganz Deutschland für den Wettbewerb bewerben können.

 

„Zusammen stark – Aufbau einer kommunalen Energie Agentur“

Das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro wird die Stadt Bonn wiederum in die Umsetzung von Klimaschutzvorhaben investieren. Dazu Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch: „Wir freuen uns, mit dem Preisgeld ein Solardachkataster entwickeln zu können, das die Neuausrichtung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes auf die Eigenstromversorgung berücksichtigt."

In der 1. Wettbewerbskategorie wurden neben Bonn auch Potsdam und der hessische Schwalm-Eder-Kreis ausgezeichnet. In den beiden anderen Wettbewerbskategorien wurden ebenfalls jeweils drei Kommunen und Landkreise prämiert. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 117 Gebietskörperschaften mit ihren Projekten beworben.

 

Herausragendes Engagement zahlt sich aus

Dieses Jahr wartete auf die engagierten Gewinner ein Preisgeld von insgesamt 270.000 Euro, damit stehen für jedes ausgezeichnete Projekt 30.000 Euro zur Verfügung. Das Preisgeld soll wieder für Klimaschutzprojekte eingesetzt werden. Somit ist das Ende der Preisverleihung gleichzeitig ein Startschuss für neue Aktivitäten für den Klimaschutz und soll die Kommunen und Regionen motivieren und in ihrer bisherigen Arbeit bestätigen. Alle siegreichen Projekte werden zusätzlich in einem Filmprojekt sowie in einer Wettbewerbsdokumentation berücksichtigt werden. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, gratulierte der Stadt Bonn und den weiteren Preisträgern: „Die 117 Bewerbungen belegen, wie aktiv Klimaschutz vor Ort gelebt wird. Die Gewinnerkommunen, aber auch alle anderen Bewerber, zeigen: kommunaler Klimaschutz regt die Kreativität der Akteure vor Ort an und sendet als Impulsgeber für eine zukunftsfähige Region wichtige Signale. Ihre innovativen und erfolgreichen Klimaschutzprojekte sind leuchtende Beispiele, die möglichst viele weitere Kommunen zum Engagement im Klimaschutz motivieren sollen."

 

Prominente Unterstützung

Initiiert wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) in Kooperation mit dem Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Die Jury bildeten Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Umweltbundesamtes und der kommunalen Spitzenverbände.